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Pycnoclavella taureanensis Winzige Zwergseescheide

Pycnoclavella taureanensis wird umgangssprachlich oft als Winzige Zwergseescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11465 
Wissenschaftlich:
Pycnoclavella taureanensis 
Umgangssprachlich:
Winzige Zwergseescheide 
Englisch:
Dwarf Light Bulbtunicate 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Aplousobranchia (Ordnung) > Clavelinidae (Familie) > Pycnoclavella (Gattung) > taureanensis (Art) 
Erstbestimmung:
Brunetti, 1991 
Vorkommen:
Äquatorialguinea, Balearen, Benin, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Golf von Guinea, Kamerun, Madeira, Marokko, Mittelmeer, Nigeria, Nord-Afrika, Ost-Atlantik, Portugal, São Tomé und Principé, Senegal, Sierra Leone, Spanien, Togo, West Sahara, West-Afrika 
Meerestiefe:
1 - 45 Meter 
Größe:
0,5 cm - 1,2 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Pycnoclavella arenosa
  • Pycnoclavella aurantia
  • Pycnoclavella aurilucens
  • Pycnoclavella belizeana
  • Pycnoclavella detorta
  • Pycnoclavella elongata
  • Pycnoclavella filamentosa
  • Pycnoclavella inflorescens
  • Pycnoclavella kottae
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-21 16:11:50 

Haltungsinformationen

Pycnoclavella taureanensis ist eine koloniale, sesside Seescheide, die eine Koloniegröße von bis zu etwa 10cm²´erreichen kann, die einzelnen Zooiden ereichen eine Geamthöhe zwischen 0,5cm bis maximal 1,2cm.

Seescheiden gehen keine Symbiosen mit fotosynthetisch aktiven Zooxanthellen ein, sondern sind Filtierer, die auf einen kontinuierlichen Zufluß von Plankton angewiesen sind.
Dieses Plankton strudeln die einzelnen Zooide durch einen Einströmsyphon ein und leiten es dann zur Verwertung in den Kiemendarm, nicht Verwertbares wird über die Kiemenspalten in den Peribranchialraum, einem Hohlraum Körper der Seescheide geleitet,und über den Ausströmsyphon und aus den filigranen Körper herausgespült.

Seescheiden benötigen im Meer keine direkte Beleuchtung, sondern schattige Stellen, oftmals unter Überhängen und an Felswänden.

Seescheiden gelangen oftmal über Lebendgestein ins Aquarium, hier können sie mit Mikroplanton, wie z.B. Copopoden und feinem Staubfutter zwar eine Zeit lang am Leben gehalten werden, die Freude währt aber meinstes nicht so lange und die Tiere sterben ab.

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