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Cirrhitichthys falco Falks Korallenwächter

Cirrhitichthys falco wird umgangssprachlich oft als Falks Korallenwächter bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Benjamin.P




Eingestellt von Benjamin.P.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
280 
AphiaID:
218854 
Wissenschaftlich:
Cirrhitichthys falco 
Umgangssprachlich:
Falks Korallenwächter 
Englisch:
Coral Hawkfish , Dwarf Hawkfish, Falco Hawkfish , Falcon Hawkfish 
Kategorie:
Korallenwächter 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Cirrhitidae (Familie) > Cirrhitichthys (Gattung) > falco (Art) 
Erstbestimmung:
Randall, 1963 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Bali, Borneo (Kalimantan), Chesterfieldinseln, China, Fidschi, Flores, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Java, Komodo, Korea, Lembeh-Straße, Lombok, Loyalitätsinseln, Malaysia, Malediven, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Ogasawara-Inseln, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Seychellen, Spratly-Inseln, Taiwan, Timor-Leste, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, West-Pazifik 
Meerestiefe:
4 - 20.46 Meter 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-01-14 16:47:46 

Haltungsinformationen

Randall, 1963

Haltung wie andere Korallenwächter.
Die Eingewöhnung bereitet meist kaum Probleme. Wenig agressiv gegen andere Tiere.
Springt anfangs leicht, daher Becken gut abdichten.

Hier ein wissenschaftlicher Teilbericht über das Haremsverhalten und die Agressivität der weibchen

Wir untersuchten die Territorialität und die Revier- und Paarungsbeziehungen des Korallenwächters, Cirrhitichthys falco auf einem Riff vor der Insel Kuchierabu-jima im Süden Japans. Jedes Individuum unterhielt einen territorialen Heimbereich, der an der Grenze des Heimbereichs gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen verteidigt wurde. Das Territorium eines jeden Männchens umfasste die Territorien von 2 – 3 Weibchen und ermöglichte es dem Männchen, die Paarungsmöglichkeiten mit diesen Weibchen vollständig zu monopolisieren.
Basierend auf unseren Beobachtungen klassifizierten wir den Haremstyp von C. falco:
Große Jungtiere hielten unabhängige Reviere außerhalb der weiblichen Territorien. Im Gegensatz dazu durften kleine Jungtiere innerhalb des Territoriums eines erwachsenen Weibchens zusammenleben.
Die Analyse des Mageninhalts ergab, dass die kleinste Größenklasse von C. falco hauptsächlich von Kopffüßern ernährt.
Im Gegensatz dazu ernährten sich alle anderen Größenklassen hauptsächlich von Zehnfußkrebsen.
Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Territorialität der Weibchen eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Nahrungsressourcen spielt.

Synonyme:
Cirrhitichthys serratus Randall, 1963
Cirrhitichtys falco Randall, 1963

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Haremsstruktur und Territorialität der Weibchen beim Korallenwächter Cirrhitichthys falco (Cirrhitidae) (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  4. Hippocampus Bildarchiv (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  5. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  6. Reefvid (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Allgemein

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Copyright Bo Davidsson, Schweden
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Copyright Dr. Paddy Ryan
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Cirrhitichthys falco (c) by Robert Baur
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copyright Jean-Claude Baur
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copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner
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Erfahrungsaustausch

am 01.02.14#8
Ich habe meine beiden Falks jetzt seit einem Jahr. Von der Haltung her sind sie unkompliziert. Der kleinere frisst alles, der größere nur Frost- oder Lebendfutter. Was aber kein Problem darstellt.

Leider sind die Korallenwächter extrem aggressiv. Grundeln und Blennies jagen sie bis in den Tod oder beißen sie sogar richtig. Meine Gruppe Wardi Grundeln haben sie innerhalb von 3 Tagen alle umgebracht. Bei größeren Fischen halten sie sich zurück.

Ich habe das Pärchen nun drin und werde sie auch behalten. Aber ich werde mir sicherlich keine mehr nachkaufen. Das Lehrgeld habe ich bezahlt.
am 12.06.12#7
Halte seit 3 Jahren ein Pärchen dieser Art im 650 l Becken. Die hier angegebene Endgröße halte ich für absolutes Maximum. Meine beiden sind 6 und 7 cm. Hab das Gefühl das der eine oder andere User eine andere Art hat, da Foto 5 keinen C. falco zeigt. Hatte vor Jahren einen ähnlich aussehenden übernommen, der von 5cm auf 14cm in 9 Monaten gewachsen ist. Dieser fraß ganze Stinte (und Putzergarnelen)!
Meine C.falco tun dieses nicht. Selbst 3 cm kleine zugesetzte Putzergarnelen ließen sie in Ruhe.
C.falco sollte auf jeden Fall paarweise gehalten werden, da er erst dann artgerechtes Verhalten zeigt. Mein Paar laicht in regelmäßigen Abständen in der abendlichen Blaulichtphase an der Wasseroberfläche über einer Lederkoralle ab. Späteres hinzusetzen eines zweiten C.falco bereitete bei mir keine Probleme, da sie hermaphroditen sind. Fressen tun sie alles übliche.
am 22.08.10#6
Wir übernahmen unseren aus einer Beckenauflösung vor etwa 1 1/2 Jahren, daher wissen wir nichts über seine Vergangenheit oder sein Alter. Er fügte sich gut in unser garnelenfreies 750l-Becken ein. Wahrscheinlich aufgrund der Größe des Beckens konnten wir auch keine Übergriffe auf unsere Grundel beobachten. Andere Fische beachtete er nicht, war ein Einzelgänger. Fraß alles angebotene Frost- und Trockenfutter. Interessantes Schwimm- und vor allem "Sitzverhalten". Bereichert damit jedes (größere) Becken, auch mit seiner Farbgebung. Mausert sich schnell zu einer Attraktion im Aquarium. Leider ist er gestern gestorben. War gut genährt und hatte keine Krankheitsanzeichen. Vermutlich war er doch schon etwas älter. :o(
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