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Corynactis caboverdensis Korallenanemone

Corynactis caboverdensis wird umgangssprachlich oft als Korallenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5293 
AphiaID:
592853 
Wissenschaftlich:
Corynactis caboverdensis 
Umgangssprachlich:
Korallenanemone 
Englisch:
Corynactis Caboverdensis 
Kategorie:
Scheibenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Corallimorpharia (Ordnung) > Corallimorphidae (Familie) > Corynactis (Gattung) > caboverdensis (Art) 
Erstbestimmung:
(den Hartog, Ocaña & Brito, ), 1993 
Vorkommen:
Nord-Atlantik, Ost-Atlantik, Süd-Pazifik 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-04-20 12:11:29 

Haltungsinformationen

(den Hartog, Ocaña & Brito, 1993)

Pseudocorynactis caboverdensis Den Hartog, Ocaña & Brito, 1993 oder Corynactis caboverdensis (den Hartog, Ocaña & Brito, 1993), auch bei diesem Tier streiten sich die Gelehrten, welches nun wohl der richtige Name ist?!

Das Tier gehört zur Familie der Scheibenanemonen und bildet seine Kolonien in den Küstenzonen warmer und gemäßigter Meere.

Interessanter Weise wachsen die Tiere der Kolonie an Stammbasis zusammen und die Tentakelenden der Tiere sind zu kleinen Kügelchen verdickt.

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Corallimorpharia (Order) > Corallimorphidae (Family) > Corynactis (Genus)

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

stundenlang am 04.02.15#1
Sie wachsen bei mir mittlerweile in mehreren Nano-Artenbecken. Aus einem einzelnen Exemplar, welches sich am Lebendgestein befand, sind innerhalb von 2 Jahren Tausende geworden. Die Vermehrung durch Fußscheibenlazeration ist sehr gut zu beobachten. Das Erstexemplar ist nach über zwei Jahren noch am Leben. Die Lebenserwartung scheint offenbar recht hoch zu sein. Im Gegensatz zu corynactis californica und einer deutlich größeren corynactis Art, die ich auch pflege und die sich gut vermehren, sind sie Tag und Nacht geöffnet. Ihr Lieblingsplatz ist im lichten Schatten einer großen Sarcophyton, wo sich eine sehr große Kolonie gebildet hat aber etliche Exemplare haben auch direkt unter der Lampe Platz genommen. An der Gesteinsunterseite oder versteckt im Schatten wachsen sie bei mir nicht. Das mag auch daran liegen, dass sie nicht durch Fische, Krebse oder Garnelen belästigt werde und ich sie gezielt füttere. Sie mögen Strömung, aber nur soviel, dass sie nicht an ihren Tentakeln zerrt. Die Fütterung erfolgt mindestens 4 x wöchentlich mit Artemia und Mysis. Auch Cyclops u.a.wird gefressen. Insgesamt sind sie nicht wählerisch, nehmen sowohl größere Happen als auch kleineres Plankton. Auch ein unachtsamer kleiner Borstenwurm oder eine ins Wasser gefallene Stubenfliege, die an den mit vielen Nesselzellen bestückten Acrosphären hängenbleibt, wird überwältigt. Selbst Schnecken müssen beachtliche Energie aufwenden, um sich- einmal hängengeblieben- wieder loszureißen. Eine gemischte Kolonie aus verschiedenen Corynactis-Arten empfiehlt sich nicht. Sie fühlen sich deutlich belästigt durch die jeweils andere Art. Man bleibt lieber unter sich.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Corynactis caboverdensis

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