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Anisotremus caesius Grunzer

Anisotremus caesius wird umgangssprachlich oft als Grunzer bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11919 
Wissenschaftlich:
Anisotremus caesius 
Umgangssprachlich:
Grunzer 
Englisch:
Silvergrey grunt, Silvergray Grunt 
Kategorie:
Grunzer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Haemulidae (Familie) > Anisotremus (Gattung) > caesius (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Gilbert, 1882) 
Vorkommen:
Chile, Costa Rica, El Salvador, Golf von Kalifornien / Baja California, Guatemala, Honduras, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien, Nicaragua, Ost-Pazifik, Panama, Peru 
Meerestiefe:
3 - 25 Meter 
Größe:
25 cm - 30 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-23 15:06:30 

Haltungsinformationen

Grunzer wie Anisotremus caesius gehören aus unserer Sicht auch nicht in (sehr große) Gesellschafts-Meerwasseraquarien, und dies aus mehreren Gründen:
Zum einen ist die Palette ihrer natürlichen Futtertiere sehr groß, ein wesentlicher Teil der Mitbewohner würde über kurz oder lang aus dem Becken verschwinden.
Zum anderen sind Grunzer in der Lage, mit ihren Schlundzähnen laute Geräusche zu erzeugen, die dem Pfleger im wahrsten Sinne des Wortes, in Abhängigkeit der Entfernung zum Aquarium, durchaus "schlaflose Nächte" bescheren könnten.
Die Geräusche der Grunzer können bis zu 700 Hz laut sein, ein gutes Testbespiel zum Vergleich wäre:
https://www.mynoise.de/tinnitus-analyse.html
Machen Sie diesen kleinen Test ruhig einmal.

Verhaltensbiologisch macht die Möglichkeit, laute Geräusche zu erzeugen dahingehend Sinn, dass die Tiere ihre Artgenossen, z.B. für Paarungen, auch in trübem Wasser schnell auffinden können.

Das Geräusche von Fischen für Menschen schwer aushaltbar machen, zeigen auch Untersuchungen an Umberfischen (Cynoscion othonopterus) im Golf von Mexiko. Männchen erreichen in der Paarungszeit Spitzenwerte von bis zu 177 Dezibel, ein startender Düsenjet kommt "gerade einmal auf 140 Dezibel.

Dieser Grunzen lebt im Meer benthisch über Hart-, Fels- und Schotterböden.

Tatsächlich wird Anisotremus caesius in Handel angeboten, man sollte sich die Anschaffung aber vorher gut überlegen.

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