Haltungsinformationen
Oliva miniacea (Röding, 1798)
Oliva miniacea ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Olividaem die aufgrund ihres zylindrischen, glatten Gehäuses als Olivenschnecken bezeichnet werden. Beim lebenden Tier wachsen die Mantelränder über die Schalenaußenseite. Olivenschnecken haben kein Operculum. Sie sind Fleischfresser, die auf und in sandigen Böden nach Nahrung suchen.
Die Gehäuselänge von Oliva miniacea variiert zwischen 45 mm und 100 mm. Sie zählt zu den größeren Olivenschnecken.
Der Artname "miniacea" ist Latein und bedeutet "klein". Da es sich bei Oliva miniacea um eine sehr große Olivenschnecke handelt, ist uns der Grund der namensgebung für die Art unbekannt.
Wie für Olivenschnecken typisch, ist das Gehäuse glatt, glänzend und länglich mit einer sehr langen Mündung. Der Gewindegang ist selbst für eine Olivenschnecke recht niedrig. Der Filamentkanal, eine Rille am Gewindegang, ist bei dieser Art besonders deutlich ausgeprägt.
Die Schalengrundfarbe ist üblicherweise gelblich oder blassorange mit einem Muster aus zwei oder drei breiten, rauen Bändern in einer deutlich dunkleren Farbe (meist dunkelbraun oder schwarz). Zwischen den Bändern befindet sich oft eine feinere Musterung. Extrem helle Exemplare können cremeweiß mit hellbraunemn Muster sein. Im Extremfall kann das Muster so viel vom Gehäuse bedecken, dass es fast schwarz erscheint. Die Innenseite der Mündung ist orange oder gelblich-orange, worauf sich die umgangssprachliche Bezeichnung als Goldmund-Olive bezieht.
Das lebende Tier ist groß, beige mit braunen Flecken. Ein langer Siphon ragt aus der Einkerbung im Gehäuse. Oliva miniacea besitzt kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Als grabende Schnecke ist sie nachts oder bei Flut häufiger auf dem Boden zu beobachten. Oliva miniacea verursacht eine typische Spur, die sie beim Graben im Sand hinterlässt.
Verwechslungsmöglichkeit: Oliva irisans kann ihr ähnlich sehen.
Hinweis: Diese Art verursachte 2002 in Taiwan eine Lebensmittelvergiftung mit einem lähmenden Toxin.Dieser Hinweis betrift aber nur den Verzehr der Olivenschnecken.
Eine andere Art - Oliva mustelina - ist ebenfalls giftig beim Verzehr, da sie die das Neurotoxin TTX (Tetrodoxin) nachweislich produziert.
Synonyme:
Cylinder erythrostoma (Meuschen, 1787) · unaccepted (non-binominal)
Cylindrus erythrostomus Meuschen, 1787 · unaccepted
Miniaceoliva miniacea (Röding, 1798) · unaccepted
Oliva (Miniaceoliva) miniacea (Röding, 1798) · alternative representation
Oliva azemula Duclos, 1840 · unaccepted
Oliva erythrostoma Lamarck, 1811 · unaccepted
Oliva magnifica Ducros de Saint Germain, 1857 · unaccepted
Oliva masaris Duclos, 1840 · unaccepted
Oliva miniacea miniacea (Röding, 1798) · unaccepted
Oliva sericea miniacea Roding, 1798 · unaccepted > superseded combination
Oliva sylvia Duclos, 1844 · unaccepted
Porphyria miniacea Röding, 1798 · unaccepted (original combination)
Unterarten (3)
Subspecies Oliva miniacea berti Terzer, 1986 accepted as Oliva efasciata berti Terzer, 1986
Subspecies Oliva miniacea miniacea (Röding, 1798) accepted as Miniaceoliva miniacea (Röding, 1798) accepted as Oliva miniacea (Röding, 1798)
Subspecies Oliva miniacea tremulina Lamarck, 1811 accepted as Oliva tremulina Lamarck, 1811
Oliva miniacea ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Olividaem die aufgrund ihres zylindrischen, glatten Gehäuses als Olivenschnecken bezeichnet werden. Beim lebenden Tier wachsen die Mantelränder über die Schalenaußenseite. Olivenschnecken haben kein Operculum. Sie sind Fleischfresser, die auf und in sandigen Böden nach Nahrung suchen.
Die Gehäuselänge von Oliva miniacea variiert zwischen 45 mm und 100 mm. Sie zählt zu den größeren Olivenschnecken.
Der Artname "miniacea" ist Latein und bedeutet "klein". Da es sich bei Oliva miniacea um eine sehr große Olivenschnecke handelt, ist uns der Grund der namensgebung für die Art unbekannt.
Wie für Olivenschnecken typisch, ist das Gehäuse glatt, glänzend und länglich mit einer sehr langen Mündung. Der Gewindegang ist selbst für eine Olivenschnecke recht niedrig. Der Filamentkanal, eine Rille am Gewindegang, ist bei dieser Art besonders deutlich ausgeprägt.
Die Schalengrundfarbe ist üblicherweise gelblich oder blassorange mit einem Muster aus zwei oder drei breiten, rauen Bändern in einer deutlich dunkleren Farbe (meist dunkelbraun oder schwarz). Zwischen den Bändern befindet sich oft eine feinere Musterung. Extrem helle Exemplare können cremeweiß mit hellbraunemn Muster sein. Im Extremfall kann das Muster so viel vom Gehäuse bedecken, dass es fast schwarz erscheint. Die Innenseite der Mündung ist orange oder gelblich-orange, worauf sich die umgangssprachliche Bezeichnung als Goldmund-Olive bezieht.
Das lebende Tier ist groß, beige mit braunen Flecken. Ein langer Siphon ragt aus der Einkerbung im Gehäuse. Oliva miniacea besitzt kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung.
Als grabende Schnecke ist sie nachts oder bei Flut häufiger auf dem Boden zu beobachten. Oliva miniacea verursacht eine typische Spur, die sie beim Graben im Sand hinterlässt.
Verwechslungsmöglichkeit: Oliva irisans kann ihr ähnlich sehen.
Hinweis: Diese Art verursachte 2002 in Taiwan eine Lebensmittelvergiftung mit einem lähmenden Toxin.Dieser Hinweis betrift aber nur den Verzehr der Olivenschnecken.
Eine andere Art - Oliva mustelina - ist ebenfalls giftig beim Verzehr, da sie die das Neurotoxin TTX (Tetrodoxin) nachweislich produziert.
Synonyme:
Cylinder erythrostoma (Meuschen, 1787) · unaccepted (non-binominal)
Cylindrus erythrostomus Meuschen, 1787 · unaccepted
Miniaceoliva miniacea (Röding, 1798) · unaccepted
Oliva (Miniaceoliva) miniacea (Röding, 1798) · alternative representation
Oliva azemula Duclos, 1840 · unaccepted
Oliva erythrostoma Lamarck, 1811 · unaccepted
Oliva magnifica Ducros de Saint Germain, 1857 · unaccepted
Oliva masaris Duclos, 1840 · unaccepted
Oliva miniacea miniacea (Röding, 1798) · unaccepted
Oliva sericea miniacea Roding, 1798 · unaccepted > superseded combination
Oliva sylvia Duclos, 1844 · unaccepted
Porphyria miniacea Röding, 1798 · unaccepted (original combination)
Unterarten (3)
Subspecies Oliva miniacea berti Terzer, 1986 accepted as Oliva efasciata berti Terzer, 1986
Subspecies Oliva miniacea miniacea (Röding, 1798) accepted as Miniaceoliva miniacea (Röding, 1798) accepted as Oliva miniacea (Röding, 1798)
Subspecies Oliva miniacea tremulina Lamarck, 1811 accepted as Oliva tremulina Lamarck, 1811


Bas Johan