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Dendrophyllia arbuscula Kelchkoralle

Dendrophyllia arbuscula wird umgangssprachlich oft als Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2636 
Wissenschaftlich:
Dendrophyllia arbuscula 
Umgangssprachlich:
Kelchkoralle 
Englisch:
Dendrophyllia arbuscula 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Dendrophyllia (Gattung) > arbuscula (Art) 
Erstbestimmung:
van der Horst, 1922 
Vorkommen:
Indopazifik, Japan, Neuseeland, Rotes Meer, USA 
Temperatur:
24°C - 26°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Lebendfutter, Nahrungsspezialist, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2008-11-17 07:39:08 

Haltungsinformationen

Bilder und Infos stammen freundlicherweise von Valentin Filippov.
Eine wunderschöne leuchtend-orange Koralle aus dem Indo-Pazifik.

Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich nördlich bis zu den Japanischen Oki-Inseln, sie zählt also durchaus zu Kaltwasserkorallen.

D.arbuscula besitzt keine Zooxanthellen und ist damit auf aktive Fütterung (Frostfutter, Artemia, Krill etc.) angewiesen.

Entspricht in der Haltung ansonsten anderen Dendrophyllidae und hat sich bei guter Strömung und regelmäßigen Futtergaben als haltbar erwiesen.

Importierte Tiere sind oftmals stark unterernährt und öffnen ihre Polypen sehr zögerlich - woran viele Pflegeversuche scheitern.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

KOOB am 17.11.08#1
wie gesagt, eine recht unkomplizierte koralle, wenn man von der fütterung absieht. falls man das glück hat, ein gesundes individuum zu bekommen, dürfte sich auch die fütterung einfach gestalten. die kunst besteht darin, die koralle zum öffnen zu animieren. da diese art von natur aus weniger gewebe besitzt als die meisten anderen dendrophyllidae, neigt sie schnell zum verhungern. leider war mein exemplar so weit geschwächt, dass ich immernoch honigbäder anwenden muss, um die polypen zum öffnen zu bewegen und auch noch keine endgültige rettung absehen kann.

die tentakeln haben eine gute klebekraft und können auch große brocken aufnehmen, was jedoch weniger effektiv ist. bewährt haben sich kleine klümpchen aus cyclopeeze, waser oder honig, die von der koralle noch vor dem zerfall wunderbar eingeschleimt und verschlungen werden. diese klümpchen können gezielt verabreicht werden und belasten das wasser kaum. ebenso effektiv ist die darreichungsform als brei aus einer spritze, was logischerweise nur in kleinen becken funktioniert.

zu starke beleuchtung sollte gemieden werden, um unnötigen algenwuchs zu vermeiden.

strömung darf dagegen recht moderat ausfallen. dann expandieren die polypen etwas leichter, was ein absolut beeindruckendes bild ist, da sie sich bis auf das vierfache des stammdurchmessers aufblähen und wie kleine orangene luftballons in der strömung wiegen.

die koralle scheint weniger empfindlich bezüglich wasserwerte zu sein und verträgt durchaus höheren nährstoffeintrag.

der farbeindruck auf dem bild ist übrigens völlig realisisch - die art ist mit abstand das bunteste, was ich in dieser familie gesehen habe.

hierzulande immernoch sehr selten gesehener import - leider!
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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Dendrophyllia arbuscula

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