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Pavona maldivensis Malediven Pavona, Großpolypige Steinkoralle

Pavona maldivensis wird umgangssprachlich oft als Malediven Pavona, Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

Pavona maldivensis. Far eastern Pacific islands. The characteristically club-shaped appearance of branches. Photograph: Charlie Veron


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1753 
AphiaID:
207309 
Wissenschaftlich:
Pavona maldivensis 
Umgangssprachlich:
Malediven Pavona, Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Corals 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Agariciidae (Familie) > Pavona (Gattung) > maldivensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Gardiner, ), 1905 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Chile, Clipperton-Insel, Cookinseln, Costa Rica, Djibouti, El Salvador, Equador, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Galápagos-Inseln, Golf von Aden, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Guadeloupe, Guam, Honduras, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komoren, Korallenmeer (Ost-Australien), La Réunion, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Nicaragua, Niue, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Ost-Pazifik, Östlicher Indischer Ozean, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West-Australien, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden, Riffwände 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-27 19:30:55 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pavona maldivensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pavona maldivensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pavona maldivensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Pavona maldivensis (Gardiner, 1905)

Der Artname "maldivensis" bezeiht sich auf die Typuslokalität zur Beschreibung von Pavona maldivensis die Malediven.

Merkmale Pavona maldivensis: Die Kolonien bestehen aus säulenförmigen und/oder dünnen, horizontalen oder krustenförmigen Platten. Einzelne Kolonien weisen häufig eine Mischung dieser Wuchsformen auf. Säulenförmige Wuchsformen finden sich in Gebieten mit starker Wellenbewegung, Platten in geschützten Lebensräumen. Die Koralliten sind kreisförmig, plocoid und meist von unregelmäßiger Größe. Diejenigen in der Nähe der Plattenränder können in parallelen Reihen angeordnet sein.

Farbe: Hell- oder dunkelgraubraun oder grün, manchmal leuchtend orange.

Ähnliche Arten: Keine.

Lebensraum: Flache Riffgebiete, insbesondere solche mit starker Wellenbewegung, auch an senkrechten Felswänden und in Höhlen.

Pavona-Arten sind recht weit verbreitet, und werden schon über lange Jahre sehr erfolgreich gepflegt und vermehrt. Sie sind zwar eher selten im Import, aber durch Ableger trotzdem immer noch recht häufig zu bekommen. Auch durch ihr interessantes Aussehen und die Färbung sicher eine gute Alternative zu anderen Korallen. Sie sind einfach in der Pflege und nicht so anspruchsvoll. Zudem sind sie sehr anpassungsfähig, was das Licht und die Wasserverhältnisse angeht.

Man kann ihnen sowohl viel Licht (Mittelzone bis obere Zone), als auch weniger Licht (Bodenzone) bieten, wenn auch das Einfluss auf das Wachstum hat. Aber mit der heutigen Beleuchtung kommt sie super zurecht, sie wuchs früher gar unter T8- Röhren, wenn auch langsamer. Auch sie fangen Futter, wie andere LPS-Korallen. Dieses sollte allerdings fein genug sein (Staufutter angereichert, Mikro Plankton etc.)

Synonyme:
Pavona (Pseudocolumnastrea) pollicata Wells, 1954 · unaccepted > junior subjective synonym
Pavona pollicata Wells, 1954 · unaccepted > junior subjective synonym
Pseudocolumnastrea pollicata (Wells, 1954) · unaccepted > junior subjective synonym
Siderastrea maldivensis Gardiner, 1905 · unaccepted > superseded combination (basionym)

Weiterführende Links

  1. Corals of the World (en). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Allgemein

Copyright Charlie Veron “From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
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Copyright Dr. Gustav Pauly “From Veron, J.E.N. Corals of the World.”
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Pavona maldivensis. Far eastern Pacific islands. The characteristically club-shaped appearance of branches. Photograph: Charlie Veron
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