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Thecacera pikachu Pikachu Hörnchenschnecke

Thecacera pikachu wird umgangssprachlich oft als Pikachu Hörnchenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

Thecacera pikachu, Kwajalein


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18336 
AphiaID:
1883897 
Wissenschaftlich:
Thecacera pikachu 
Umgangssprachlich:
Pikachu Hörnchenschnecke 
Englisch:
Pikachu Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Doridida (Ordnung) > Polyceridae (Familie) > Thecacera (Gattung) > pikachu (Art) 
Erstbestimmung:
Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026 
Vorkommen:
Anilao, Australien, China, Indonesien, Japan, Malaysia, Marshallinseln, Philippinen, Tulamben 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 20 Meter 
Habitate:
Korallenbruchsubstrate, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
1,5 cm - 4,0 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Karnivor (fleischfressend), Moostierchen (Bryozoen) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-11 13:37:08 

Haltungsinformationen

Thecacera pikachu Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026

Thecacera pikachu ist eine aus Ost Timur beschriebene Hörnchenschnecke. Benannt nach „Pikachu“, der beliebten Pokémon-Figur, aufgrund der Ähnlichkeit zwischen der gelb-orangen Körperfärbung und den schwarzen Flecken des Tieres und dem Erscheinungsbild von Pikachu.

Im Rahmen der Beschreibung von Thecacera pikachu wurde auch eine weitere Thecacera Art neu beschrieben, die den Namen Thecacera melkyi trägt. Außerdem gelang es eine Nembrotha lorosae neu zu beschreiben.

Thecacera pikachu wird bis zu 40 mm groß. Der Mantel ist glatt und weist zahlreiche eingebettete Spicula auf, die mit bloßem Auge erkennbar sind. Die Spicula sind sternförmig, mit stumpfen Enden und kleinen Warzen versehen. Die Mundtentakel sind klein und abgerundet. Die Rhinophoren sind lang und tragen 15 bis 18 Lamellen mit deutlich abgesetzter Basis. Die Rhinophorenscheiden sind etwas kleiner als die Rhinophoren selbst, leicht eiförmig, nicht vollständig geschlossen und auf der Innenseite offen. Unterhalb der Rhinophoren befinden sich zwei große, einziehbare, halbkreisförmige Strukturen mit inneren Verzweigungen. Die Kiemen befinden sich am Ende des ersten Körperdrittels und bestehen aus fünf dreifach gefiederten Kiemenästen, die den Anus umschließen. Beidseitig der Kiemen sitzen stark ausgeprägte extrabranchiale Fortsätze; diese sind zylindrisch, besitzen abgerundete Enden und erreichen etwa die halbe Körperlänge.

Der Körper ist blassorange und weist schwarze Flecken auf, die einem regelmäßigen Muster entlang des Notums folgen. Entlang des Notalrandes verlaufen zwei parallele Punktreihen, die am Schwanzende sowie dorsal, unmittelbar oberhalb des Fußes, zusammenlaufen. Auch die Spitzen der Rhinophoren, die Rhinophorenscheiden sowie die extrabranchialen Fortsätze sind gepunktet. Zwischen den Rhinophoren und den Kiemen befinden sich zwei größere Flecken, die in einer Linie angeordnet sind.

Thecacera pikachu ist im westlichen Pazifik weit verbreitet. Der Typusfundort ist die Bucht von Tasi Tolu bei Dili, Osttimor. Nachweise liegen zudem aus den Philippinen, Indonesien, China, Malaysia und Japan vor.

Die Pikachu Hörnchenschnecke ist ein Vertreter der Familie Polyceridae, Unterfamilie Polycerinae. Sie wurde bei Nachttauchgängen beobachtet, wie sie sich über sandigem Substrat und Korallenschutt fortbewegte und sich dabei von Moostierchen (Bryozoen) und Hydrozoen ernährte.

Die Gattung Thecacera beinhaltet aktuell nur 8 beschriebene Arten:
Thecacera boyla Willan, 1989
Thecacera darwini Pruvot-Fol, 1950
Thecacera melkyi Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera pacifica (Bergh, 1884)
Thecacera pennigera (Montagu, 1813)
Thecacera picta Baba, 1972
Thecacera pikachu Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera vittata Yonow, 1994

Weiterführende Links

  1. Mapress (en). Abgerufen am 11.05.2026.
  2. seaslug of the world (en). Abgerufen am 11.05.2026.
  3. underwaterkwaj (en). Abgerufen am 11.05.2026.

Bilder

Allgemein


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