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Rhynchocinetes typus Tanzgarnele

Rhynchocinetes typus wird umgangssprachlich oft als Tanzgarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12040 
AphiaID:
514385 
Wissenschaftlich:
Rhynchocinetes typus 
Umgangssprachlich:
Tanzgarnele 
Englisch:
Rabbitnose Shrimp, Rock Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Rhynchocinetidae (Familie) > Rhynchocinetes (Gattung) > typus (Art) 
Erstbestimmung:
H. Milne Edwards, 1837 
Vorkommen:
Australien, Chile, Equador, Galapagosinseln, Juan-Fernández-Archipel, Neuseeland, New South Wales, Ost-Pazifik, Osterinsel (Rapa Nui), Peru, Süd-Afrika, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 8,7cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Seeigel, Seescheiden (Ascidiacea) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-06-20 19:11:16 

Haltungsinformationen

Die Tanzgarnele Rhynchocinetes typus ist nur aus den deutlich kühleren Gewässern dessüdlichen Süd-Amerikas bekannt, die Garnele präferiert maximale Temperaturen um 13°C und hält sich hauptsächlich in felsigen Korallenriffen auf, in denen sie genügend Rückzugsmöglichkeiten vor Fressfeinden finden kann, hierzu gehören neben Löchern und Spalten im Riffgestein auf Höhlen.

Die Garnele ernährt sich überwiegend karnivor, verschmäht aber auch pflanzliche Kost wie Algen nicht.
Beobachtet wurde, dass Rhynchocinetes typus die invasive Schlauchseescheide (Ciona intestinalis) in ihrer Ausbreitung begrenzen kann und zudem in der chilenischen Jakobsmuschel-Aquakultur eingesetzt wird, da sie auch die Seescheide Pyura chilensis aus den Muschelauszuchtnetze entfernt, die Ergebnisse dieser Einsetzte führten zu einem deutlichen Rückgang der Sterblichkeit der Muscheln um bis zu 50 %.

Die Larvenaufzucht der Tanzgarnele wurde bereits in 2008 im Labor erfolgreich durchgeführt, die größeren Larven wurden dabei mit Artemia franciscana gefüttert.

Für tropische warme Meerwasseraquarien ist Rhynchocinetes typus allerdings nicht geeignet.

Männchen und Weibchen können voneinander unterschieden werden, wenn man die Scheren der Tiere miteinander vergleicht, die Scheren der Männchen sind größer als die der Weibchen.:

Synonym: Loxechinus albus (Molina, 1782)

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