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Helcogramma albimacula Weißfleck-Spitzkopfschleimfisch

Helcogramma albimacula wird umgangssprachlich oft als Weißfleck-Spitzkopfschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Andrey Ryanskiy, Russland

Foto: Philipinnen

/ Männchen im Hochzeitskleid
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Andrey Ryanskiy, Russland . Please visit www.diveplanet.ru for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18063 
AphiaID:
279225 
Wissenschaftlich:
Helcogramma albimacula 
Umgangssprachlich:
Weißfleck-Spitzkopfschleimfisch 
Englisch:
Whitespot Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Helcogramma (Gattung) > albimacula (Art) 
Erstbestimmung:
Williams & Howe, 2003 
Vorkommen:
Indonesien, Papua-Neuguinea, Philippinen 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 5 Meter 
Habitate:
Brandungszonen, Felsblöcke mit sandigem Boden, Korallenriffe, Küstengewässer 
Größe:
3,4 cm - 4,2 cm 
Temperatur:
28°C - 29.3,°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-21 18:28:06 

Haltungsinformationen

Helcogramma albimacula bevorzugt Lebensräume zwischen Felsbrocken und in Brandungskanälen an exponierten flachen Küsten.
Der Schleimfisch kommt in energiegeladenen Küstengebieten auf flachen Felsen und Korallenriffen vor.

Spitzkopfschleinfische sind kryptische Fische, die von Tauchern selten gesehen werden, aber die brütenden Männchen der meisten Arten weisen im Gegensatz zur unscheinbaren Pigmentierung der Weibchen leuchtende Farben auf.

Die Weibchen sind durch ihre Färbung perfekt an das Habitat angepasst (Camouflage) und man muss schon sehr genau hingesehen werden, um sie zu erkennen.

Männchen setzten in der Balz auf ein prächtig gefärbtes Hochzeitskleid, um den Weibchen zu imponieren, fallen durch diese Färbung Fressfeinden aber viel schneller auf.
Sie sind, auch ausserhalb der Balz und Brutzeit, an dem blauen Band, das sich vom Maul bis um Operculum zieht, leicht zu erkennen.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Männlich

Foto: Philipinnen
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