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Tubastraea diaphana Schwarze Kelchkoralle

Tubastraea diaphana wird umgangssprachlich oft als Schwarze Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
627 
AphiaID:
291252 
Wissenschaftlich:
Tubastraea diaphana 
Umgangssprachlich:
Schwarze Kelchkoralle 
Englisch:
Octopus Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Tubastraea (Gattung) > diaphana (Art) 
Erstbestimmung:
(Dana, ), 1846 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Kermadecinseln, Malaysia, Neukaledonien, Papua-Neuguinea 
Meerestiefe:
8 - 30 Meter 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Azooxanthellat, Cyclops (Ruderfußkrebse), Lobstereier, Nahrungsspezialist, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Ruderfußkrebse (Copepoden), Staubfutter, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-28 14:55:51 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Tubastraea diaphana sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Tubastraea diaphana interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Tubastraea diaphana bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Tubastraea diaphana (Dana, 1846)

Tubastraea Korallen:

Tubastrea und Dendrophyllia, beide gehören zur Familie Dendropyhllidae.
Unseres Wissens ist es sehr schwierig bis gar unmöglich diese Tiere genau zu zu ordnen.
Dies wäre wohl nur über eine Untersuchung des Tieres selber möglich (Untersuchung der Form und des Sitzes der Mesenterien).

Beide Gattungen zusammen enthalten ca. 11 verschiedene Arten.
Nach Fossa und Nilsen, sind bis auf Tubastrea micrantha alle Arten sehr ähnlich.
Selbst bei T. diaphana hat man (nachrichtlich M. Mrutzek, Daniel Knop) schon grüne und braune Töne nachgewiesen.

T. micrantha unterscheidet sich durch die kräftigere Verzweigung von den anderen Arten. T. diaphana hat im Gegensatz zur restlichen Familie sehr dunkle Polypen.
Bei T. diaphana gibt es kaum Haltungsberichte, und meist gelingt die Haltung nur bei optimalem Futterangebot und bei einer nicht zu geringen Strömung.
Ist sie zu stark, geht das Tier aber auch daran kapput (Gewebeschäden).

Tubastrea Korallen haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht.
Zudem mögen sie eine laminare, leichte Strömung, die das Futter an ihnen vorbeitreibt.

Wie z.B Daniela Stettler unter Tubastrea coccinea schreibt, muss man diese Tiere regelmässig füttern.
Dann klappt die Pfelge auch.
Füttert man nicht überlebt das Tier es nicht.

Sie besitzen keine Zooxanthellen sondern müssen aktiv Nahrung bekommen.
Ganz sicher ist die Bestimmung nicht, aber die gelben und orangefarben Arten sind faulkneri und coccinea.
Ganz sicher ist man nur wenn die Koralle zerlegt wird.

Diverse Futtersorten sind:
Artemia, Mysis, Lobstereier, Cyclopeze, Plankton, Bosmiden,

Futtertip:
Es rät sich dazu eine lange Futterpipette an, mit der man die Polypen ganz gut und vor allem gezielt füttern kann.
Es versteht sich von selbst, dass man die Fische und Garnelen auch ausreichend füttern muss, sonst werden diese versuchen, den Tubastreas das Futter zu entziehen.

Keine Anfängertiere wenn auch wunderschön!
Beachten Sie bitte die Links, wo wir herrliche Bilder von Daniela Stettler zeigen.

Synonyme:
Dendrophyllia diaphana Dana, 1846
Dendrophyllia micrantha var. fruticosa Nemenzo, 1960
Dendrophyllia sibogae van der Horst, 1922

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Dendrophylliidae (Family) > Tubastraea (Genus)

Weiterführende Links

  1. Daniela Stettler (de)

Stockliste




Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

leo-vero am 31.10.14#6
Sie ist eigentlich nicht schwierig zu halten wenn mann täglich jeden polyp füttert. Ich füttere artemia mit einer spritze abends unter blaulicht, da ist sie immer geöffnet. Sie sollte auch niemals fest angegriffen werden sonst stirbt die stelle ab.sie wächst eher langsam ca ein neuer polyp pro monat. Die strömung sollte nicht zu stark sein. Sie braucht auch mehr zeit als die gelben um das futter zu fressen, so gibt es mehr probleme mit garnelen und fischen die nur warten um ihnen das futter zu klauen. So gut wie nie im handel in südtirol zumindest
Benjamin am 13.07.07#5
Nach der momentan geführten Vibrionendiskusion , möchte ich hier zu meiner oben empfohlenen Planktonmischung raten , unbedingt die Ziehzeit auf höchstens 5 Minuten zu verkürzen , sonst kann es besonders , bei Verwendung von Golden Gate Artemien , zur Kontaminierung mit Vibrionen kommen . Die Tubastreas wird das nun nicht unbedingt stören , nachtaktive oder teilnachtaktive Fische wie Mirakelbarsche oder Naso lituratus sowie Pterapogon kauderni können sich durch Aufnahme des Tubastreaplanktons aber doch mit Ihnen infizieren .
Benjamin am 22.03.07#4
Liebe Freunde bei meinen letzten Bericht hat mal wieder der Druckfehlerteufel zugeschlagen , meinte natürlich Goniopora und nicht Goniastrea sp . Entschuldigung kann ja im Eifer des Gefechts mal passieren , gelobe Besserung .
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Unterhaltung

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