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Dendrophyllia ijimai Kelchkoralle

Dendrophyllia ijimai wird umgangssprachlich oft als Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Osezaki, Japan,
25 Meter Tiefe, Dezember 1999
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Izuzuki Diver, Satoshi Yamamoto, Japan Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12220 
AphiaID:
286973 
Wissenschaftlich:
Dendrophyllia ijimai 
Umgangssprachlich:
Kelchkoralle 
Englisch:
Orange Cup Coral, Orange Schale Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Dendrophyllia (Gattung) > ijimai (Art) 
Erstbestimmung:
Yabe & Eguchi, 1934 
Vorkommen:
Ambon, Australien, Bandasee, Indischer Ozean, Japan, Kenia, Kermadecinseln, Molukken, Neukaledonien, Neuseeland, Okinawa, Östlicher Indischer Ozean, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Sansibar, Süd-Pazifik, Tansania, Vanuatu, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
10 - 366 Meter 
Größe:
3 cm - 4 cm 
Temperatur:
13,75°C - 22,23°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-09 16:21:29 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Dendrophyllia ijimai sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Dendrophyllia ijimai interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Dendrophyllia ijimai bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Dendrophyllia-Kelchkorallen kommen weltweit in tropischen und gemäßigten Gewässern in einer Tiefe von 1 - 900 Metern vor, sie sind allesamt azooxanthellat,
d.h. sie sind keine Symbiose mit photosynthetisch aktiven Zooxanthellen eingegangen und daher auf den Fang von passend "großen" Zooplankton angewiesen.

Dendrophyllia ijimai kommt in Höhlen, unter Felsvorsprüngen, unter überhängenden Felsen oder in Riffdurchbrüchen vor.
Auffällig ist zumeist eine intensive kräftige Färbung und die transluzenten Tentakel, an denen vorbeitreibendes Kleinstplankton kleben bleibt und zum Mund geführt wird.

In großen Tiefen ernähren sich azooxanthellate Lebewesen zu meist vom sogenannten Meeresschnee, einem kontinuierlichen Partikelregens aus winzigen organische Teilchen verschiedenen kleiner Lebewesen, sprich deren Ausscheidungen, abgestorbenem Plankton und lebendem Mikroplankton.
In Gegenden ohne das lebenspendende Sonnenlicht stellt der Meeresschnee, der sich auf dem Weg in die Tiefe zu kleinen Flocken zusammenballt, als ganz wichtige Nahrungsquelle dar.

An azooxanthellate Korallen sollten sich wirklich nur ganz erfahrene Aquarianer wagen, die ausreichend Zeit für die Fütterung der einzelnen Polypen haben und über genügend Plantonfutter verfügen.
Die Polypen können mit Hilfe einer Pipette gefüttert werden.


Synonyme:
Dendrophyllia subcornigera cylindrica Eguchi, 1968

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