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Swiftia farallonesica Tiefsee-Gorgonie

Swiftia farallonesica wird umgangssprachlich oft als Tiefsee-Gorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Gulf of the Farallones, Greater Farallones National Marine Sanctuary, Kalifornien, USA

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers NOAA's Office of Ocean Exploration and Research Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10885 
Wissenschaftlich:
Swiftia farallonesica 
Umgangssprachlich:
Tiefsee-Gorgonie 
Englisch:
Gorgonian sea whip 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Plexauridae (Familie) > Swiftia (Gattung) > farallonesica (Art) 
Erstbestimmung:
Williams & Breedy, 2016 
Vorkommen:
Ost-Pazifik, USA 
Meerestiefe:
182 Meter 
Größe:
10 cm - 50 cm 
Temperatur:
°C - 8°C 
Futter:
Azooxanthellat, Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-07-04 15:44:10 

Haltungsinformationen

Williams & Breedy, 2016

Swiftia farallonesica, eine 2016 neu beschriebene Tiefsee-Gorgonie, wurde mit Hilfe eines Remotely Operated Vehicle (ROV), einem kabelgeführten Unterwasserfahrzeug von Wissenschaftler des National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) im Gulf of Farallones in 182 Meter Tiefe des kalten Ost-Pazifiks gefunden.

Hier wurden peitschenförmige Gorgonien unterschiedlicher Länge von 10 cm bis zu 50 cm gefunden, die sich im kalten Wasser um 8°C wohl fühlten.
Wassertiefen von bis zu 200 Metern werden als Epipelagial bezeichnet, in dieser Wassertiefe lastet auf Tieren und Korallen ein Druck von etwa 80 bar, was einem Druck von 800 Tonnen pro Quadratmeter bzw. 80 kg pro Quadratzentimetern entspricht.

Die neu entdeckte Koralle lebt in einer vielfältigen und reichen Umgebung zusammen mit anderen marinen Arten, wie Seesterne, Meereswürmern, Schnecken, Schwämmen, Seegurken, Krabben und mindestens 34 Arten von Fisch im Farallones National Marine Sanctuary, einem Meeresschutzgebiet, nach dem die neue Koralle auch benannt wurde.

Untersuchungen einer gesammelten Korallen ergaben, dass dieses Tier in Summe über 1000 Münder besitzt, die herangespültes mikroskopisch kleines Plankton fressen.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Octocorallia (Subclass) > Alcyonacea (Order) > Holaxonia (Suborder) > Plexauridae (Family) > Swiftia (Genus) > Swiftia farallonesica (Species)

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Allgemein


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