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Uranoscopus scaber Meerpfaff, Himmelsgucker

Uranoscopus scaber wird umgangssprachlich oft als Meerpfaff, Himmelsgucker bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 5000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
3860 
AphiaID:
127093 
Wissenschaftlich:
Uranoscopus scaber 
Umgangssprachlich:
Meerpfaff, Himmelsgucker 
Englisch:
Stargazer 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Uranoscopidae (Familie) > Uranoscopus (Gattung) > scaber (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Algerien, Britische Inseln, Kanarische Inseln, Madeira, Marokko, Mauritanien, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Portugal, Schwarzes Meer, Spanien, Tunesien 
Meerestiefe:
15 - 400 Meter 
Größe:
22 cm - 40 cm 
Temperatur:
15°C - 25°C 
Futter:
Kleine Fische, Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 5000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-28 10:27:14 

Gift


Uranoscopus scaber ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Uranoscopus scaber halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Die Aufnahme gelang Martin Hablützel bei einem Tauchgang - Lanzarote, Kanarische Inseln

Meist liegen Himmelsgucker im Bodengrund vergraben, und nur die Oberseite des Kopfes mit den ganz hochstehenden Augen ist dabei dann sichtbar.
Dass es sich bei den Himmelsguckern um Räuber handelt, sollte eigentlich jedem klar sein.

Einige von den ca. 50 geschätzten Himmelsgucker-Arten haben elektrische Organe, mit denen Stromstöße bis zu 50 Volt abgegeben werden können, die zum Orten von Beute oder zur Abwehr von Feinden dienen.

Die meisten Arten sind ausserdem mit einem Giftstachel ausgestattet.
Zum Anlocken von Beutetieren wird von einigen Arten ein wurmartiger Faden am Unterkiefer als Köder eingesetzt.

Aquaristisch eher uninteressant, zumindest sind uns keine Haltung im privaten Bereich bekannt.
In einem Gemeinschaftsaquarium ist es auf Dauer sicherlich auch nicht möglich, oder man hat nur große Fisch !
Diese Art wird immerhin 40 cm lang.

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chewbacca am 09.07.12#1
hab diesen kerl beim tauchen sehr oft beobachtet. sehr interessanter fisch. wird auch "himmelsgucker" genannt. kann deutlich grösser als 30 cm werden und verträgt Wassertemperaturen von unter 15°C. überhaupt nicht scheu, könnte man theoretisch anfassen. (was man natürlich sein lässt)
Fûr die aquarienhaltung würde ich ihn nicht als unmöglich einstufen. er würde einen tiefen, feinen sand gebrauchen und viele kleine fische zum verputzen.

Gruss

Robin Gauff
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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