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Pyura stolonifera Cunjevoi-Seescheide

Pyura stolonifera wird umgangssprachlich oft als Cunjevoi-Seescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11704 
AphiaID:
215927 
Wissenschaftlich:
Pyura stolonifera 
Umgangssprachlich:
Cunjevoi-Seescheide 
Englisch:
Cunjevoi, Red Bait 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Stolidobranchia (Ordnung) > Pyuridae (Familie) > Pyura (Gattung) > stolonifera (Art) 
Erstbestimmung:
(Heller, ), 1878 
Vorkommen:
Australien, Chile, Equador, Marokko, Mosambik, Namibia, New South Wales (Australien), Ost-Atlantik, Ozeanien, Peru, Queensland (Australien), Senegal, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Süd-Amerika, Süd-Atlantik, Süd-Australien, Tasmanien, West-Afrika, West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 15 Meter 
Größe:
30 cm - 40 cm 
Temperatur:
°C - 17°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Schwebstoffe, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Pyura abradata
  • Pyura antillarum
  • Pyura arenosa
  • Pyura aripuensis
  • Pyura australia
  • Pyura bouvetensis
  • Pyura breviramosa
  • Pyura capensis
  • Pyura chilensis
  • Pyura columna
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-05 20:37:01 

Haltungsinformationen

Die Seescheide Pyura stolonifera kann als "Ökosystemingenieur" bezeichnet werden, da sie vorhandene Lebensräume schnell besiedeln und drastisch verändern kann.

Die Seescheide bildet dichte und große Ansammlungen und kann nahezu alle Substrate von der mittleren bis zur tidalen Zone dominieren, andere sessile Arten ausschließen und Lebensraum für andere, bislang nicht siedelnde Organismen schaffen.

Der deutsche Name "Seescheide" wurden nach der Gewohnheit der Tiere benannt, da sie bei Ebbe einen Wasserstrahl aus ihren Ausatmungssiphonen spritzen.

Cunjevoi ist eine Bezeichnung der Aborigines für diese Seescheiden, die früher eine häufige Nahrungsquelle für Sydneys Aborigines war. Heute wird Cunjevoi als Fischköder verwendet. Die Leute schneiden die Cunjevoi, schöpfen ihre weichen Innenseiten heraus und lassen die harte Tunika am Felsen hängen. Cunjevoi Seescheiden sind jedoch in einigen Teilen (Meeresschutzgebieten) des Hafens von Sydney eine geschützte Art.

Freßfeind ist die bis zu 19cm groß werdende Tritonschnecke Spenglers Trompete Cabestana spengleri, die sich hauptsächlich von diesen Seescheiden ernährt.

Zum gleichen Artenkomplex gehören: Pyura herdmani (Herdmans rote Köder), Pyura praeputialis ("Cunjevoi" oder "Cunjie"), Pyura doppelgangera (Doppelgänger Cunjevoi) und Pyura Dalbyi (gelbe Cunjevoi).

Synonyme;
Cynthia praeputialis Heller, 1878
Cynthia stolonifera Heller, 1878
Cynthiopsis coalitus (Sluiter, 1898)
Cynthiopsis praeputialis (Heller, 1878)
Halocynthia vanhaffeni Michaelsen, 1904
Halocynthia vanhoeffeni Michaelsen, 1904
Halocynthia vanhoffeni Michaelsen, 1904
Microcosmus coalitus Sluiter, 1898
Pyura bradleyi Van Name, 1931
Pyura violacea Peres, 1949

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Allgemein


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