Haltungsinformationen
Odontanthias borbonius, (Valenciennes, 1828)
Bekannt bis 2009 als Holanthias, zwischenzeitlich verändert in Odontanthias borbonius!
Aquarienbedingungen
Sehr helle Beleuchtung führt dazu, dass sich die Fische Anfangs immer unter Überhängen aufhalten. Aufgrund der Endgröße sollten passende Versteckmöglichkeiten vorhanden sein, am Besten verteilt auf das gesamte Aquarium.
Sind nicht sehr Temperatur empfindlich, aber im Sommer ist eine Kontrolle unbedingt erforderlich. Kommt in der Natur in sehr großen Tiefen vor, meist bei 100 Metern. Scheinbar scheint ihm eine durchschnittliche Temperatur von 25 Grad aber nicht zu schaden.
Vergesellschaftung
Eine Gruppenhaltung (ab 3 Stück) ist Voraussetzung für ein natürliches Verhalten. Die Mitbewohner sollten keine zu hektischen Schwimmaktivitäten aufweisen. Nach der Eingewöhnung schwimmen sie immer in der Nähe ihres Versteckes.
Sind im Becken nur Weibchen vorhanden, dann wird es zu Kämpfen kommen. Der stärkste Fische wird sich zu einem Männchen umwandeln und seine Farbe wird sich verändern. Sollte die Möglichkeit bestehen, dann wäre bei der Zusammenstellung der Gruppe ein größerer Fisch von Vorteil, damit der Geschlechterkampf nicht so intensiv ausfällt. Die Umstellung von Weibchen auf Männchen, kann mehrere Wochen benötigen. Die Fische benötigen für den Geschlechtskampf ausreichend Futter, am besten die Fütterung an mehreren Stellen im Aquarium vornehmen, damit jeder Fisch etwas fressen kann.
Futter
Wie alle Fehenbarsche sind mehrere Fütterungen am Tag von Vorteil. Anfangs sollten die Fütterungen noch in der Blaulichtphase erfolgen und die Futtergröße sollte nicht all zu groß sein. Frostfutter im kleinster Form (Copepoden, Zooplankton) oder auch größere Copepoden als Lebendfutter (Tigriopus californicus) sind geeignet.
Nach der Eingewöhnung werden auch große Mysis oder Krill als Forstfutter angenommen.
Odontanthias borbonius ist ein nicht ganz so häufiger Fisch, ist aber zu bekommen. Aquaristisch ist auch mittlerweile mehr darüber bekannt. Dieser wunderschöne Fisch kostet leider auch etwas mehr als viele andere Fische (12/2025 ca. 450 €).
Synonyme:
Anthias borbonicus (Valenciennes, 1828)
Anthias borbonius (Valenciennes, 1828)
Anthias ornatus Fourmanoir, 1955
Aylopon mauritianus Guichenot, 1868
Holanthias borbonicus (Valenciennes, 1828)
Holanthias borbonius (Valenciennes, 1828)
Odontanthias borbonicus Bleeler & Pollen, 1875
Serranus borbonius Valenciennes, 1828
Serranus delissii Bennett, 1831
Bekannt bis 2009 als Holanthias, zwischenzeitlich verändert in Odontanthias borbonius!
Aquarienbedingungen
Sehr helle Beleuchtung führt dazu, dass sich die Fische Anfangs immer unter Überhängen aufhalten. Aufgrund der Endgröße sollten passende Versteckmöglichkeiten vorhanden sein, am Besten verteilt auf das gesamte Aquarium.
Sind nicht sehr Temperatur empfindlich, aber im Sommer ist eine Kontrolle unbedingt erforderlich. Kommt in der Natur in sehr großen Tiefen vor, meist bei 100 Metern. Scheinbar scheint ihm eine durchschnittliche Temperatur von 25 Grad aber nicht zu schaden.
Vergesellschaftung
Eine Gruppenhaltung (ab 3 Stück) ist Voraussetzung für ein natürliches Verhalten. Die Mitbewohner sollten keine zu hektischen Schwimmaktivitäten aufweisen. Nach der Eingewöhnung schwimmen sie immer in der Nähe ihres Versteckes.
Sind im Becken nur Weibchen vorhanden, dann wird es zu Kämpfen kommen. Der stärkste Fische wird sich zu einem Männchen umwandeln und seine Farbe wird sich verändern. Sollte die Möglichkeit bestehen, dann wäre bei der Zusammenstellung der Gruppe ein größerer Fisch von Vorteil, damit der Geschlechterkampf nicht so intensiv ausfällt. Die Umstellung von Weibchen auf Männchen, kann mehrere Wochen benötigen. Die Fische benötigen für den Geschlechtskampf ausreichend Futter, am besten die Fütterung an mehreren Stellen im Aquarium vornehmen, damit jeder Fisch etwas fressen kann.
Futter
Wie alle Fehenbarsche sind mehrere Fütterungen am Tag von Vorteil. Anfangs sollten die Fütterungen noch in der Blaulichtphase erfolgen und die Futtergröße sollte nicht all zu groß sein. Frostfutter im kleinster Form (Copepoden, Zooplankton) oder auch größere Copepoden als Lebendfutter (Tigriopus californicus) sind geeignet.
Nach der Eingewöhnung werden auch große Mysis oder Krill als Forstfutter angenommen.
Odontanthias borbonius ist ein nicht ganz so häufiger Fisch, ist aber zu bekommen. Aquaristisch ist auch mittlerweile mehr darüber bekannt. Dieser wunderschöne Fisch kostet leider auch etwas mehr als viele andere Fische (12/2025 ca. 450 €).
Synonyme:
Anthias borbonicus (Valenciennes, 1828)
Anthias borbonius (Valenciennes, 1828)
Anthias ornatus Fourmanoir, 1955
Aylopon mauritianus Guichenot, 1868
Holanthias borbonicus (Valenciennes, 1828)
Holanthias borbonius (Valenciennes, 1828)
Odontanthias borbonicus Bleeler & Pollen, 1875
Serranus borbonius Valenciennes, 1828
Serranus delissii Bennett, 1831






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