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Helcogramma maldivensis Malediven Dreiflossenschleimfisch

Helcogramma maldivensis wird umgangssprachlich oft als Malediven Dreiflossenschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jim Greenfield, Großbritannien

Copyright Jim Greenfield, Foto: Malediven


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jim Greenfield, Großbritannien . Please visit www.oceaneyephoto.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2536 
AphiaID:
279242 
Wissenschaftlich:
Helcogramma maldivensis 
Umgangssprachlich:
Malediven Dreiflossenschleimfisch 
Englisch:
Triplefin  
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Helcogramma (Gattung) > maldivensis (Art) 
Erstbestimmung:
Fricke & Randall, 1992 
Vorkommen:
Endemische Art, Malediven, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-03-19 13:51:33 

Haltungsinformationen

Torsten Schmidt sandte uns freundlicherweise das gezeigte Foto des Helcogramma maldivensis ein. Es zeigt einen Spitzkopfschleimfisch bei einem Tauchgang vor der Insel Filitheyo im Nord Nilandhe Atoll der Malediven.

Diese, nur bis 3 cm groß werdenden, Fische sind gut pflegbare Tiere, die schnell Futter annehmen. Sie sollten aber mit einem eher zarten Fischbesatz gepflegt werden.

Laut FishBase kommt der Helcogramma dort endemisch vor.

Synonym:
Helcogramma maldivense Fricke & Randall, 1992

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Blennioidei (Suborder) > Tripterygiidae (Family) > Tripterygiinae (Subfamily) > Helcogramma (Genus) > Helcogramma maldivensis (Species)

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Copyright Jim Greenfield, Foto: Malediven
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Copyright Jim Greenfield, Foto: Malediven
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 Copyright Prof. Dr. Robert Patzner, Madoogali, Ari Atoll, Malediven
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Copyright Jim Greenfield, UK
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copyright Ole Johann Brett, Norwegen
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copyright Ole Johann Brett, Norwegen
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copyright Ole Johann Brett, Norwegen
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copyright Ole Johann Brett, Norwegen
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Helcogramma maldivensis - Zwerghähnchen (c) by Michael Mrutzek, www.meeresaquaristik.de
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Helcogramma maldivensis - Zwerghähnchen (c) by Michael Mrutzek, www.meeresaquaristik.de
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Erfahrungsaustausch

am 22.07.08#1
Wird auch Malediven-Dreiflosser oder Gestreifter-Dreiflosser (wegen Tripterygiidae Dreiflosser; in engl. )threefin) genannt.
Er wird max. 3 cm groß.
In der Natur findet man ihn nur bei den Malediven (endemisch!), dort man kann ihn oft in Tiefen von 0-2 (max. 10) Metern finden. Er ernährt sich in der Regel von kleinsten Wirbellosen, Zooplankton, Aufwuchs und Algen. Was im ungünstigen Fall ein eingefahrenes Becken erfordert. Oftmals nimmt es aber auch angebotene kleine Artemien und Mysis an.
Das Becken sollte eher eine große Grundfläche haben.
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