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Rhodactis rhodostoma Scheibenanemone

Rhodactis rhodostoma wird umgangssprachlich oft als Scheibenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2106 
AphiaID:
290983 
Wissenschaftlich:
Rhodactis rhodostoma 
Umgangssprachlich:
Scheibenanemone 
Englisch:
Mushroom 
Kategorie:
Scheibenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Corallimorpharia (Ordnung) > Discosomidae (Familie) > Rhodactis (Gattung) > rhodostoma (Art) 
Erstbestimmung:
(Hemprich & Ehrenberg in Ehrenberg, ), 1834 
Vorkommen:
Golf von Akaba, Indischer Ozean, Indopazifik, Israel, Madagaskar, Rotes Meer, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 1,5 Meter 
Größe:
13 cm - 15 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-06-12 16:17:41 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Rhodactis rhodostoma sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Rhodactis rhodostoma interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Rhodactis rhodostoma bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Rhodactis rhodostoma (Hemprich & Ehrenberg in Ehrenberg, 1834)

Eine bekannte Scheibenanemonenart.
Leicht zu halten.
Bisweilen gibt es von den großen Arten Berichte von Übergriffe gegenüber Fischen.
Viel bis mittel Licht, kommt aber auch mit weniger aus, und eine mittlere Strömung sind angebracht.
Weniger empfindlich auf die Wasserqualität.

Synonym:
Discosoma rhodostoma

Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Corallimorpharia (Order) > Discosomatidae (Family) > Rhodactis (Genus) > Rhodactis rhodostoma (Species)

Weiterführende Links

  1. EOL (en)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Maidi am 09.06.14#2
Ich kann dem Kommentar von Chrysokoll nur zustimmen, möchte aber ergänzen, dass es bei mir nach einem Komplettumbau des Aquariums zu einer rapiden Vermehrung durch Teilung gekommen ist. So wurden z.B. aus einer einzigen Anemone 9! einzelne Tiere, die sich auf dem gleichen Stein halten. Um diese Anemonen von einem Stein zu lösen, muss man den Stein an der betreffenden Stelle schneiden.
Chrysokoll am 03.01.07#1
Ich halte diese oder einer dieser Art sehr ähnlichen schon sehr lange. Sie ist sehr robust was die Wasserqualität und Temperatur betrifft und kommt auch mit sehr wenig Licht aus (siehe weiter unten!). Strömung gar nicht bis mittel.
Vermehrt sich bei mir durch Teilung oder Abschnürung oder durch Beschädigung durch an-dere Tiere (bei mir durch Tänzergarnellen sehr starke!). Wächst je nach Licht, gelösten Nährstoffe, Futter oder Wasserqualität unterschiedlich schnell. Eine explosive Vermehrungsrate konnte ich bei mir nie feststellen und ist mir auch nicht bekannt!
Dehnen sich bei mir bis etwa 30 cm aus, benötigt aber kein großes Becken (Pech für andere Korallen!).
Bei Fütterung klappen sie die äußeren Ränder um, so dass eine Kugel entsteht und reißt dann in dem Schutz der Kugel den „Mund“ weit auf um das "gefangene" Futter zu fressen. Muss nicht extra gefüttert werden. Es ist mir nicht bekannt, dass das Tier lebende Fische oder Garnelen frisst. Auch kein Versuch dergleichen, wenn sich ein Fisch (Grundel, Anemo-nenfisch)
Vernesselt Acros, Pocilliporas und andere Korallen. Sollte also von denen gut entfernt einge-setzt werden. Ist aber selber nicht wirklich aggressiv. Kann Mesenterialfilamente aussenden, wenn die Tiere sich unwohl oder angegriffen füllen. Aber nicht zum Angriff! konnte ich zu-mindestens nicht feststellen! Konnte in all den Jahren keine Unverträglichkeit mit Xenien, Krusten oder andere Scheibenanemonen feststellen. Wird selber von den Kampftentakeln von z.B. Galaxea fascicularis (sicherlich auch von Favia sp. etc.) vernesselt. Die betroffenen Stelen schnüren zusammen.
Die äußere Form kann unter verschiedenen externen Einflüssen (Licht, Strömung) unter-schiedlich sein. Eine schöne optische Färbung ist vom Licht abhängig. Doch auch die Größe und die Form der Tentakeln sind von der Menge und Qualität des Lichtes abhängig. Bei sehr wenig Licht werden die Tentakeln kleiner und nicht oder kaum verzweigt und die Abstände der Tentakeln werden durch das ausdehnen des Tieres, um den Lichteinfall zu maximieren, größer. Insgesamt sieht das Tier irgendwie nackt aus, da die Tentakeln dann kaum auffällig sind.

2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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