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Myriopathes japonica Schwarze Koralle

Myriopathes japonica wird umgangssprachlich oft als Schwarze Koralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Bunaken Marine Park in Nord Sulawesi, Indonesienb

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Marzia Bo, Italien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11750 
Wissenschaftlich:
Myriopathes japonica 
Umgangssprachlich:
Schwarze Koralle 
Englisch:
Feathery black coral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Antipatharia (Ordnung) > Myriopathidae (Familie) > Myriopathes (Gattung) > japonica (Art) 
Erstbestimmung:
(Brook, 1889) 
Vorkommen:
Bunaken, China, Hong Kong, Indonesien, Japan, Korea, Neuseeland, Norforkinsel, Palau, Sulawesi 
Meerestiefe:
20 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-27 17:54:27 

Haltungsinformationen

Myriopathes japonica ist eine Warmwasserkoralle, die im Bunaken Marine Park in Indonesien von der Kapazität für Schwarze Korallen, Dr. Marzia Bo, in relativ flachen Wasserzonen fotografiert werden konnte.
Auch wenn die bisherigen Erfahrungen mit Schwarzen Korallen von einer azooxanthellaten Ernährung dieser Tiere ausgegangen sind, so existieren durchaus Schwarzen Korallen, die eine Symbiose mit Zooxanthellen eingegangen sind.
Die wissenschaftlichen Forschungen mit diesen Arten laufen derzeit sehr intensiv, so konnte bereits ermittelt werden, dass nahezu alle Schwarzen Korallen aus dem Umfeld von Hawaii die endogenen Symbiodinium-Bakterienkraftwerke besitzen.

Für die Wissenschaft ist ebenfalls sehr interessant, dass sich aus einer ganzen Reihe von Korallen Carotinoide, fettlösliche Farbpigmente, eine Vorstufe des Vitamin A, extrahieren lassen, so auch in einem größeren Maße bei Myriopathes japonica.

Aquaristische Informationen zur Haltung von Myriopathes japonica liegen aber bisher nicht vor.



Hier einige Literarturhinweise zur Ernährung von Schwarzen Korallen mit Hilfe von Zooxanthellen.

Wagner, D., Pochon, X., Irwin, L., Toonen, R. J., & Gates, R. D.
(2010). Azooxanthellate? Most Hawaiian black corals contain
Symbiodinium. Proceedings of the Royal Society of London B: Biological
Sciences, rspb20101681.

Bo, M., Baker, A. C., Gaino, E., Wirshing, H. H., Scoccia, F., &
Bavestrello, G. (2011). First description of algal mutualistic
endosymbiosis in a black coral (Anthozoa: Antipatharia). Marine
Ecology Progress Series, 435, 1-11.



Synonm: Antipathes japonica Brook, 1889

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