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Mobula mobular Teufelsrochen

Mobula mobular wird umgangssprachlich oft als Teufelsrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Mark V. Erdmann (Conservation International Advertisement), Indonesien

Foto: Neuseeland

/ März 2019
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Mark V. Erdmann (Conservation International Advertisement), Indonesien Copyright Dr. Mark V. Erdmann

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13897 
AphiaID:
105858 
Wissenschaftlich:
Mobula mobular 
Umgangssprachlich:
Teufelsrochen 
Englisch:
Devilray, Giant Devil Ray, Giant Devilray, Japanese Devilray, Spinetail Devilray, Spinetail Mobula, Japanese Devilray, Spinetail Devil Ray, Mediterranean Mobula 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Myliobatidae (Familie) > Mobula (Gattung) > mobular (Art) 
Erstbestimmung:
(Bonnaterre, ), 1788 
Vorkommen:
Ägypten, Albanien, Algerien, Andamanensee, Angola, Azoren, Bahrain, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Britische Inseln, Frankreich, Ghana, Golf von Guinea, Golf von Kalifornien / Baja California, Griechenland, Indien, Indischer Ozean, Irak, Irland, Israel, Italien, Jordanien, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Katar, Korallenmeer, Kroatien, Kuba, Kuwait, Libanon, Liberia, Libyen, Ligurisches Meer (Mittelmeer), Madeira, Malta, Marokko, Mauritanien, Mittelmeer, Monaco, Montenegro, New South Wales (Ost-Australien), Nikobaren, Ostküste USA, Portugal, Queensland (Ost-Australien), Saudi-Arabien, Senegal, Slovenien, Spanien, Sri Lanka, Straße von Gibralta, Syrien, Tasmansee, Thailand, Tunesien, Türkei, Tyrrhenisches Meer (Mittelmeer), Vereinigte Arabische Emirate, West Sahara, West-Atlantik, Zirkumglobal, Zypern 
Meerestiefe:
0 - 700 Meter 
Größe:
520 cm - 650 cm 
Gewicht :
1500 kg 
Temperatur:
13,1°C - 29°C 
Futter:
Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Korallenlaich, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
EN stark gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-05-31 13:23:09 

Haltungsinformationen

Mobula mobular ist ein sehr großer, bläulich-schwarzer Teufelsrochen mit zwei weißen, sichelförmigen Flecken auf den Schultern, die bei Jungtieren und Neugeborenen (die bei Erwachsenen verblassen), einer weißen Unterseite, die oft mit dunklen Flecken, versehen sind, und einer markanten weißen Spitze auf der Rückenflosse und einer dunklen Innenseite des Mauls.

Die flossenartigen Loben sind kurz mit schwarzen Spitzen versehen, sie zeigen eine silbrig-graue Innenfläche und einer weißen Außenfläche hinter dem Auge.

Der Teufelsrochen hat ein subterminales Maul unter dem Kopf, eine kleine Rückenflosse mit weißer Spitze und einen kurzen, gezackten Schwanzstachel, der sich in der Nähe der Basis des sehr langen peitschenartigen Schwanzes befindet.

Die Angaben zur Größe von variieren, je nach Quelle, zischen 520cm und 650cm, es ist gut vorstellbar, dass einer der englischen Namen von Mobula mobular, Japanischer Teufelsrochen, mit dem Rochen Mobula japanica, zu Verwirrungen und Falschzuordnungen von Daten geführt haben kann.
Dies gilt ebenfalls die die Tiefenverbreitung des Rochens, die zwischen 0 - 700 Metern und 0 - 1112 Metern (Fishes of Australia) liegen sollen.
Die Wassertiefe von 1112 Metern ist auf jeden Fall für Mobula japanica dokumentiert.

Unklar ist zudem, ob die Spitze des Stachels des Rochens giftig oder ungiftig ist, zu beiden Angaben sind wissenschaftliche Dokumentationen im Netz zu finden.

Rochen gehören, wie andere Meerestiere auch, zu den Opfern der Plastik-Verschmutzung im Meer, da sie nicht zwischen kleinen Plastikteilen und kleinem Plankton unterscheiden können und es dann auch Fressen.

Bilder

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