Haltungsinformationen
Risso, 1827
Die Europäische Kurznasen-Seenadel ist euryhalin und kommt nahezu in allen Mittelmeer-Anrainerstaaten und im Schwarzen Meer vor, dort unter Geröll oder in der vorhandenen Vegetation über Sand- oder Schlammböden.
Die Europäische Kurznasen-Seenadel hat einen sehr langgezogenen, dünnen Körper und wird bis zu 15 cm, im Schwarzen Meer 21 bis 23 cm lang. Die Schnauze mit dem oberständigen Maul ist pipettenartig verlängert und seitlich leicht abgeflacht. Die Schnauze ist im Vergleich zu anderen Seenadeln aber relativ kurz und macht weniger als die Hälfte der Kopflänge aus. Die Augen sind klein.
Die Europäische Kurznasen-Seenadel ist variabel braun bis grün gefärbt und besitzt dunkle oder helle Punkte oder Querstreifen auf Bauch und Schwanz und oft einen dunklen Streifen an der Rückenflosse und einen dunklen Bauch. Wie bei allen Seenadeln ist der Körper durch in Ringen angeordnete Knochenplatten gepanzert, sieben Reihen am Rumpf und vier am Schwanz. Die Seitenlinie ist vollständig, Bauchflossen fehlen.
Quelle: Wikipedia
Synonyme:
Syngnathus abaster ganzirrensis D'Ancona, 1934 (misspelling)
Syngnathus abaster ganzirriensis D'Ancona, 1934
Syngnathus agassiz Michahelles, 1829
Syngnathus agassizi Michahelles, 1829 (misspelling)
Syngnathus agassizii Michahelles, 1829
Syngnathus algeriensis Günther, 1870
Syngnathus anguisigola Nardo, 1847
Syngnathus bucculentus Rathke, 1837
Syngnathus caspius Eichwald, 1831
Syngnathus ethon Risso, 1827
Syngnathus ethon aeolicus Di Caporiacco, 1948
Syngnathus flavescens Kaup, 1856
Syngnathus microchirus Moreau, 1891
Syngnathus nigrolineatus Eichwald, 1831
Syngnathus nigrolineatus maeoticus Slastenenko, 1938
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die Europäische Kurznasen-Seenadel ist euryhalin und kommt nahezu in allen Mittelmeer-Anrainerstaaten und im Schwarzen Meer vor, dort unter Geröll oder in der vorhandenen Vegetation über Sand- oder Schlammböden.
Die Europäische Kurznasen-Seenadel hat einen sehr langgezogenen, dünnen Körper und wird bis zu 15 cm, im Schwarzen Meer 21 bis 23 cm lang. Die Schnauze mit dem oberständigen Maul ist pipettenartig verlängert und seitlich leicht abgeflacht. Die Schnauze ist im Vergleich zu anderen Seenadeln aber relativ kurz und macht weniger als die Hälfte der Kopflänge aus. Die Augen sind klein.
Die Europäische Kurznasen-Seenadel ist variabel braun bis grün gefärbt und besitzt dunkle oder helle Punkte oder Querstreifen auf Bauch und Schwanz und oft einen dunklen Streifen an der Rückenflosse und einen dunklen Bauch. Wie bei allen Seenadeln ist der Körper durch in Ringen angeordnete Knochenplatten gepanzert, sieben Reihen am Rumpf und vier am Schwanz. Die Seitenlinie ist vollständig, Bauchflossen fehlen.
Quelle: Wikipedia
Synonyme:
Syngnathus abaster ganzirrensis D'Ancona, 1934 (misspelling)
Syngnathus abaster ganzirriensis D'Ancona, 1934
Syngnathus agassiz Michahelles, 1829
Syngnathus agassizi Michahelles, 1829 (misspelling)
Syngnathus agassizii Michahelles, 1829
Syngnathus algeriensis Günther, 1870
Syngnathus anguisigola Nardo, 1847
Syngnathus bucculentus Rathke, 1837
Syngnathus caspius Eichwald, 1831
Syngnathus ethon Risso, 1827
Syngnathus ethon aeolicus Di Caporiacco, 1948
Syngnathus flavescens Kaup, 1856
Syngnathus microchirus Moreau, 1891
Syngnathus nigrolineatus Eichwald, 1831
Syngnathus nigrolineatus maeoticus Slastenenko, 1938
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Roberto Pillon, Italien