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Stenopus hispidus Gebänderte Scherengarnele

Stenopus hispidus wird umgangssprachlich oft als Gebänderte Scherengarnele bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
838 
Wissenschaftlich:
Stenopus hispidus 
Umgangssprachlich:
Gebänderte Scherengarnele 
Englisch:
Banded Coral Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Stenopodidae (Familie) > Stenopus (Gattung) > hispidus (Art) 
Erstbestimmung:
(Olivier, 1811) 
Vorkommen:
Australien, Bermuda, Brasilien, Costa Rica, Florida, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Mexiko, Hawaii, Indopazifik, Japan, Kanada, Korea, Lord Howe Insel, Neukaledonien, Neuseeland, Osterinsel (Rapa Nui), Philippinen, Rotes Meer, Süd-Afrika, Tahiti, Taiwan, Tuamotu-Archipel, USA, West-Atlantik , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 290 Meter 
Größe:
7 cm - 8 cm 
Temperatur:
21°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Garnelen, Mysis (Schwebegarnelen), Würmer (Polychaeten + Annelida), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-18 08:15:37 

Haltungsinformationen

(Olivier, 1811)

Die Scherengarnelen (Stenopodidae) sind eine Familie in der Teilordnung Stenopodidea. Männliche Scherengarnelen sind kleiner als die Weibchen. Scherengarnelen leben meist paarweise in Höhlen und unter Vorsprüngen.

Ähnlich wie die Putzergarnelen (Lysmata) säubern sie Fische von Parasiten und abgestorbener Haut. Sie nehmen zuerst mit ihren langen weißen Antennen Kontakt zum Fischkunden auf, und beginnen mit der Reinigung wenn der Fisch durch Stillhalten seine Bereitschaft signalisiert.
Wir konnten dies allerdings im Aquarium noch nie sehen, bzw. beobachten. Die Gebänderte Scherengarnele (Stenopus hispidus) war eine der ersten Krebstiere, die für die Meeresaquaristik nach Deutschland importiert wurde.

Relativ leicht zu halten und wenig empfindlich. Wobei angemerkt sein sollte, dass alle Garnelen ein wenig dichteempfindlich sind.
Daher vor dem Einsetzen gut und langsam anpassen. Dieser Art wird oft nachgesagt, dass sie putzt.

Es sollten nicht mehrere Scheren-Garnelen im Aquarium gehalten werden, höchstens ein Paar. Hängen meist tagsüber in einer dunklen Höhle, und werden abends dann aktiv.

In der Fachliteratur wird auch berichtet, dass diese Garnelenart auch hin und wieder kleine Fische fängt, und mit ihren gut ausgebildeten Scheren tötet. Das diese Scherengarnele auch andere Garnelen töten soll, konnten wir selber schon beobachten. Guter Borstenwurmfresser, wenn auch nur die kleineren Arten. Sicher ist dass mitunter auch andere Garnelen gejagt werden. Auf jeden Fall ist diese Garnele zudem sehr wehrhaft!

Synonyme:
Astacus muricatus Olivier, 1791
Cancer (Astacus) longipes Herbst, 1793 [in Herbst, 1791-1796]
Embryocaris stylicauda Ortmann, 1893
Palaemon hispidus Olivier, 1811
Penaeus borealis Latreille, 1802
Squilla groenlandica Seba, 1759

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Stenopodidea (Infraorder) > Stenopodidae (Family) > Stenopus (Genus) > Stenopus hispidus (Species)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Florian96 am 20.12.15#36
Hallo,

Ich pflege das Tier seit ca. 3 Monaten und nach ca 5 Tagen hat Sie sich schon das erste mal "geschält" o ich vorher annahm das sie Tot sei. Denn sie sah 1 zu 1 gleich aus. Beim näheren betrachten sah ich aber hmmm da fehlen die Augen und Beine.

Nach ca 1 Stunde schocks sah ich sie dann Wie sie hinter einem Stein hervorkam.
silversnake1958 am 06.12.15#35
Halte meine Stenopus hispidus seit zwei Jahren. In dieser Zeit sind 7 Lysmata kuekenthali verschwunden. Vor einem Monat konnte ich dann Nachts beobachten wie Scherengarnele eine kuekenthali durchs Becken gejagt hat. Der Schein der Taschlampe hat sie wohl in ihrem Jagdfieber gestört. Jadoch nach einer Stunde sah ich sie dann mit der Kuekenthali zwischen den Zangen. Heute morgen hab bevor das Licht anging gesehen wie sie meinen Chelmon rostratus attakierte. Er war schon über und über mit Wunden bedeckt. Ich muss dazu sagen das der Chelmon seinen Schlafplatz ausgerechnet dort hatte wo sich die Garnele fast ständig aufhielt. Habe schon des öfteren beobachten können wie sie den Chelmon mit ruckartigem vorschnellen vertrieb. Meine Pinzette ist nun wohl nicht mehr zu retten. Hat richtige Löcher im Bauch, schwimmt und frisst auch nicht mehr.
andileon am 10.05.15#34
Leider hat diese wirklich sehr schöne Garnele bei mir binnen weniger Wochen drei Weißbandputzer und zuletzt eine Wurdemanni verspeist, wobei ich sie auf frischer Tat ertappte. Andere Exemplare wiederum leben in Becken ohne jegliche Verluste. Aktuell lebt sie im TB und ich denke, dass ich sie wieder abgeben muss.
Ggfs. liegt es daran, dass sich mein Becken noch in der Einfahrhase befindet und außer Pellets nicht genügend Alternativen zur Verfügung stehen.
Daher Haltung mittel.
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