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Pavona chiriquiensis Großpolypige Steinkoralle

Pavona chiriquiensis wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10940 
AphiaID:
289200 
Wissenschaftlich:
Pavona chiriquiensis 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Leaf Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Agariciidae (Familie) > Pavona (Gattung) > chiriquiensis (Art) 
Erstbestimmung:
Glynn, Maté & Stemann, 2001 
Vorkommen:
Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Costa Rica, Equador, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Kiribati, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien, Malpelo, Neukaledonien, Ost-Pazifik, Panama, Samoa, Tonga, Tuvalu 
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
27,4°C - 28,4°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-03 21:42:50 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Pavona chiriquiensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Pavona chiriquiensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Pavona chiriquiensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Glyn, Mate & Stemann, 2001

Pavona chiriquiensis kommt im östlichen tropischen Pazifik um kontinentale und ozeanischen Inseln von Costa Rica (Mittelamerika) bis nach Ecuador in Südamerika, den Kokosinseln und den Galapagosinseln, in für Taucher prima zu erreichenden Tiefen vor, wo die Steinkoralle auf geschützten Basaltgesteinsoberflächen siedelt, die keinem direkten Wellengang ausgesetzt sind.

Pavona chiriquiensis ist als Wirt für andere marine Lebewesen sehr begehrt, so tummeln sich Muscheln der Gattung Lithophaga aus der Familie der Miesmuscheln und diverse Würmer in Hülle und Fülle auf dem Skelett der Koralle, ob es sich hierbei um eine Symbiose handelt, ist bisher nicht bekannt.

Da diese Pavona-Steinkoralle keine besonders großen Kolonien ausbildet und nirgends richtig häufig ist, leidet sie besonders unter dem bekannten EL-Nino Wetterphänomen, der Versäuerung des Meeres und einer anhaltenden Zerstörung ihres Lebensraums durch uns Menschen.
Die anhaltende Versäuerung der Meere erschwert den Polypen ihre Arbeit, belastbare Kalkskelette auszubilden.

Uns sind derzeit keine Importe von Pavona chiriquiensis bekannt.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Agariciidae (Family) > Pavona (Genus) > Pavona chiriquiensis (Species)

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Allgemein


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