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Ogcocephalus cubifrons Seefledermaus

Ogcocephalus cubifrons wird umgangssprachlich oft als Seefledermaus bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
7014 
Wissenschaftlich:
Ogcocephalus cubifrons 
Umgangssprachlich:
Seefledermaus 
Englisch:
Polka-dot Batfish 
Kategorie:
Anglerfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Lophiiformes (Ordnung) > Ogcocephalidae (Familie) > Ogcocephalus (Gattung) > cubifrons (Art) 
Erstbestimmung:
(Richardson, ), 1836 
Vorkommen:
Bahamas, Florida, Golf von Mexiko, Kuba, Trinidad und Tobago, USA, West-Atlantik , Zentral-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 70 Meter 
Größe:
bis zu 38cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Frostfutter (große Sorten), Frostfutter (kleine Sorten), Kleine Fische, Krustentiere, Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2014-04-14 10:35:05 

Haltungsinformationen

Ogcocephalus cubifrons (Richardson, 1836)

Das Bild dieser seltenen Seefledermaus stammt freundlicherweise von De Jong Marinelife, Niederlande.

Die Seefledermäuse (Ogcocephalidae) sind bodenbewohnende Fische aus der Ordnung der Armflosser (Lophiiformes).
Es gibt über 70 Arten in zehn Gattungen

Ogcocephalus kommen gelegentlich in den deutschen Meerwasserhandel und ist ein bodenlebender, bunter Fisch, der seinen eckig wirkenden Körper durch spitze Knochenplatten schützt.
Gefunden wird er meist auf sandigen Böden und es wird angenommen, dass er räuberisch lebt und sich von kleinen wirbellosen Tieren ernährt.
Anmutig ist es auch, wenn der Fisch sich auf seinen Flossen aufrichtet, so dass der Eindruck von vielen kleinen Beinchen auf der Unterseite des Tiers entsteht.
Nur für erfahrene Aquarianer geeignet. Gilt als sehr heikel und kaum lange überlebensfähig, auch nicht im Artenaquarium.

Synonyme:
Lophius cubifrons Richardson, 1836
Malthaea cubifrons (Richardson, 1836)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Lophiiformes (Order) > Ogcocephalidae (Family) > Ogcocephalus (Genus) > Ogcocephalus cubifrons (Species)

Weiterführende Links

  1. Fishbase (multi)
  2. WoRMS

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Birdy am 22.06.16#1
Ich hielt diese Seefledermaus-Art über 4 Monate lang mit zwei Feuerfischen und zwei Seepferdchen vorübergehend in einem 200l Becken. Später sollten sie in ein neues 700l Becken umziehen.
Genau wie die Seepferdchen sticht die Seefledermaus durch ihre bizarre Körperform direkt ins Auge und ist wirklich etwas Besonderes.
Sie bewegt sich langsam durch das Becken und ist ständig unterwegs. Wenn ich durch die Scheibe geguckt habe, kam sie sofort nach vorne und wartete, dass ich gefüttert habe. Dann ist sie sogar richtig durch das Becken geschwommen, um zu fressen. Sie fraß bei mir vom ersten Tag an Frostfutter, mochte aber natürlich auch Lebendfutter sehr gerne. Aufgrund der Seepferdchen gab es teilweise sogar 5x täglich Futter, wobei die Seefledermaus meistens nur 2x etwas gefressen hat. Dabei ist sie zuerst schneller, dann immer langsamer an das Futter herangeschlichen und hat es dann mit einer enorm schnellen Maulbewegung eingesogen.
Die Seepferdchen haben sich auch häufiger von ihr durch das Becken ziehen lassen. Dafür haben sie ihre Schwänze um die "Füße" gelegt. Die Seefledermaus hat das scheinbar nicht gestört, denn sie lief ganz gemütlich weiter.
In dem Becken habe ich viele Höhlen mit etlichen Weichkorallen aufgebaut, die die Fische allerdings nur zum Schlafen benutzt haben. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sie breit genug sind, damit die Seefledermaus sich nicht festklemmt.
Wenn ich doch mal in das Becken fassen musste, um die absterbenden Caulerpa zu entfernen, ist sie ganz aufgeregt von links nach rechts an der Wasseroberfläche geschwommen und hat mit der Nase zuerst kleine Luftsprünge aus dem Wasser veranstaltet. Nach ca. 5 Minuten hatte sie sich dann wieder beruhigt. Die Caulerpa habe ich größtenteils in einer Ecke oder auf einigen Steinen angesiedelt, damit die Seefledermaus sich nicht in ihnen verfangen konnte. Dann hat sie doch Probleme mit ihren beinartigen Flossen wieder dort heraus zu kommen.

Leider ist dieses außergewöhnliche Tier letzte Woche verstorben. Sie hat noch ganz normal gefressen, allerdings hat sich am gesamten Körper die Haut abgelöst und die Knochenplatten kamen zum Hervorscheinen. Ich weiß leider nicht, wodurch das ausgelöst wurde und um welche Art Krankheit es sich handelte. Nach nicht einmal ganz zwei Tagen war sie dann tot. Es war echt grauenvoll mit anzusehen, da ich einfach nichts machen konnte. Den anderen Fischen ging es super und sie zeigten keinerlei Krankheitsanzeichen.

Alles in allem bin ich am Überlegen, ob ich mir dieses wunderschöne und wirklich faszinierende Tier wieder anschaffen soll. Denn bei der Haltung gab es von meiner Seite keine Probleme. Allerdings sollten die Wasserwerte wirklich gut sein und es darf keine Fische wie beispielsweise Putzerfische geben, da diese die Haut der Seefledermaus als eine Art Alge ansehen und diese beim Putzen verletzen könnten. Da die Seefledermäuse für Hautkrankheiten bekannt sein sollen, hatte ich durchgehend eine UV-Anlage mit laufen, genau wie einen Eiweißabschäumer.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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