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Holacanthus clarionensis Orange-Prachtkaiserfisch

Holacanthus clarionensis wird umgangssprachlich oft als Orange-Prachtkaiserfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 2500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
330 
Wissenschaftlich:
Holacanthus clarionensis 
Umgangssprachlich:
Orange-Prachtkaiserfisch 
Englisch:
Clarion angelfish 
Kategorie:
Kaiserfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Holacanthus (Gattung) > clarionensis (Art) 
Erstbestimmung:
Gilbert, 1890 
Vorkommen:
Clipperton-Insel, Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Ost-Pazifik, Revillagigedo 
Meerestiefe:
2 - 30 Meter 
Größe:
30 cm - 36 cm 
Temperatur:
18°C - 23°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 2500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 16:06:01 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Holacanthus clarionensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Holacanthus clarionensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Holacanthus clarionensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Gilbert, 1890

Als Jungtier recht gut einzugewöhnen.
Erscheint auch so nicht so empfindlich.

Was er aber gar nicht zu mögen scheint, ist mit anderen Kaisern zusammen ein Becken zu teilen, ausser, es ist gross genug.
Da dieser Kaiser recht groß wird, sollte er in einem dementsprechenden Groß-Becken gepflegt werden.

Kann bisweilen, wie jeder Kaiser auch wirbellose Tier schädigen.
Ist, weil sehr selten gefangen und eingeführt, dazu sehr teuer.
Der Preis für dieses Tier lag auf der Interzoo 2002 bei ca. 3500 - 4500 DM.

Ostpazifik, sehr begrenztes Vorkommen, auch Westküste Mexikos, Insel Clarion oder Isla Santa Rosa.

Holacanthus clarionensis reinigen in großen Schwärme vorbei ziehende Matas in Roca Partida, San Benedicto (Mexiko, Ostpazifik).)

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Pomacanthidae (Family) > Holacanthus (Genus

Stockliste




Bilder

Adult

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1

Juvenile

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Semiadult

2
1
1
1

Allgemein

2
2
1
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1

Haltungserfahrung von Benutzern

AndreLuty am 23.10.16#2
es wäre interessant zu erfahren, ob die Nachzuchttiere auch so temperaturempfindlich sind? Hat da jemand Erfahrungen?
szlamenka am 26.06.09#1
Halte seit Anfang Januar 2009 drei Clarionensis, ein Traum für jeden Kaiserliebhaber.
Die Tiere wurden von Jan Saßmann Kreuztal besorgt.
Haltungsbedingungen: Wassertemperatur 23°C, gute Strömung, viel Schwimmraum und Wasserwerte im Normbereich. Die Tiere nehmen problemlos jede Art von Futter an. Frostfutter (Artemien, Mysis, Krill fein u. grob, Muscheln, Tintenfisch und Norialgen, aber auch jegliches Trockenfutter wird gefressen. Zupfen gelegentlich an Weichkorallen.
Es sind sehr robuste und durchsetzungsfähige Kaiser die einen jeden Tag aufs Neue erfreuen.
Innerartliche Aggression ist ausgeprägt von vier eingestzten Tieren wurde eines eliminiert, die drei anderen haben sich arrangiert, wobei sich zwei zu einem Paar gefunden haben das schon mehrfach abgelaicht hat, dabei steigen beide zur Wasseroberfläche auf und das größere von beiden Tieren stellt die Rückenflosse steil auf und legt sich etwas auf die Seite, das kleinere Tier stößt dann mit dem Maul die Genitalpapille des Partners an, hektisch werden alle anderen Fische (Laichräuber)verjagt. Das Schauspiel konnte ich schon mehrmals während der Dämmerungsphase kurz vor abschalten der Beleuchtung miterleben.
Die Tiere sind leider sehr temperaturempfindlich, wobei ich nicht soweit gehen möchte wie Helmut Debelius der bei Temperaturen oberhalb von 23°C von Todeskandidaten spricht, aber die Temp. sollte auf Dauer nicht höher als 25°C sein, wobei etwas mehr kurzfristig toleriert wird.
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