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Labroides flammulatus Zinnober-Putzlippfisch

Labroides flammulatus wird umgangssprachlich oft als Zinnober-Putzlippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Debbie Lee, Australia

Foto: Christmas Island, Australien, Östlicher Indischer Ozean


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Debbie Lee, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18359 
AphiaID:
1891517 
Wissenschaftlich:
Labroides flammulatus 
Umgangssprachlich:
Zinnober-Putzlippfisch 
Englisch:
Cinnabar Cleaner Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Eupercaria incertae sedis (Ordnung) > Labridae (Familie) > Labroides (Gattung) > flammulatus (Art) 
Erstbestimmung:
Tea, Baraf, Menkara, Ludt, Allen, Hobbs & Cowman, 2026 
Vorkommen:
Kokos-Keelinginseln, Östlicher Indischer Ozean, Weihnachtsinsel 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 40 Meter 
Habitate:
Korallenriffe 
Größe:
bis zu 6,8cm 
Temperatur:
°C - 29,5°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentierlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Parasiten (Parasiten auf der Haut von Wirtstieren), Salzwasserflöhe (Cladocera), Wurmlarven, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-21 19:09:28 

Haltungsinformationen

Im Mai 2026 wurde zwei neue Putzerlippfische beschrieben und veröffentlicht, Labroides inopinatus und Labroides flammulatus, der Zinnober-Putzlippfisch.
Labroides flammulatus kommt in seinem Habitat gemeinsam mit Labroides dimidiatus sensu lato und Labroides bicolor vor, was möglicherweise auch ein Grund für die später Beschreibung der Art sein kann, wenn man die wuseligen Putzerlippfische in Aktion in den Putzerstationen im Riff beobachtet.

Färbung des Initialphase:
Ähnlich wie in der Terminalphase, jedoch ist der Streifen am Körper breiter und die orange-braune Färbung am hinteren Körperteil weniger ausgeprägt

Färbung Terminalphase:
Der Kopf und vordere Körperhälfte sind grau bis stahlblau, der unterer Teil des Kopfes ist manchmal mit einem schmalen, dunklen Streifen versehen, der vom Mundwinkel bis zum unteren Rand der Kiemenöffnung verläuft.
Der Nacken und Rückenbereich hat einem braunen Streifen, der von der Mittellinie der Oberlippe bis zum vorderen Drittel oder der Hälfte der Rückenflossenbasis reicht.

Der Innenrand der Lippen ist rot, die Schnauze zeigt eine horizontalen braunen bis schwarzen Streifen, der von der Oberlippe bis zum vorderen Rand der Augenhöhle verläuft und dessen Breite etwa gleich oder etwas schmaler als die der Augenhöhle ist.
Der Streifen setzt sich horizontal durch die Augenhöhle fort, wird breiter und erstreckt sich entlang des Körpers bis zum äußeren Rand der Schwanzflosse.

Die Augenhöhle liegt vollständig innerhalb des Streifens, die Pupille ist hellgelb umrandet.

Der mittlere bis hinterer Teil des Oberkörpers ist oberhalb des Streifens orange-braun, manchmal ventral übergreifend und mit dem Körperstreifen durchzogen
Das Ausmaß der orange-braunen Durchfärbung innerhalb des Körperstreifens ist im Allgemeinen schwach, bei ausgewachsenen Individuen kann sie sich jedoch verbreitern und den dorsalen Rand des Streifens abmildern oder abschwächen.

Der Unterkörper silbergrau, der unterer Ansatz der Brustflosse mit einem schwarzen elliptischen Fleck; Rückenflosse rotbraun, der hintere, segmentierte Teil stärker, manchmal ventral in den orange-braunen Oberkörper übergehend.
Der distale Teil der segmentierten Rückenflosse ist durchscheinend, die Basis der Afterflosse ist mit einem orange-braunen Streifen gekennzeichnet, der restliche Teil der Flosse ist durchscheinend.

Schwanzstiel und Schwanzflosse des Lippfischs sind schwarz, außer an den distalen und ventralen Rändern, die hellblau bis lila sind.
Die Bauchflossen sind hyalin, die Brustflossen durchscheinend

Etymologie:
Der Artname „flammulatus“ ist ein lateinisches Adjektiv, das sich von „flammula“ ableitet und „winzige Flamme“ oder „kleiner Feuerfleck“ bedeutet.
Die Adjektivform lässt sich mit „eine kleine Flamme tragend“ übersetzen und bezieht sich auf die orangefarbenen Flecken auf dem Körper, die zwar deutlich sichtbar sind, aber selten stark genug, um den seitlichen Körperstreifen vollständig zu verdecken.
Der Name wurde von Schülern in einer „Name that Fish“-Umfrage, die im Rahmen des Sydney Science Trail im Jahr 2023 im Australian Museum stattfand, zum Sieger gewählt.
Der Trivialname leitet sich von dem gleichnamigen vulkanischen Mineral ab, in Anlehnung an Ähnlichkeiten in der Farbe sowie in Anlehnung daran, dass die Weihnachts- und Kokosinseln (Keelinginseln) vulkanischen Ursprungs sind.

Wir bedanken uns herzlichst bei Debbie Lee für ihr tolles Foto von Labroides flammulatus, dass sie um die Weihnachtsinsel schießen konnte,

Bilder

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