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Muricea purpurea Gorgonie

Muricea purpurea wird umgangssprachlich oft als Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Ahorcados Islet, Machalilla National Park, Ecuador

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Graham Edgar, Reef Life Survey, Australien (Copyright Graham Edgar) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12256 
AphiaID:
287571 
Wissenschaftlich:
Muricea purpurea 
Umgangssprachlich:
Gorgonie 
Englisch:
Sea Fan 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Plexauridae (Familie) > Muricea (Gattung) > purpurea (Art) 
Erstbestimmung:
Verrill, 1864 
Vorkommen:
Costa Rica, Equador, Mexiko (Ostpazifik), Mittelamerika, Nicaragua, Panama, Peru, Süd-Amerika, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
3 - 25 Meter 
Größe:
20 cm - 30 cm 
Futter:
Azooxanthellat, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Schwebstoffe, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-09 22:57:52 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Muricea purpurea sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Muricea purpurea interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Muricea purpurea bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Muricea purpurea ist eine Gorgonie aus der Familie der Plexauridae, mit den Unterfamilien Plexaurinae ("karibische Gorgonien") und Stenogorgiinae ("indopazifische Gorgonien").

Die größte bislang gemessene Kolonie von Muricea squarrosa war ein Exemplar aus Peru, das 30 cm hoch war.

Die Kolonien befinden sich auf felsigen Substraten, und wachsen meist vertikal oder kopfüber in Höhlen, sie kommen auch in Felsspalten an felsigen Böden vor und wachsen gerade nach oben. Die Kolonien können sich entlang des Substrats erstrecken, indem sie sich bis zu 30 cm lang halten und einzelne Zweige bilden, die große Kolonien bilden.
Lebende Polypen sind grünlich gelb oder weiß auf einer dunkelvioletten Kolonie, wenn Polypen sich zurückziehen, dann sehen sie dunkler und schwarz aus.

Da Koralle der Gattung Muricea aktiv und kontinuierlich gefüttert werden müssen, daher, aus unserer Sicht, in jedem Fall ein Spezialistentier mit ungewisser Überlebenschance im Meerwasseraquarium, dies für den Fall, dass dieses Tier einmal in den Fachhandel kommen sollte.


Quelle:
Breedy O, Guzman HM (2015)
A revision of the genus Muricea Lamouroux, 1821 (Anthozoa, Octocorallia) in the eastern Pacific. Part I: Eumuricea Verrill, 1869 revisited.
ZooKeys 537: 1-32. https://doi.org/10.3897/zookeys.537.6025

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