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Aurelia aurita Ohrenquallen

Aurelia aurita wird umgangssprachlich oft als Ohrenquallen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
2660 
AphiaID:
135306 
Wissenschaftlich:
Aurelia aurita 
Umgangssprachlich:
Ohrenquallen 
Englisch:
Moon Jellyfish 
Kategorie:
Quallen - Schirmquallen-Scyphozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Scyphozoa (Klasse) > Semaeostomeae (Ordnung) > Ulmaridae (Familie) > Aurelia (Gattung) > aurita (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Europäische Gewässer, Golf von Mexiko, Nordsee, Ostsee, Rotes Meer, USA, West-Atlantik , Zirkumglobal 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
12°C - 20°C 
Futter:
Kleine Fische, Plankton 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-29 08:15:16 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Aurelia aurita besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Aurelia aurita bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Aurelia aurita aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Ohrenquallen gehören zur Klasse der Schirmquallen und sind im Atlantischen Ozean weit verbreitet.
Sie kommen an den amerikanischen und auch an den deutschen Küsten in der Nord- und Ostsee vor.

In der Ohrenqualle Aurelia aurita leben Quallenflohkrebse der Art Hyperia galba, wobei es noch nicht geklärt ist, ob die Beziehung zur Qualle gezeichnet Symbiose, Parazitose oder Kommensalismus bezeichnet werden kann / muss.
Siehe hierzu das Foto von Alexander Semenov!



Synonyme:
Aurelia coerulea von Lendenfeld, 1884
Aurelia flavidula Peron & Lesueur

Weiterführende Links

  1. Sealifebase (multi)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chewbacca am 16.02.14#2
Eines der Bilder zeigt ein Rhopalium dieser Qualle. Das Rhopalium ist das Sinnesorgan der Schirmquallen. Es besteht aus Statocyten (Schwerkraftsensoren) die ihr den Gleichgewichtssinn geben und Ocellen, primitive Augen mit denen sie Licht wahrnehmen kann.

en.wikipedia.org
Bild von Alexander Semenov

Gruss

Robin Gauff
stefank am 23.06.13#1
Hallo :)
Ich möchte mal kurz meine ersten Erfahrungen der Quallenhaltung mitteilen.
Ich habe mir mein Aquarium selbst aus einem Acrylrohr gebaut. Und man muss sagen, die Strömung ist sehr gut gelungen. Die Quallen berühren kaum die Ränder und werden nirgends angesaugt. Das ist meiner Meinung nach das wichtigste was stimmen muss um erfolgreich Quallen zu halten.
Da meine 5 Quallen die seit ein paar Wochen im Becken schwimmen aus der Ostsee stammen, habe ich auch den Salzgehalt wie am Fundort auf 10 Promill eingestellt. Gefüttert wird 1-2 mal am Tag mit zerriebenem Flockenfutter, das gierig aufgenommen wird. Ich gebe es direkt mit einer Pipette in die Fangarme. Zur Abwechslung reiche ich auch Lobster Eier und artemia nauplien. Mysis werden nicht gefressen, was aber auch an der geringen Größe der Quallen liegen kann.
Bei dieser Fütterung sind die Quallen auch schon sichtlich gewachsen und haben teilweise recht große Verletzungen vollständig regeneriert. (Sie stammen aus einem Hafenbecken, wo oft viele Quallen bereits Schäden aufweisen).
Was ebenfalls zu beachten ist, ist die Temperatur. Wenn die Temperatur die 25°C dauerhaft überschreitet dreht sich der Schirm in die andere Richtung um, was der Qualle das manövrieren und fangen von Futter nicht gerade erleichtert. Wenn die Temperatur aber wider gesenkt wird, kann sich diese Erscheinung wider zurückbilden. Im Internet werden Temperaturen bis 18°C empfohlen. Bei 21°C drehte sich der Schirm meiner Quallen aber schon wider auf die richtige Seite.

Auch Quallen sind in übrigens getrennt geschlechtlich. Die Weibchen erkennt man an den stark ausgebildeten, lila / violetten Gonaden. Die der Männchen sind weniger stark und eher weiß. Die Gonaden sind die „kleeblattförmigen Muster“ die so Typisch für die Ohrenquallen sind.
Ich werde weiter berichten, wenn ich noch mehr Erfahrungen gesammelt habe.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Aurelia aurita

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