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Zebrasoma desjardinii Indischer Segelflossendoktor

Zebrasoma desjardinii wird umgangssprachlich oft als Indischer Segelflossendoktor bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
523 
Wissenschaftlich:
Zebrasoma desjardinii 
Umgangssprachlich:
Indischer Segelflossendoktor 
Englisch:
Red Sea Sailfin Tang, Desjardin's Sailfin Tang, Indian Sailfin Surgeonfish, Indian Sailfin Tang 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Zebrasoma (Gattung) > desjardinii (Art) 
Erstbestimmung:
(Bennett, ), 1836 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Bangladesch, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Chagos-Archipel, Djibouti, Eritrea, Golf von Oman / Oman, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Java, Jemen, Jordanien, Kenia, Kokos-Keelinginseln, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nikobaren, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Sumatra, Tansania, Thailand, Weihnachtsinsel  
Meerestiefe:
3 - 30 Meter 
Größe:
35 cm - 40 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 1500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-23 09:30:46 

Haltungsinformationen

(Bennett, 1836)

Er ist sehr gut mit anderen Fischen und Wirbellosen zu halten, und auch als Fadenalgenfresser sehr beliebt, solange diese kurz sind.
Ein recht gut zu haltender Doktorfisch, der leider bei weitem nicht so hoch im Kurs steht, wie der gelbe Doktor oder der Rotmeerdoktor.
Ein sehr interessanter Fisch.

Man sollte nur aufpassen, wenn man einen anderen Doktor in das Becken dazu setzt.
Es kann dann sein, dass das neue Tier von dem alteingesessenen Doktor angegriffen und gejagt wird.
Wird leider für die meisten Becken mit 40 cm Größe einfach zu groß.
Daher bitte nur dann kaufen, wenn ein geeignetes Becken zur Verfügung steht.

Synonyme:
Acanthurus desjardinii Bennett, 1836
Zebrasoma desjardini (Bennett, 1836)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Acanthurinae (Subfamily) > Zebrasoma (Genus)



Bilder

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Erfahrungsaustausch

Bonaqua am 19.05.19#8
Ich habe dieses wunderschöne Tier gut 2.5 Jahre im Aquarium. Er lebt zusammen mit vielen anderen „Doktorpaaren“ friedlich zusammen, obschon er ganz klar der Boss ist. Er hat in Alleinhaltung schon ein gewisses Aggressionspotential gegenüber Neuankömmlingen, die sich aber nach Klarstellung der Verhältnisse schnell legen. Da ich wirklich alle meine Tiere ausnahmslos in Paaren halte, wollte ich auch ihm einen Partner gönnen. So habe ich einen massiv kleineren Desjardini erworben und dazu gesetzt. Entgegen all meiner Befürchtungen hat ausgerechnet der Alteingesessene ziemlich relaxt darauf reagiert. Die anderen haben die oder den Kleinen jedoch massiv attackiert. Das ging zwei Tage so, dann ist der alte D. dazwischen gegangen und es war Ruhe. Seither schwimmen der „Winzling“ und der (vergleichsweise) „Riese“ gemeinsam durch das Becken. Die/der Kleine macht dem Grossen alles nach und weicht nicht mehr von der Seite. Was unglaublich beeindruckend war, ist dass der Grosse seither keinerlei Aggression mehr an den Tag legt, gar viel viel ruhiger geworden ist. Ich kann jedem nur die Paarhaltung -wenn die Voraussetzungen gegeben sind- nahe legen. Die Tiere brauchen ein wirklich grosses Aquarium. Die Literangaben finde ich dabei eher untergeordnet, vielmehr halte ich lange Schwimmstrecken für angebracht. In meinem Fall misst das Aquarium 3.8m in der Länge und 1m in der Tiefe. Da die Tiere eher im unteren Bereich unterwegs sind, sollte der Aufbau durchschwimmbar sein und ausreichend Verstecke und Sichtschutz bieten. Fressen tun die beiden D‘s übrigens einfach alles was von oben in‘s Aquarium kommt. Algen sind besonders wichtig!
claus.huettinger am 29.01.17#7
Wunderschönes Tier, friedlich gegenüber anderen Doktoren. Jedoch hat er etwas gegen "Acalycigorgia sp. Seefächer - Gorgonie. Er rupft sie regelrecht in Stücke, ohne diese jedoch zu fressen.
Arny88 am 13.01.15#6
Ich habe mir diesen schönen Fisch im Sommer 14 zugelegt auf Grund einer Fadenalgen-Plage und natürlich wegen seiner wunderschönen Zeichnung. Er ist bei mir als erster Doc ins neue 500 l Becken eingezogen und hat mehr oder minder die Algen verspeist. Lieber aber hat er alles andere an Futter vertilgt, wirklich alles. Trotzdem ist in Kombination mit 2 Winkelkrabben mein Becken innerhalb von ca 2 Wochen frei von Fadenalgen geworden, die meiste "arbeit" haben aber die Krabben erledigt.
Vom Verhalten von "Hector" so haben wir unseren Doc genannt, muss ich leider aus meiner Erfahrung sagen, dass er kein besonders harmonischer Fisch war. Kaum im Becken eingewöhnt, hat er schon seine Stellung als Herrscher meines Riffs klar gestellt und immer weiter ausgebaut. Meine Sattelfleck-Kugel war total von seiner Hektik verstört und hat kaum noch was beim füttern abbekommen. Mein Putzerlipp-Pärchen hat ihr Verhalten auch wesentlich verändert und waren Neuzugängen gegenüber ziemlich brutal. Das war vorher nicht der Fall. Allgemein war der desjardinii ein sehr schreckhafter und hektischer Genosse. Bei jedem Schritt zum Becken hat er einen blitzschnellen Satz durchs Becken gemacht und so alle mit verängstigt. Zu guter letzt, als er nun 5 Monate in meinem becken war und bestimmt doppelt so groß geworden war, wurde er mir gegenüber auch noch aggressiv und versuchte jedesmal wenn ich ins Becken griff meine Hand mit seiner Flosse zu attakieren. Schließlich musste ich ihn leider aus meinem Becken rausfangen, was sich als sehr kompliziert raus stellte. Hat mehrere Tage gedauert bis er in die Falle gegangen ist.

Allerdings schiebe ich sein Verhalten auf die Beckengröße, welche einfach viel zu klein war. Wie das leider oftmals so ist, hatte mir der Verkäufer damals erzählt, dieser Doc wird nicht ganz so groß, was aber völliger quatsch ist. Ich habe mich leider vorher nicht selbst schlau gemacht. Doctoren sind einfach nicht für Becken unter 1500 l geeignet, wenn das überhaupt reicht. Sie brauchen ein riesiges Revier was kaum jemand Besitzt.
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