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Chrysoblephus gibbiceps Rote Stumpfnase

Chrysoblephus gibbiceps wird umgangssprachlich umgangssprachlich als Rote Stumpfnase bezeichnet.



Steckbrief

lexID:
11488 
AphiaID:
218598 
Wissenschaftlich:
Chrysoblephus gibbiceps 
Umgangssprachlich:
Rote Stumpfnase 
Englisch:
Red Stumpnose Seabream 
Kategorie:
Meerbrassen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Sparidae (Familie) > Chrysoblephus (Gattung) > gibbiceps (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes, ), 1830 
Vorkommen:
Endemische Art, Mosambik, Süd-Afrika 
Meerestiefe:
30 - 150 Meter 
Größe:
bis zu 75cm 
Gewicht :
9 kg 
Temperatur:
12°C - 19°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Räuberische Lebensweise, Seeigel 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
EN stark gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-04-01 13:53:23 

Haltungsinformationen

Chrysoblephus gibbiceps (Valenciennes, 1830)

Meerbrassen sind eine Familie der Barschverwandten (Percomorphaceae), die aus ca. 40 Gattungen mit mehr als 140 Arten besteht. Meerbrassen sind hochrückige Tiere, mit seitlich zusammengedrücktem Körper und oft silbriger Grundfarbe, dunklen Querbinden und schwarzem Schwanzfleck. Es gibt sehr kleine Arten , die nur wenige Zentimeter groß werden , aber auch stattliche Exemplare bis zu 2 m Länge. In Südafrikanischen Gewässern lebt die Hälfte aller bekannten Meerbrassenarten.

Chrysoblephus gibbiceps ist ein reltaiv seltener Kaltwasserfisch und wird umgangssprachlich als Rote Stumpfnase bezeichnet. Die Rote Stumpfnase ist an der südafrikanischen Süd- und Ostküste endemisch .1835 von dem französischen Zoologen Achille Valenciennes beschrieben. Der Artname "gibbiceps" bezieht sich auf die von erwachsenen Männchen entwickelte bullige Stirn.

Die Farbe ist silber-rosa mit 5 -7 vertikalen roten Balken an den Seiten und unregelmäßigen schwarzen Punkten, die über den Körper verteilt sind. Die Rote Stumpfnase hat eine sehr steile Stirn, die sich bei älteren Männchen einen sehr bulligen Eindruck bewirkt.

Ausgewachsene Exemplare zeigen als Einzelgänger ein ausgeprägtes Territorialverhalten.Juvenile Stumpfnasen verbringen ihre Jugend in flachem Wasser bis sie etwa 30 cm groß geworden sind. Adulte Chrysoblephus gibbiceps haben kräftige Backenzähne, die zum Zerkleinern ihrer Nahrung dienen. Die großen Fische fressen Seeigel, Tintenfische,Krabben und auch Fische.

Chrysoblephus gibbiceps laicht während der Sommermonate an Offshore-Riffen entlang der Ostkap-Küste. Rote Stumpfnasen wachsen sehr langsam. Sie wurden in der Vergangenheit intensiv gefischt, was zu einer starken Reduzierung der Bestände geführt hat. Seit 2004 eingeführten Fangbeschränkungen.Vor der intensiven Fischrei waren Rote Stumpfnasen eine sehr zahlreich vorkommenden Art .

Regional werden diese Fische umgangssprachlich auch als "Miss Lucy" und als "Mighel" bezeichnet.

Synonym:
Chrysophrys gibbiceps Valenciennes, 1830

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