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Gramma loreto Königs-Feenbarsch

Gramma loreto wird umgangssprachlich oft als Königs-Feenbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
437 
AphiaID:
280932 
Wissenschaftlich:
Gramma loreto 
Umgangssprachlich:
Königs-Feenbarsch 
Englisch:
Fairy Basslet, Royal Gramma 
Kategorie:
Feenbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Grammatidae (Familie) > Gramma (Gattung) > loreto (Art) 
Erstbestimmung:
Poey, 1868 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Bolivien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, Saba und Sint Eustatius, Saint Martin / Sint Maarten, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Süd-Amerika, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
1 - 60 Meter 
Größe:
8 cm - 10 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Fischeier, Flockenfutter, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (große Sorten), Frostfutter (kleine Sorten), Korallenlaich, Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-28 12:58:09 

Nachzuchten

Gramma loreto lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Gramma loreto haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Gramma loreto ( Poey, 1868 )

Der Königs-Feenbarsch (Gramma loreto) ist bei Aquarianern wegen seiner hübschen Färbung und seiner an sich recht einfachen Pflege sehr beliebt. Der Gramma loreto lebt überwiegend objektbezogen, da er so bei Gefahr schnell in Felsspalten oder Löcher verschwinden kann.
Er nimmt schnell Frostfutter und auch Flockenfutter an und ist wenig krankheitsanfällig.
Gramma loreto sollte man als Paar zu halten !

Ein daher sehr gut geeigneter Fisch für das Gemeinschaftsbecken. Ausserdem sehr friedlich gegenüber anderen Beckenbewohnern.
Manchmal drohen sie anderen, kleinen Fischen, aber es gibt keine Übergriffe. Es sollten, wie oben schon erwähnt, viele Versteckmöglichkeiten in Form von Höhlen geboten werden.

Michael Riediger fügt an:
Zu der Aussage, daß Gramma loreto gerne springt, kann ich sagen, es ist wohl bei manchen Exemplaren und in bestimmten Situationen wahr. Nachdem ich in mein Riffbecken einen Gramma loreto eingesetzt hatte, habe ich das Becken gleich zur Vorsicht mit Polycarbonatscheiben abgedeckt. Zunächst passierte gar nichts:
Der Gramma "beschnupperte" einen bereits vorhandenen, meist etwas schüchternen (!) Zebrasoma flavescens, dann schwammen beide gemeinsam durch das Becken, ohne jegliche Aggressionen.
Schließlich suchte sich der Gramma eine Riffspalte, die ihm als Standort gefiel.
Als dann abends die blauen Röhren als letzte ausgingen, und nur noch ein Mondlicht leuchtete, hörte ich plötzlich, wie etwas gegen eine Polycarbonatplatte "krachte". Als ich sofort nachsah, stand der Zebrasoma ruhig an seinem "Schlafplatz" und der Gramma verdrückte sich gerade wieder in die Spalte, die er sich ausgesucht hatte.
Er mußte es gewesen sein, der gegen die Platte gesprungen war.
Auch in den Folgetagen lies ich die Abdeckungen an ihrem Platz, habe aber keine weiteren Hinweise für ein regelmäßiges Springen gefunden, so dass ich nach drei Tagen die Platten entfernen konnte.
Möglicherweise war es eine Reaktion auf die fremde Umgebung.
Der Lautstärke des Krachens nach, hätte der Gramma aber eine gute Weite mit seinem Sprung erzielt! ;-)
Robert Baur fügt an: Wir pflegen seit einigen Jahren 4 Stück, wovon 3 nach einigen Jahren nachgesetzt wurden.
Ging alles gut, die vier leben zusammen und sind ein Herz und eine Seele.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Percoidei (Suborder) > Grammatidae (Family) > Gramma (Genus) > Gramma loreto (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Richter am 31.07.19#15
Ich halte ein Pärchen in seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Die Tiere sind super hübsch, wenig anfällig und sehr friedlich allen anderen Bewohnern gegenüber. Sie drohen sich ab und zu und auch dem Schleimfisch wird hier und da mit aufgerissenem Maul gedroht, wenn er mal wieder zu anhänglich ist.

Ich finde die angegebenen 300 Liter als absolutes Mindestmaß etwas überzogen, da die Fische sehr ruhig unterwegs sind. Ob man ein Paar unbedingt in 60 Litern halten muss, weiß ich nicht, aber mMn dürfte es ab 150 Litern gut gehen, sofern man sich beim restlichen Besatz einschränkt.

Was den Geschlechtsunterschied angeht, halte ich die Färbung der Afterflosse für ein ungeeignetes Merkmal. Meine Tiere balzen regelmäßig und bauen Nester. Ich gehe also fest davon aus, dass es sich um Männchen und Weibchen handelt. Die Afterflosse beider Tiere hat einen minimalen lilanen Streifen, es ist kein Unterschied zu erkennen. Will man ein Paar haben, sollte man sehr kleine Tiere einsetzen oder ein kleines und ein größeres Tier.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Ich habe auf der Internetseite eines bekannten Aquaristikhändlers überdurchschnittlich viele Kommentare bei Gramma loreto gelesen, bei denen Käufer bemängelt haben, dass die Tiere tot angekommen sind oder nach wenigen Tagen gestorben sind. Mein Fazit wäre diesbezüglich, dass die Tiere den Versand nicht gut überstehen und man die Tiere lieber selbst im Laden kaufen sollte, um einen übermäßig langen Transport zu vermeiden.


Wieland56 am 28.10.18#14
Wir halten die Tiere jetzt seit 3 Monaten.
Sie sind friedlich, ruhig und ständig in Bewegung. Eines ist jedoch zu beobachten: Das größere Tier (wahrscheinlich das Männchen ) baut aus Drahtalgenstücken und Caulerpa-Spitzen ein Nest am Fuß einer Cladiella. Wenn ein Algenteil im Becken schwimmt so fängt er es ein und bringt es in den strömungsarmen teil der Koralle und befestigt es dort, ähnlich wie Vögel ein Nest bauen.
how1 am 05.11.17#13
Halte seit 6 Monaten ein Pärchen, sehr schön anzusehen und normalerweise friedlich.Sie sind gleich ans Futter gegangen und waren die meiste Zeit zu sehen. Habe vor einem Monat 2 kleine Chromis viridis eingesetzt und der kleinere Gramma hat sie 2 Tage gejagt, dann war wieder alles ruhig. Gestern habe ich einen kleinen Chrysiptera hemicyanea dazu gegeben und das Spiel ging von Neuem los, abwarten wie lange es dieses Mal dauert?
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