Haltungsinformationen
Hemitaurichthys polylepis (Bleeker, 1857)
Kommt in großen Schwärmen vor, die sich mehrere Meter über die Ränder steiler, von der Strömung umspülter Außenriffhänge erstrecken können. Hemitaurichthys polylepis ernährt sich von Plankton.
An sich eigentlich ein Schwarmfisch, der aber sehr selten im Handel zu finden ist. Zieht küstenferne Riffe vor. Nahrungsaufnahme im Aquarium bereitet keine Schwierigkeiten.Leicht zu halten, wenn einmal eingewöhnt. Gut wäre es, wenn man mehrere Exemplare pflegen würde, so ab 3 bis 5 Stück.
Synonyme:
Chaetodon polylepis Bleeker, 1857
vor 2 Tage#5
Ich habe es wieder gewagt. Per Zufall habe ich bei einem Händler in Riederich einen ganzen Schwarm dieser Tiere, in Top-Zustand enddeckt. Die Tier waren angenehm "klein" und sind sofort, beim Händler, ans Futter gegangen. Meine drei haben sich im ersten Monat zu wahren Fressmaschinen entwickelt. Ein absoluter Traum. Aber zum Thema Reefsave muss ich folgendes sagen. Unser Becken ist sehr Acropora-lastik und diese werden entsprechend gepflegt, so dass bisher permanent sogenante Fressfäden zu sehen waren. Diese wurden von den Falterfischen abgezupft, was vor allem an unserer Pikachu deutlich zu sehen ist. Die "normalen" Polypen werden bisher nicht angrührt. Mein kleiner Schwarm ist in jedem Fall wunderschön zwischen den Korallen zu sehen. Der einzige Fisch der etws Stress gemacht hat, war der Rotmeerdoc. Aber der macht ja immer etwas Stress.
am 19.05.12#4
persönliche Nachricht von Jürgen Häusler. Nach ca. 1 Jahr Pflege fing der Falter an und ging an alle Palytoa Krustenanemonen. Er vernichtet die Bestände dabei nicht ganz, aber er frisst sie schon.
am 10.05.11#3
Leider muss ich schreiben, dass nach 5 Monaten meine beiden Falterfische gestorben sind. Die verbliebene Missbildung und damit verbundene Behinderung bei der Nahrungsaufnahme musste mit massivem Futtereintrag begegnet werden. Dabei kam es sehr häufig vor das sich eine Mysis in der missgebildeten Mundöffnung verfing und dadurch kein weiteres Futter mehr aufgenommen werden konnte. In der Regel konnte erst nach ca. einer Stunde ein neuer Versuch der Fütterung unternommen werden. Dies führte zu einem extrem hohen Nahrungseintrag in das Becken. Ein ansteigen der Schadstoffbelastung war unvermeidlich und führte Letzt endlich auch zur Verschlechterung der Wasserwerte. Hiermit war klar, dass nicht unendlich viel Futter eingebracht werden konnte und auf Dauer waren die beiden auf diese Weise nicht zu erhalten. Der Versuch hat mich viele Korallen und eine besonders schöne Anemone gekostet. Währen die Tier unverletzt gewesen, könnte man die Tier als einfach beschreiben und geradezu ideal für ein Korallenbecken, aber mit diesem Handikap sind Sie nur in einem Einzelbecken mit besonderer Filtertechnik haltbar.