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Micromussa lordhowensis Großpolypige Steinkoralle

Micromussa lordhowensis wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1976 
AphiaID:
886929 
Wissenschaftlich:
Micromussa lordhowensis 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Stony Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Lobophylliidae (Familie) > Micromussa (Gattung) > lordhowensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Veron & Pichon, ), 1982 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Bandasee, Bunaken, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Golf von Aden, Indonesien, Indopazifik, Japan, Java, Jemen, Kenia, Komoren, Korallenmeer, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mayotte, Mosambik, Neukaledonien, Norforkinsel, Ost-Afrika, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-18 18:43:14 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Micromussa lordhowensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Micromussa lordhowensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Micromussa lordhowensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Veron & Pichon, 1982

Synonym: Acanthastrea lordhowensis

From Veron, J.E.N. Corals of the World

Grundsätzlich leicht in der Haltung, wie fast alle LPS-Korallen, wobei natürlich die Grundwerte im Bezug auf die Wasserparameter immer eingehalten werden sollen.
Einzig die Empfindlichkeit auf Faden- oder Bohralgen ist bekannt, das betrifft aber viele LPS-Korallen gleichermaßen.

Strömung mittel, Licht ebenfalls eher weniger, also am besten Mittellichtzone bis Bodennähe, sogar Schattenbereich ist machbar.
Direktes Licht sollte es nicht sein.

Muss nicht gefüttert werden, lebt aber, neben ihren Zooxanhtellen, auch von dem, was sie fängt bzw. an Schwebeteilchen aufnimmt.

Folgende Arten sind bekannt / other Species
Micromussa amakusensis
Micromussa lordhowensis
Micromussa regularis


Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Scleractinia (Order) > Lobophylliidae (Family) > Micromussa (Genus) > Micromussa lordhowensis (Species)




Erfahrungsaustausch

snblau am 27.12.11#2
Acanthastreas sind bei mir sehr robust und wachsen auch recht schnell. Hilfreich dabei ist eine regelmäßige Fütterung. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Ultra LPS von Fauna Marin gemacht - finde das Futter allerdings unverschämt teuer.
Bei der Teilung etwas größerer Stöcke gehe ich sehr unsensibel mit Stemmeisen und kleinem Hammer vor, so dass einzelne Polypen häufig beschädigt werden. Bei mir zeigen Acanthastreas ein erstaunliches Regenerationsvermögen. Noch nie ist ein so brachial geteilter Polyp eingegangen. Ich versuche darauf zu achten, dass die geteilten Fragmente aus mehreren Polypen bestehen und klebe sie mit handelsüblichem Kleber auf Ablegersteine
Teckerino am 16.11.11#1
Hallo,
eine der Korallen die es in Farbvarianz schier unbegrenzt gibt.
Haltung ist eigentlich sehr einfach. Je geringer die Strömung desto weiter strecken sich die Polypen raus. Bei mir bis zu 25mm mit einem Durchmesser von 30mm!
Wasserwerte müssen Standart gut sein, jedoch nicht klinisch rein. Wasserwechsel -> 5% wöchentlich.
Die Tiere verlieren schnell die Farbe wenn der Blauanteil zu hoch ist. Wichtig ist, dass die Tier bei Füterung ein bisl schneller wachsen und die Farbstärke verstärken. Fütterung nur ca. 1Std nach Licht und Strömung komplett aus. Dann schaltet der Polyp auf Fangmodus; Gewebe wird eingezogen- Tentakeln ausgefahren. Hierzu gefrosteten Fisch- oder Garnelenstücke waschen, in 3mm Würfel schneiden und mit der Futterzange dem Polypen geben. Ca. 30Std. später wurstet der Polyp ein Faden ins Wasser welches wie "CYANO" aussieht. Garnelen verspeisen Dieses oder es wird ageschäumt. 1Tag später ist der Polyp wieder voll ausgefahren.
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