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Balaenoptera omurai Omurawal

Balaenoptera omurai wird umgangssprachlich oft als Omurawal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Madagaskar, Westlicher Indischer Ozean

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers The Royal Society Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12328 
AphiaID:
343896 
Wissenschaftlich:
Balaenoptera omurai 
Umgangssprachlich:
Omurawal 
Englisch:
Omura’s Whales 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Cetartiodactyla (Ordnung) > Balaenopteridae (Familie) > Balaenoptera (Gattung) > omurai (Art) 
Erstbestimmung:
Wada, Oishi & Yamada, 2003 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Arafurasee, Australien, Bali, Borneo (Kalimantan), Brasilien, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Great Barrier Riff, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Japan, Java, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Korea, Madagaskar, Malaysia, Nikobaren, Northern Territory, Ost-Atlantik, Persischer Golf, Philippinen, Queensland, Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Seramsee, Sri Lanka, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Vietnam, West-Afrika, West-Australien, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
4 - 202 Meter 
Größe:
9000 cm - 12000 cm 
Gewicht :
22000 kg 
Temperatur:
22°C - 29°C 
Futter:
Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang I (Handel grundsätzlich verboten) 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-19 15:07:00 

Haltungsinformationen

Die Erstbestimmung von Balaenoptera omurai erfolgte, für ein so großes Tier, ungewöhnlich spät, erst 2003.
Allerdings wurden gegen Ender de 70 Jahre bereits einige Wale gefangen, die sich aufgrund von Aussehen und dem genetischen Fingerabdruck von den bis dato bekannten Arten unterscheiden.
1998 wurde im Japanischen Meer ein mittelgroßer Walkadaver entdeckt, der in der äußeren Erscheinung dem Finnwal (Balaenoptera Physalis) ähnlich, allerdings aber viel kleiner war.
Morphologische-, Osteologische- und mitochondrialen DNA-Daten wurden mit dem Ergebnis ausgewertet, dass diese 9 Wale sich von allen bekannten Bartenwalarten unterschieden.
Aufgrund des großen Kopfs, der geringe Anzahl an Bartenplatten und durch die entfernten molekularen Beziehungen zu allen anderen Artgenossen wurde diese Walart „Balaenoptera omurai“ getauft, wobei Balaenopteridae für Furchenwale oder Bartenwale steht.
Der Artname "omurai" ehrt den des verstorbenen japanischen Walforschers H. Omura für seinen Beitrag zur Erforschung der Wale.

Leider sind noch viele Daten zu diesem Wal unzureichend untersucht, so ist nicht einmal genau bekannt, was der Omurawal im Detail frisst, wir gehen davon aus, dass seine Nahrung aus Fischen und kleinen Krustentieren wie Krill bestehen wird.

Zur Distribution: Das Vorkommen in Brasilien stammt von einem einzelnen gestrandeten Wal, das Hauptverbreitungsgebiet des Omurawals ist Asien und Indonesien / Australien.

Haupträuber neben dem Menschen ist der Schwertwal (Orcinus orca).

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