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Pyura gibbosa Seescheide

Pyura gibbosa wird umgangssprachlich oft als Seescheide bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Nicht giftig.


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Foto: Bare Island, Sydney, New South Wales, Australien

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John Turnbull, Marine Explorer, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11550 
Wissenschaftlich:
Pyura gibbosa 
Umgangssprachlich:
Seescheide 
Englisch:
Sea Tulip, Lumpy sea tulip 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Pleurogona (Ordnung) > Pyuridae (Familie) > Pyura (Gattung) > gibbosa (Art) 
Erstbestimmung:
Heller, 1878 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art 
Meerestiefe:
1 - 8 Meter 
Größe:
20 cm - 80 cm 
Temperatur:
16°C - 23°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Filtrierer, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Korallenlaich, Lobstereier, Nahrungsstrudler, Rädertierchen (Rotifera), Ruderfußkrebse (Copepoden), Schwebstoffe, Wimperntierchen (Ciliaten), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Pyura abradata
  • Pyura antillarum
  • Pyura arenosa
  • Pyura aripuensis
  • Pyura australia
  • Pyura bouvetensis
  • Pyura breviramosa
  • Pyura capensis
  • Pyura chilensis
  • Pyura columna
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-05-16 16:59:03 

Haltungsinformationen

Der rötliche Körper dieser Seescheidenart befindet sich auf einen langen Stil, der überwiegend auf Felsen, Felswänden und unter Überhängen befestigt ist.
Wie alle Seescheiden besitzt auch Pyura gibbosa einen Einströmsiphon und einen Ausströmsiphon.
Über den Einströmsiphon gelangt nähstoffreiches Meerwasser mit allerlei tierischem und pflanzlichen Nahrungspartikel in den keulenförmigen Körper der Seescheide, unverdauliche Stoffe und körpereigenen Abfallstoffe werden über den Ausströmsiphon aus dem Körper des Seescheide herausgespült.
Damit die Seescheiden sich gut entwickeln können, benötigen sie eine ständige Wasserströmung, die ihnen Nahrungspartikel zuspült.

In der Regel erreichen die einzelnen Seescheiden eine Gesamtlänge zwischen 20 und 30cm, die von Friends of the Bluff angegebene Größe (Länge) von 80cm bilden eher die Ausnahme, diese Maße erreichen nur Seescheiden, die entsprechend alt werden.

Pyura gibbosa wird in moderaten Tiefen, in der Regel unterhalb der Ebbe-Linie gefunden, die filigranen Tiere können aber auch eine Zeitlang ausserhalb des Wasses überleben.

Informationen über eine erfolgreiche Haltung dieser endemischen Seescheide liegen nicht vor, man kann aber davon ausgehen, dass Seescheiden grundsätzlich nur für echte Spezialisten der Meerwasseraquaristik, und auch hier nur sehr bedingt, geeignet sich.
Selbst unter den optimalsten Bedingungen, die wir Aquarianern Seescheiden zukommen lassen können, verkümmern die Seescheiden doch leider recht schnell.

Synonyme:
Boltenia gibbosa (Heller, 1878)
Cyntcmhia gibbosa (Heller, 1878)

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