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Halimeda opuntia Grünalge

Halimeda opuntia wird umgangssprachlich oft als Grünalge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1630 
AphiaID:
144482 
Wissenschaftlich:
Halimeda opuntia 
Umgangssprachlich:
Grünalge 
Englisch:
Prostrate Sea Cactus 
Kategorie:
Grünalgen 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Chlorophyta (Stamm) > Ulvophyceae (Klasse) > Bryopsidales (Ordnung) > Halimedaceae (Familie) > Halimeda (Gattung) > opuntia (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus) J.V.Lamouroux, 1816 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belize, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cargados-Carajos-Inseln, Cayman Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Costa Rica, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Golf von Mexiko, Guam, Hawaii, Honduras, Indien, Indischer Ozean, Indopazifik, Jamaika, Japan, Karibik, Kenia, Kolumbien, Komodo, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Mittelmeer, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Niederländischen Antillen, Ost-Pazifik, Osterinsel (Rapa Nui), Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Puerto Rico, Queensland, Revillagigedo, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Tahiti, Tansania, Thailand, Trinidad und Tobago, Tuamotu-Archipel, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, Vietnam, Wallis und Futuna, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 25 Meter 
Größe:
7 cm - 25 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Fotosynthese  
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-04 11:02:24 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Halimeda opuntia sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Halimeda opuntia interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Halimeda opuntia bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

M.A.Howe

Wächst bei uns recht langsam und benötigt einen guten alcium-Wert von 400 bis 440 mg/l.

Im Meer findet man diese Alge im flachen Wasser und geschützten Küstenbereichen bis in eine Tiefe von 70 Meter.

Farbe: grün

Synonyme:
Corallina opuntia Linnaeus, 1758
Flabellaria multicaulis Lamarck, 1813
Fucus prolifer M.Blanco, 1837
Halimeda cordata J.Agardh, 1887
Halimeda multicaulis (Lamarck) J.V.Lamouroux, 1816
Halimeda opuntia f. cordata (J.Agardh) E.S.Barton, 1901
Halimeda opuntia f. triloba (Decaisne) J.Agardh, 1887
Halimeda opuntia f. typica (Linnaeus) J.Agardh
Halimeda opuntia var. triloba (Decaisne) Barton
Halimeda opuntia var. typica
Halimeda triloba Decaisne, 1842

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Overlord am 12.01.09#2
Absolut robuste Alge
Habe einen "Strauch" von etwa 7 cm Durchmesser in meiner Einfahrphase eingesetzt, dort ist sie dann explosionsartig gewachsen. Jetzt wo meine Wasserwerte alle stabil sind, wächst sie wirklich recht langsam.
Was vieleicht ganz interresant zu wissen ist, ist dass sie eine art wurtzelwerk entwikelt, welches sich bei mir sehr tief (2-3cm) und sehr dicht in den kies gegraben hat. Dies macht ein nachträgliches umsetzen der Alge sehr umständlich.

Chrysokoll am 23.10.06#1
Der Lebensraum von Halimeda sp. reicht von sandigen Böden bis zu felsigen Riffstrukturen, und können bis in Tiefen von 150 Meter gefunden werden. Die Alge besitzt nicht wirklich Wurzeln, sondern Haltefasern welche im Sand bis in 10 cm Tiefe reichen. Die Alge hat kein Problem mit zuwenig Licht, aber sie benötigt Calzium!
Das Auffälligste an dieser Alge ist ihr schnelles Größenwachstum! Diese Algen sind die Primären Rifferbauer in tropischen Meeren und nicht die Korallen! Im Great Barrier Reef wurde festgestellt (Drew 1986), dass in 10-15m Tiefe der Riffaufbau zu 98% aus Halimeda Fragmente besteht. Sie erzeugt etwa 100 Pfund Aragonit pro Jahr und bestehet selbst zu 90% aus Aragonit. Halimeda sp. können alle 15 Tage ihre Biomasse verdoppeln! Was ich selber bestätigen kann!
Sie sexuelle Vermehrung Halimeda sp. ist so ähnlich wie bei Caulerpas, aber mit einer ge-wissen Vorwarnung. Stunden bevor die Gameten ins Wasser freigelassen werden sammelt die Alge die Gameten an den Enden der Thalli zu dunkelgrünen oder fast schwarzen Kugeln. Diese Kugeln werden Gametangia genannt und konzentriert das gesamte Leben der Alge in winzigkleine Kapseln. Siehe die Fotos mit den Gametenkapsel. Diese Kapseln der Gametangia werden Sporulation genannt. Die Sexuelle Vermehrung der Alge bedeutet den plötzlich Tod der selben. Dies habe ich schon mehrmals mit erlebt und empfand diese immerwieder Interessant.
Das worst-case-scenario ist, dass unzählige Gameten ins Wasser gelassen werden und alle den Sauerstoff benötigen. Korallen haben mit diesem Ereignis weniger Schwierigkeiten als Fische. In diese Fall wird ein Abschäumer dringend benötigt um die Gameten raus und Sauerstoff ins Wasser zu bekommen.

2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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