Haltungsinformationen
Thecacera melkyi Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera melkyi ist eine aus Ost Timur beschriebene Hörnchenschnecke. Der Artname " melkyi " ehrt Melky, den ersten timoresischen Tauchlehrer, der die Autoren während ihrer Feldarbeit freundlicherweise unterstützte und beim Auffinden sowie Sammeln der Exemplare behilflich war.
Im Rahmen der Beschreibung von wurde auch eine weitere Thecacera Art neu beschrieben, die den Namen Thecacera pikachu trägt. Außerdem gelang es eine Nembrotha lorosae neu zu beschreiben.
Thecacera melkyi wird bis zu 25 mm groß. Der Mantel ist glatt und weist zahlreiche eingelagerte Spicula auf. Die Rhinophoren sind lang, besitzen 22–24 Lamellen und gut abgegrenzte Basen. Die Rhinophorenscheiden sind lanzettlich geformt, gut entwickelt, jedoch nicht vollständig geschlossen, sondern auf der Innenseite offen. Unterhalb der Rhinophoren befinden sich zwei einziehbare, halbkreisförmige Strukturen mit Verzweigungen. Die Kiemen befinden sich am Ende des ersten Körperdrittels und bestehen aus sechs mehrfach gefiederten Kiemenblättern, die den Anus umschließen. Zu beiden Seiten der Kiemen sitzen hoch entwickelte extrabranchiale Anhänge; diese sind zylindrisch geformt, besitzen abgerundete Spitzen und erreichen etwa die halbe Körperlänge.
Der Körper ist milchig-orange gefärbt und weist schwärzliche Flecken auf. Ein großer Fleck befindet sich unmittelbar vor den Kiemen und wird von drei kleineren Flecken umrahmt (zwei seitliche und einer zwischen den Rhinophoren). Auf dem übrigen Körper sind die Flecken in einem geordneten Muster angeordnet: Von der Rückseite jedes extrabranchialen Anhangs ausgehend, bilden sie auf beiden Körperseiten eine Linie, die sich etwa auf halbem Weg zum Schwanz hin zu einem Y-förmigen Muster vereinigt. Die Lamellen der Rhinophoren, die Rhinophorenscheiden, die extrabranchialen Anhänge sowie die äußere Spindelachse (Rachis) jedes Kiemenblattes sind durchgehend schwärzlich gefärbt.
Westlicher Pazifik. Der Typusfundort ist die Bucht von Tasi Tolu bei Dili, Osttimor. Die Art wurde zudem in Indonesien und Japan nachgewiesen.
Ein Vertreter der Familie Polyceridae, Unterfamilie Polycerinae. Thecacera melkyi wurde bei Nachttauchgängen auf sandigem Untergrund und zwischen Korallenschutt gefunden; sie ernährt sich von Moostierchen (Bryozoen). In ihrem Erscheinungsbild ähnelt sie der ebenfalls neu beschriebenen Thecacera pikachu, unterscheidet sich jedoch durch die milchiger-orange Körperfärbung sowie das abweichende Muster der Fleckenanordnung.
Thecacera melkyi wird bei Gosliner et al (2018) als Thecacera sp. 5 geführt.
Die Gattung Thecacera beinhaltet aktuell nur 8 beschriebene Arten:
Thecacera boyla Willan, 1989
Thecacera darwini Pruvot-Fol, 1950
Thecacera melkyi Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera pacifica (Bergh, 1884)
Thecacera pennigera (Montagu, 1813)
Thecacera picta Baba, 1972
Thecacera pikachu Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera vittata Yonow, 1994
Thecacera melkyi ist eine aus Ost Timur beschriebene Hörnchenschnecke. Der Artname " melkyi " ehrt Melky, den ersten timoresischen Tauchlehrer, der die Autoren während ihrer Feldarbeit freundlicherweise unterstützte und beim Auffinden sowie Sammeln der Exemplare behilflich war.
Im Rahmen der Beschreibung von wurde auch eine weitere Thecacera Art neu beschrieben, die den Namen Thecacera pikachu trägt. Außerdem gelang es eine Nembrotha lorosae neu zu beschreiben.
Thecacera melkyi wird bis zu 25 mm groß. Der Mantel ist glatt und weist zahlreiche eingelagerte Spicula auf. Die Rhinophoren sind lang, besitzen 22–24 Lamellen und gut abgegrenzte Basen. Die Rhinophorenscheiden sind lanzettlich geformt, gut entwickelt, jedoch nicht vollständig geschlossen, sondern auf der Innenseite offen. Unterhalb der Rhinophoren befinden sich zwei einziehbare, halbkreisförmige Strukturen mit Verzweigungen. Die Kiemen befinden sich am Ende des ersten Körperdrittels und bestehen aus sechs mehrfach gefiederten Kiemenblättern, die den Anus umschließen. Zu beiden Seiten der Kiemen sitzen hoch entwickelte extrabranchiale Anhänge; diese sind zylindrisch geformt, besitzen abgerundete Spitzen und erreichen etwa die halbe Körperlänge.
Der Körper ist milchig-orange gefärbt und weist schwärzliche Flecken auf. Ein großer Fleck befindet sich unmittelbar vor den Kiemen und wird von drei kleineren Flecken umrahmt (zwei seitliche und einer zwischen den Rhinophoren). Auf dem übrigen Körper sind die Flecken in einem geordneten Muster angeordnet: Von der Rückseite jedes extrabranchialen Anhangs ausgehend, bilden sie auf beiden Körperseiten eine Linie, die sich etwa auf halbem Weg zum Schwanz hin zu einem Y-förmigen Muster vereinigt. Die Lamellen der Rhinophoren, die Rhinophorenscheiden, die extrabranchialen Anhänge sowie die äußere Spindelachse (Rachis) jedes Kiemenblattes sind durchgehend schwärzlich gefärbt.
Westlicher Pazifik. Der Typusfundort ist die Bucht von Tasi Tolu bei Dili, Osttimor. Die Art wurde zudem in Indonesien und Japan nachgewiesen.
Ein Vertreter der Familie Polyceridae, Unterfamilie Polycerinae. Thecacera melkyi wurde bei Nachttauchgängen auf sandigem Untergrund und zwischen Korallenschutt gefunden; sie ernährt sich von Moostierchen (Bryozoen). In ihrem Erscheinungsbild ähnelt sie der ebenfalls neu beschriebenen Thecacera pikachu, unterscheidet sich jedoch durch die milchiger-orange Körperfärbung sowie das abweichende Muster der Fleckenanordnung.
Thecacera melkyi wird bei Gosliner et al (2018) als Thecacera sp. 5 geführt.
Die Gattung Thecacera beinhaltet aktuell nur 8 beschriebene Arten:
Thecacera boyla Willan, 1989
Thecacera darwini Pruvot-Fol, 1950
Thecacera melkyi Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera pacifica (Bergh, 1884)
Thecacera pennigera (Montagu, 1813)
Thecacera picta Baba, 1972
Thecacera pikachu Pola, Paz-Sedano, Martín, L. Warren, Noble & Martín-Hervás, 2026
Thecacera vittata Yonow, 1994






Niki Weidinger, Wien, Österreich