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Melibe digitata Finger Melibe, Baumschnecke

Melibe digitata wird umgangssprachlich oft als Finger Melibe, Baumschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Robin Gwen Agarwal, USA

Melibe digitata.Batangas, Philippines 2026


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Robin Gwen Agarwal, USA Robin Gwen Agarwal (ANudibranchMom on iNaturalist). Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7603 
AphiaID:
388315 
Wissenschaftlich:
Melibe digitata 
Umgangssprachlich:
Finger Melibe, Baumschnecke 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Tethydidae (Familie) > Melibe (Gattung) > digitata (Art) 
Erstbestimmung:
Gosliner & V. G. Smith, 2003 
Vorkommen:
Anilao, Philippinen 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Schlammige Böden / sandige Weichsubstrate 
Größe:
1,5 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-03 20:02:30 

Haltungsinformationen

Melibe digitata Gosliner & V. G. Smith, 2003

Der Holotyp zur Beschreibung von Melibe digitata war ein Exemplar, gesammelt in 10 m Tiefe, Devil’s Point, Insel Maricaban, Provinz Batangas, Luzon, Philippinen, 15. April 1996, T.M.

Der Artname "digitata" bezieht sich auf die stark fingerförmige Verzweigung der Cerata.

Die Farbe der lebenden Tiere ist cremeweiß bis grünlich-braun, mit einer dunkleren grünen Färbung zu den distalen Enden der Cerata hin. Das Tier ist durchscheinend oder halbdurchsichtig, und die Eingeweide sind sowohl bei lebenden als auch bei konservierten Tieren gut sichtbar. Der Körper ist anterolateral etwas abgeflacht und dorsal in einem Buckel in der Körpermitte erhöht. Hinter dem Buckel verjüngt sich der Körper abrupt in einen schmalen hinteren Teil des Fußes.

Das Notum ist glatt und mit vereinzelten sehr feinen weißen Drüsenpunkten oder -höckern besetzt. Der Fuß ist undurchsichtiger, schmal und linear mit einem abgerundeten, glatten Vorderrand. Der übrige Rand ist leicht gewellt.. Der übrige Rand ist leicht gewellt. Auf oder unmittelbar proximal zu jeder Seite des Vorderrandes des Fußes befinden sich ein bis fünf kleine, kegelförmige Papillen.

Die Mundhaube ist im Verhältnis zum Körper klein (6 mm Durchmesser beim größten Exemplar) und geht von einer deutlich verjüngten Basis aus. Sie ist halbdurchsichtig und weist zahlreiche feine, weißliche Drüsenpunkte oder -höcker auf. Der teilweise undurchsichtige Rand der Haube trägt eine innere und eine äußere Reihe schmal zulaufender, tentakularer Papillen mit spitzen oder zugespitzten Enden. Die Spitzen der inneren Reihe sind tendenziell eingerollt, und die beiden Reihen sind gleich lang.

Es wurde außerdem ein flach aufgerolltes, weißliches Eierband gefunden, das in dreistufiger Spiralform angeordnet war. Es enthielt zahlreiche durchsichtige, gallertartige Kapseln mit einem Durchmesser von etwa 0,12 mm, von denen jede ein einzelnes, undurchsichtiges, weißes Ei enthielt.

Diese Baumschnecke ist bisher nur von den Phillipinen bekannt.Der Körper ist transparent braun oder grünlich-braun. Die Cerata sind dunkler als der Körper und ähneln mit ihrem verzweigten Papillen Braunalgen, wodurch die Schnecke hervorragend getarnt ist. Man geht davon aus, dass die braune bis grünlich-braune Farbe durch die Einlagerung von Zooxanthellen verursacht wird.

Die Art wurde in Wassertiefen von 1–12 Metern gefunden. Exemplare finden sich in der Regel auf oder unter der Oberfläche abgerundeter Basaltsteine ​​und wurden manchmal zusammen mit Exemplaren von Melibe tuberculata entdeckt.

Mitglieder der Familie Tethydidae verfügen über ein trichterförmiges oder netzförmiges Maul, mit dem kleine Garnelen, Krebse und andere Crustacea einsaugt und gefressen werden.Wovon sich Melibe digitata genau ernährt ist bisher nicht dokumentiert.

Weiterführende Links

  1. Flickr Video (en). Abgerufen am 24.09.2024.
  2. researchgate (en). Abgerufen am 03.04.2026.
  3. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Laich


Allgemein


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