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Labroides dimidiatus Blaustreifen-Putzerlippfisch

Labroides dimidiatus wird umgangssprachlich oft als Blaustreifen-Putzerlippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
197 
AphiaID:
219014 
Wissenschaftlich:
Labroides dimidiatus 
Umgangssprachlich:
Blaustreifen-Putzerlippfisch 
Englisch:
Blue Streak, Blue-streak Cleaner Wrasse, Bridled Beauty, Cleaner Fish, Cleaner Wrasse, Cleaner-fish, Common Cleaner Wrasse, Gadfly Fish 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Labroides (Gattung) > dimidiatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1839 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Französisch-Polynesien, Golf von Oman / Oman, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korea, La Réunion, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Niue, Norforkinsel, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Rotes Meer, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel 
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Größe:
8 cm - 14 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Lobstereier, Mückenlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-12-06 01:52:17 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Labroides dimidiatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Labroides dimidiatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Labroides dimidiatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Valenciennes, 1839)

Sehr einfach zu pflegender Fisch, der sich schnell eingewöhnt und an fast jedes Futter geht.
Ein guter Putzerlippfisch , ist äusserst wichtig für die Fischgesellschaft !
Er kann aber bei manchen auch an Muscheln gehen kann, und diese durch das Beissen in die Mantellappen schädigt.

Nach neuen Erkentnissen ist es wunderbar zu sehen, wie sich zwei Putzerlippfische verhalten.
Sie begrüssen sich jeden Tag so erfreut, dass es eine große Freude ist, zu zuschauen.

Die Problematik sollte darin liegen, Männlein und Weiblein zu erwischen.

Achtung: bitte beim Kauf sehr aufmerksam sein, damit es kein Fehlkauf wird:
Kann leicht mit Aspidontus taeniatus - dem Falschen Putzerlippfisch verwechselt werden.

Der Falsche Putzerlippfisch beißt Fischen gerne kleine Stücke Fleisch aus dem Leib.

Synonyme:
Cossyphus dimidiatus Valenciennes, 1839
Labroides dimidatus (Valenciennes, 1839)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Labridae (Family) > Labroides (Genus) > Labroides dimidiatus (Species)

Bilder

Adult

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Juvenil (Jugendkleid)

1

Semiadult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

Naith2143 am 11.03.20#28
Bei mir im Becken konnte sich noch nie ein "Paar" halten, die Fische wurden zusammen gekauft und nach 1-2 Wochen war einer der beiden plötzlich kaum noch zu sehen und irgendwann weg. Gesprungen schließe ich hier aus, ich kann rundum alles einsehen. Die Fisch nimmt seine Aufgabe ernst, wird allerdings recht aufdringlich bei einigen Fischen. Nach 2 Versuchen werde ich jetzt von Putzerlippfischen Abstand nehmen, in beiden Fällen wurden meine Grundeln ernsthaft attackiert. In beiden Fällen war es je ein anderer Lippi und eine andere Grundel (Valenciennea), jedoch mit dem selben Problem. Eine der Grundeln konnte ich leider nur noch erlösen.
der.breed am 12.07.18#27
Ich pflege seit 8 Monaten ein Paar dieser Fische. Der Bock war zuerst allein und entwickelte in meinem 250 Liter Becken nach ein paar Monaten eine Art Hospitalismus - er schwamm ständig schnell immer um die Ströumungspumpe. Mit dem Umzug in ein 450 Liter Becken habe ich dann einen wesentlichen kleineren eingesetzt, da mein Händler meinte, Lippfische werden grundsätzlich als Weibchen geboren.
Da der Große den kleinen gnadenlos durchs Becken gejagt hat, habe ich den kleinen in einer Fischfalle mitten ins Becken gesetzt. Die Agressionen liessen binnen drei Tagen nach. Nach dem Freilassen hat sich der kleine schnell umgefärbt und wurde zum Weibchen. Seitdem beschäftigen sich die beiden viel mit sich selbst, ihr Verhalten untereinander ist unglaublich interessant. Sie haben eine starke Bindung und interagieren den ganzen Tag miteinander. Es ist unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit sie durch das Becken jagen und dabei durch Spalten und Ritzen hintereinander herjagen. In der nächsten Sekunde suchen sie wieder einen ganz engen Kontakt zueinander. Die stereotypen Verhaltensweisen hat der Bock vollständig abgelegt. Beide Fische sind für mich die intelligentesten und nuegierigsten Fische im Becken. Durch die Paarhaltung nerven Sie auch die anderen Fische nicht permanent durch Putzaktivitäten sondern kommen dieser AUfgabe nur nach, wenn die großen Fische sich aktiv an die Putzstationen begeben und sich dort auf die Seite legen.

Kurzum: wenn man ein wenig Erfahrung in der Haltung von Meerwasserfischen hat, sollte man diese Tiere unbedingt als Paar halten - man wird sonst nie ihre natürlichen Verhaltensweisen und vor allem ihre soziale Interaktionsfähigkeit beobachten können.

Grundsätzlich würde ich sowieso zur Paarhaltung der meisten Meerwasserfische raten. Doktoren und Zwergkaiser z.B. Sind für meine Begriffe recht leicht zu verpaaren. Ich halte mittlerweile 90% meiner Fische als Paare.
banditido am 28.08.16#26
Hatte in einem Becken große Probleme mit nachgesetzten Kugelfischen, genauer Tetraodon nigroviridis.
Die Putzerfische bedrängten die beiden so lange bis diese sich nur noch versteckten, bzw. nicht einmal zu Fütterung noch auftauchten.
Habe sie in ein anderes Becken von mir, auch mit Putzerfischen, kein Problem mehr.

Konnte beobachten das die Putzerfische hauptsächlich die obere Seite der Kugelfische versuchten zu säubern ?
Evtl. dachten sie wirklich die Punkte seien nicht zum Fisch gehörend.

PS: Die Kugelfische waren beim einsetzen ca. 4-5 cm groß.
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