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Balaenoptera edeni Brydewal, Edenwal

Balaenoptera edeni wird umgangssprachlich oft als Brydewal, Edenwal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Golf von Thailand
8. September 2013
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jason Thompson, Thailand Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12019 
AphiaID:
137089 
Wissenschaftlich:
Balaenoptera edeni 
Umgangssprachlich:
Brydewal, Edenwal 
Englisch:
Bryde's Whale, Eden's Whale, Tropical Whale 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Cetartiodactyla (Ordnung) > Balaenopteridae (Familie) > Balaenoptera (Gattung) > edeni (Art) 
Erstbestimmung:
Anderson, 1878 
Vorkommen:
Alor, Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Aruba, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belize, Bermuda, Bolivien, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Chile, Cookinseln, Costa Rica, Curaçao, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Equador, Eritrea, Fidschi, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Gabun, Gambia, Ghana, Golf von Guinea, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Grenada, Guadeloupe, Guam, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Indopazifik, Irak, Iran, Jamaika, Japan, Jemen, Kambodscha, Kamerun, Kapverdische Inseln, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komoren, Kongo, Korea, Kuba, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marokko, Martinique, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mittelmeer, Montserrat, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Namibia, Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Nigeria, Niue, Nördliche Mariannen, Östlicher Indischer Ozean, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Pazifischer Ozean, Peru, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Puerto Rico, Saba und Sint Eustatius, Saint Martin / Sint Maarten, Salomon-Inseln, Samoa, São Tomé und Principé, Saudi-Arabien, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Suriname, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, Tuvalu, Uruguay, USA, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, West Sahara, Zirkumsubtropisch, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
0 - 3000 Meter 
Größe:
12 cm - 16 cm 
Gewicht :
26000 kg 
Temperatur:
14°C - 29°C 
Futter:
Heringe, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Makrelen, Räuberische Lebensweise, Sardellen, Sardinen, Thunfische, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang I (Handel grundsätzlich verboten) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-03-11 12:42:15 

Haltungsinformationen

Der Brydewal oder auch Edenwal genannt, ist ein Mitglied der Familie der Furchenwale. Der Name Furchenwale wurde von den Kehlfalten (Furchenfalten) von der von Kehle bis Bauch des Wals abgeleitet.
Diese Furchen haben die Funktion auf größere Fischschwärme teilweise größtenteils komplett mit dem durch die Kehlfalten vergrößerten Maul aufzunehmen und dann zu fressen.

Der Wal wiegt mit bis zu 26 Tonnen mehr als 4 ausgewachsenen männliche Afrikanische Elefanten, die jeder auf ein Gewicht von bis zu 6 Tonnen kommen kann.
Balaenoptera edeni hat einen hohen Nahrungsbedarf, den das große Tier überwiegend mit kleinen Schwarmfischen wie Heringen, Makrelen, Sardinen und Sardellen stillt.
Um einen ausreichend großen Fang zu erreichen und dabei möglichst nicht zu viel Energie zu verlieren, schwimmt der Wal unter den Schwarm und öffnet sein Maul so weit wie möglich, und schließt es wieder mit den darin gefangenen Fischen.
Mit Hilfe seiner bis zu 365 Bartenplatten siebt der Wal das Wasser heraus und schluckt seine Nahrung herunter.
Die Fangausbeute pro Tier steigt, wenn sich die Wale zu sogenannten Beuteschulen zusammenfinden, viele Münder garantieren eine optimale Menge an Futtertieren fangen.

Die sogenannten „Whale Watcher Fahrten“ können sehr erfolgreich und interessant sein, wenn man die Tiere beim Fressen oder sogar beim Springen aus dem Wasser beobachten kann.

Grundsätzlich könnten Brydewal oder Edenwal im optimalsten Falle bis zu Jahre alt werden, oftmals erreichen die Tiere dieses Alter aber nicht, sie verenden und ersticken in Fischernetzen, werden von großen Tankern gerammt und tödlich verletzt, und zudem durch die Nahrungskette mit von Giften wie Quecksilber oder Pestiziden stark belastet.

Brydewale meiden kalte Gewässer, d.h. sie kommen weder in der Arktik noch in der Antarktik vor.
Derr Fachliteratur zur Folge existieren zwei verschiedene Population der Brydewale:
Eine Population aus kleineren und weniger schweren Tieren (bis zu 11,50 Meter groß und 20 Tonnen schwer) kommt an den Küstengewässer im Östlichen Indischen Ozean und Westpazifik vor, eine zweite Population ( bis zu 16 Metern groß und bis etwa 26 Tonnen schwer) ist weltweit in den küstenfernen in den tropischen und warmen gemäßigten Meere beheimatet.

Trotz eines Internationalem Walfangverbots werden auch Brydewale gejagt.

Trächtigkeit der Walkühe: 1 Jahr
Die Mutter säugt und beschützt das Walkalb, teilweise in einer Gruppe mit anderen Walkühen zusammen.

Geschlechtsreife: Die Geschlechtsreife wird in einem Alter zwischen 8 und 11 Jahren erreicht.

Farbe: Dunkelgrau oder schwarz, mit weißen Stellen und Markierungen an Hals und Kinn.

Interessant ist der aktuelle Pressebericht, in dem ein deutsche Tauchlehrer in Südafrika beinahe von einem dieser Wale verschluckt worden ist und dann wieder ausgespuckt wurde.
Der Taucher äußerte sich so, dass "es sich wohl um ein Versehen des Wales gehandelt habe", tatsächlich stellt sich aber die Frag, warum sich der Tauchlehrer dem fressenden Wal so dicht angenähert hat?

Tatsächlich ist Balaenoptera edeni kein Menschenfresser!!

Synonyme:
Balaenoptera brydei Olsen, 1913
Baloenoptera brydei Cadenat, 1957

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Allgemein


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