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Diadema palmeri Diademseeigel

Diadema palmeri wird umgangssprachlich oft als Diademseeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 240 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Andrew J. Green / Reef Life Survey

Foto: Poor Knights, Neuseeland


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Andrew J. Green / Reef Life Survey . Please visit reeflifesurvey.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11733 
AphiaID:
414213 
Wissenschaftlich:
Diadema palmeri 
Umgangssprachlich:
Diademseeigel 
Englisch:
Palmer’s Urchin, Fiery Sea Urchin, Palmer's Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Diadematoida (Ordnung) > Diadematidae (Familie) > Diadema (Gattung) > palmeri (Art) 
Erstbestimmung:
Baker, 1967 
Vorkommen:
Australien, Kermadecinseln, Lord-Howe-Insel, Neuseeland, Norforkinsel, Süd-Pazifik, Tasmansee 
Meerestiefe:
10 - 60 Meter 
Größe:
bis zu 7cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algen , Herbivor (pflanzenfressend) 
Aquarium:
~ 240 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-18 07:34:06 

Haltungsinformationen

Diadema palmeri, den "feurige Seeigel", erkennt man an seinem hellroten Körper und hellbraune Analkonus, der in der Mitte einen dunklen Fleck hat.
Bei Beobachtung dieses nachtaktiven Seeigels unter Wasser hat dieser ein dunkles Aussehen, aber bei Lampen- oder Sonnenlicht werden intensive orangefarbene-rote Farbtöne
Diese Art kommt auf felsigen Riffen, tagsüber oft in Riffspalten zurückgezogen, ist nur aus den gemäßigten Zonen vor New South Wales, Australiens und Neuseelands bekannt.

Der Diademseeigel zeigt leuchtend gelbe, blaue oder lilafarbene Linien und Flecken auf der Körperoberseite.
Die Stacheln von Diadema palmeri sind lang, fein und hohl, Achtung, Stichverletzungen durch diese Stacheln können sehr schmerhaft sein und Entzündungen nach sich ziehen!

Seegigel verliert Stacheln
Seeigel gehören zu den Stachelhäutern und können beim Transport oder auch im Aquarium zum Teil ihre Stacheln verlieren und können diese wieder regenerieren, wie z. B. die Seesterne. Bei guten Aquarienbedingungen wachsen diese innerhalb von 14 Tagen wieder nach. Sollte allerdings der komplette Stachelanzug abgefallen sein, dann kann es auch etwas länger dauern.

Bei zuviel Stress können sie allerdings auch die Stacheln abwerfen, das kann eventuell auf schlechte Wasserbedingungen oder unzureichende Ernährung zurück zu führen sein.

Dem Becken keine Medikamente zuführen, wenn man Fische behandelt, das überleben Seeigel in der Regel nicht bzw. auch hier können Stacheln abgeworfen werden.

Geschlecht bzw. Paarung
Die meisten Seeigel sind gonochorisch und die Befruchtung erfolgt, indem Männchen und Weibchen ihre Gameten ins freie Meerwasser entlassen, wo die Befruchtung stattfindet.

Umsetzen ins Aquarium
Beim Entnehmen aus der Transporttüte darf der Seeigel nicht an die Luft kommen, da er sonst schnell verstirbt, also immer unter Wasser auspacken!

Weiterführende Links

  1. Atlas of Living Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Erstbeschreibung von Diadema palmeri (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Extraordinary echinoderms, Seite 59, a guide to the echinoderms of New Zealand (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. Reef Life Survey (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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