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Palythoa caribaeorum Karibische Krustenanemone

Palythoa caribaeorum wird umgangssprachlich oft als Karibische Krustenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 240 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.


Profilbild Urheber Wolfram Sander, reefcolors.com

Copyright Wolfram Sander, Colors of the reef


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Wolfram Sander, reefcolors.com Please visit www.reefcolors.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1844 
AphiaID:
288456 
Wissenschaftlich:
Palythoa caribaeorum 
Umgangssprachlich:
Karibische Krustenanemone 
Englisch:
White Encrusting Zoanthid 
Kategorie:
Krustenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Zoantharia (Ordnung) > Sphenopidae (Familie) > Palythoa (Gattung) > caribaeorum (Art) 
Erstbestimmung:
(Duchassaing & Michelotti, ), 1860 
Vorkommen:
Bahamas, Belize, Brasilien, Costa Rica, Florida, Golf von Mexiko, Guatemala, Honduras, Kanarische Inseln, Karibik, Nicaragua, Puerto Rico 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
23°C - 30°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 240 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Palythoa anthoplax
  • Palythoa australiae
  • Palythoa capensis
  • Palythoa caribbaeorum
  • Palythoa complanata
  • Palythoa dartevellei
  • Palythoa densa
  • Palythoa durbanensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-05-13 10:48:53 

Gift


Palythoa caribaeorum ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Palythoa caribaeorum halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Palythoa caribaeorum Duchassaing & Michelotti, 1860

Besonderheiten: Kolonial zusammengewachsen, keine einzelnen Polypen, wie bei anderen Arten. Häufig in flachen Riffen, die Wellen ausgesetzt sind. Die Farbe reicht von weiß bis gelb, grau oder braun. Die Textur ähnelt Hartgummi.

Karibische Krustenanemonen sind eine im Atlantik häufig anzutreffende Art. Diese Krusten gelten als aggressiver Konkurrent gegenüber anderen sessilen Tieren im Kampf um Lebensraum (Suchanek und Green 1981, Sorokin 1995).

In Brasilien wurden durch diese Krusten stark domonierte Riffe wissenschaftlich untersucht,und festgestellt dass die Karibischen Krustenanemonen hauptsächlich sich intensiv in flachen und mittleren Zonen breitmachen.Das waren vor allem Tiefenbereiche von 2-8m.

Das Palythoa caribaeorum-Gewebe enthält ein starkes hochmolekulares Toxin, das als Palytoxin (PTX) bekannt ist (Gleibs et al. 1995). Es wird als das wirksamste bekannte Non-Protein-Meerestoxin beschrieben (Gleibs et al. 1995, Mueller und Haywick 1995) und wird hauptsächlich in Zoanthiden (Moore und Scheuer 1971, Gleibs et al. 1995) und in Dinoagellaten gefunden (oder hergestellt) (Usami et al. 1995).

Trotzdem wird berichtet, dass mehrere Meeresorganismen Palythoas fressen (Bonaldo et al. 2005, Bozec et al. 2005, Stampar et al. 2007). Das PTX wirkt sich anscheinend nicht auf einige Arten aus, wahrscheinlich aufgrund unterschiedlicher Resistenz oder Toleranz gegenüber toxischen Sekundärmetaboliten (Gleibs und Mebs 1999). Ein sicherer Freßfeind (wurde von Wissenschaftlern dokumentiert) ist Cantherhines macrocerus Weißflecken-Feilenfisch.

Tatsächlich ist der Transport und die Anreicherung von Toxinen in Nahrungsketten ein häufiges Phänomen in marinen Organismen mit toxischen Stoffen, die der Mensch schließlich durch Muscheln, Krustentiere und Fisch konsumiert (Mebs 1998, Gleibs und Mebs 1999).

Allgemeine Infos: Beachten Sie bitte auch die Hinweise zur möglichen Giftigkeit.

Synonyme:
Palythoa caribaea Duerden, 1898
Palythoa caribbaea Goreau, 1959
Palythoa caribdea Carballeira et al., 1998

Weiterführende Links

  1. marinelifephotography.com (en). Abgerufen am 13.05.2021.
  2. Symbiodinium diversity associated with zoanthids (Cnidaria: Hexacorallia) in Northeastern Brazil (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. Wikipedia (de). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. WoRMS (en). Abgerufen am 13.05.2021.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 09.06.08#2
Habe ich mit Lebenden Steien eingeschleppt-Unter Licht weit geöffnet wie die linken abgebildeten Polypen - zieht sich bei Dunkelheit so zusammen wie die Abgebildeten Polypen -rechts.
Verbreitet sich nicht sonderlich schnell- wird selten gezielt importiert.
Von Giftigkeit nichts gemerkt bislang. Wird von mir aucht nicht gezielt gefüttert.

am 21.06.06#1
Kann mich meinem Vorredner anschließen! Sehr schöne Art, aber bisher (9 Monate) null Wachstum, keine Anzeichen von Degeneration. Die Polypen sind selten weit geöffnet - Beobachtung des Polypenbildes in der Karibik entspricht allerdings der der Beckenhaltung. Im Handel noch nie gesehen.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!

Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich Bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.