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Balaenoptera physalus Finnwal

Balaenoptera physalus wird umgangssprachlich oft als Finnwal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12218 
AphiaID:
137091 
Wissenschaftlich:
Balaenoptera physalus 
Umgangssprachlich:
Finnwal 
Englisch:
Fin Whale 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Cetartiodactyla (Ordnung) > Balaenopteridae (Familie) > Balaenoptera (Gattung) > physalus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus), 1758 
Vorkommen:
Admiralitätsinseln, Ägypten, Alaska, Algerien, Alor, Amerikanische Jungferninseln, Andamanensee, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Arktische Gewässer, Aruba, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Azoren, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belize, Bermuda, Brasilien, Britische Inseln, Brunei Darussalam, Cargados-Carajos-Inseln, Caroline-Atoll, Cayman Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), Chile, China, Clipperton-Insel, Cookinseln, Costa Rica, Curaçao, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Equador, Europäische Gewässer, Falklandinseln, Färöer-Inseln, Fidschi, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Gambia, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Ghana, Golf von Guinea, Golf von Kalifornien / Baja California, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Grenada, Grönland (Kalaallit Nunaat), Guam, Guatemala, Guyana, Haiti, Hawaii, Honduras, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Iran, Island, Isle of Man, Israel, Jamaika, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Jordanien, Juan-Fernández-Archipel, Kambodscha, Kamerun, Kanada, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Karibik, Kenia, Kerguelen-Archipel , Kermadecinseln, Kiribati, Kokos-Insel (Costa Rica), Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komoren, Kongo, Korea, Kuba, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Madeira, Malaysia, Malediven, Marokko, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Martinique, Mauritius, Mayotte, Midwayinseln, Mikronesien, Mittelmeer, Montserrat, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Namibia, Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Nigeria, Niue, Nord-Atlantik, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Norwegen, Ogasawara-Inseln, Ost-Afrika, Ost-Atlantik, Osterinsel (Rapa Nui), Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Portugal, Puerto Rico, Revillagigedo, Rodrigues, Russland, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, São Tomé und Principé, Saudi-Arabien, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Skandinavien, Somalia, Spanien, Spitzbergen (Svalbard), Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Südgeorgien und die Südliche Sandwichinseln, Südliche Orkneyinseln, Suriname, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Trindade und Martim Vaz (Insel der Dreifaltigkeit), Trinidad und Tobago, Tuamotu-Archipel, Tunesien, Turks- und Caicosinseln, United States Minor Outlying Islands, Uruguay, USA, Vanuatu, Venezuela, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , West Sahara, West-Afrika, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 230 Meter 
Größe:
21000 cm - 27000 cm 
Gewicht :
80000 kg 
Temperatur:
-2°C - 29°C 
Futter:
Dorsche, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Heringe, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Makrelen, Ruderfußkrebse (Copepoden), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang I (Handel grundsätzlich verboten) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-07-14 15:19:41 

Haltungsinformationen

Während der Blauwal, der Pottwal und auch der Schwertwal bei den meisten Menschen namentlich bekannt ist, so fristet der Finnwal, das zweitgrößte Lebewesen auf der Erde, meistens ein unbekanntes Dasein.
Mit bis zu 23 Metern Länge und einem Gewicht von 80 Tonnen (ein Elefantenbulle erreicht etwa 6 Tonnen) gehört der Finnwal wahrlich zu den absoluten Riesen der Meere, der auch in europäischen Gewässern beobachtet werden kann.

Der Finnwal ist durch einen dunkelgrauen bis braunen Rücken und einen weißen Bauch sowie weiße Unterseiten der Flipper (Brustflossen) und der Fluke (Schwanzflosse) gekennzeichnet, bei vielen Tieren lassen sich zudem helle Zeichnungen hinter dem Kopf ausmachen.

Es ist schon erstaunlich, dass ein Tier mit einem Gewicht von bis zu 80.000 Kilos eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 40 Knoten erreichen kann, im Vergleich dazu konnte das Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth 2“ gerade einmal eine Geschwindigkeit von 32,5 Knoten realisieren.

Die IUCN Rote Liste bedrohter Arten gibt erfreulicher Weise einen Anstieg der Population des Finnwals an, dennoch wird er als "gefährdet" eingestuft.

Trotz bestehendem Walfangverbot werden Wale von einzelnen Ländern immer wieder gejagt, der Verzehr von Walfleisch gilt gesundheitlich als umstritten, da die Top-Jäger der Meere über die Nahrungskette Gifte wie Quecksilber, PCB und DDT enthalten.
Es zahlt also nicht nur der Wal einen hohen Preis für sein Leben, nein, auch die ihn verzehrenden Menschen.


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