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Pentaceraster mammillatus Grüner Noppen-Seestern

Pentaceraster mammillatus wird umgangssprachlich oft als Grüner Noppen-Seestern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
1075 
Wissenschaftlich:
Pentaceraster mammillatus 
Umgangssprachlich:
Grüner Noppen-Seestern 
Englisch:
Sea Star 
Kategorie:
Seesterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Asteroidea (Klasse) > Valvatida (Ordnung) > Oreasteridae (Familie) > Pentaceraster (Gattung) > mammillatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Audouin, 1826) 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Rotes Meer 
Meerestiefe:
3 - 29 Meter 
Größe:
bis zu 40cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Algen, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Lebendfutter, Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-11-14 20:16:40 

Haltungsinformationen

Pentaceraster mammillatus (Audouin, 1826)

Diese Art scheint zu den ausdauernden Pfleglingen zu gehören (siehe Fossa & Nilson, KORALLENRIFF-AQUARIUM, Band 6, S. 272) und ist nur auf dem Transportweg empfindlich.

Man beachte allerdings die Größe von bis zu 40 cm! Noppen-Seesterne sind Allesfresser!!! Sie fressen im Meer Algen, organischen Detritus, kleine Mollusken, bodenbewohnende Wirbellose und sicherlich auch Aas. Sie akzeptieren im Aquarium aber das meiste Ersatzfutter.

Über die Haltung in Wirbellosenbecken scheiden sich die Geister: Einige berichten von einem Unhold, der alles frisst, was ihm in den Weg kommt – andere beobachten das nicht.

Wir denken, dass diese Fälle etwas mit Nahrungsmangel zu tun haben könnten. Man sollte auf die Pflege in Korallenriffbecken vorsichtshalber verzichten und ihn eher in Fischaquarien halten, wo er ausreichend gefüttert werden sollte
.
Pentaceraster mammillatus ist sehr leicht mit Pentaceraster tuberculatus zu verwechseln, da sich beide Arten sehr ähneln und ein breites Farbspektrum zeigen.Sie unterscheiden sich jedoch in der Anzahl der Höcker auf der Oberseite.

Synonyme:
Asterias mammillata
Oreaster hiulcus
Oreaster mammillatus
Oreaster verrucosus
Pentaceros hiulcus
Pentaceros mammillatus
Pentaceros verrucosus

Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Asterozoa (Subphylum) > Asteroidea (Class) > Valvatacea (Superorder) > Valvatida (Order) > Oreasteridae (Family) > Pentaceraster (Genus) > Pentaceraster mammillatus (Species)

Weiterführende Links

  1. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Boris am 11.10.09#3

Absolut ungeeignet für Riffbecken. Trotz täglicher gezielter Fütterung wurden SPS, LPS, Röhrenwürmer und Muscheln täglich angefressen oder gar kompl. aufgefressen. Ich denke für das Fischebecken bestens geeignet, da sie nicht auf eine so reichhaltige Mikrofauna wie andere Seesternarten angewiesen sind.
s.carlson am 04.11.08#2
Diese Art ist ein wahrer Allesfresser. Sie nimmt keine Rücksicht auf den Inhalt im Becken. Selbst Leder oder Steinkorallen werden "angefressen" oder besser "verdaut".Die wöchentliche Fütterung mit Shrims oder Garnelen verhindert dies weitgehend. Oft muss der Seestern auf dem Futterstück platziert werden und verbleibt dort für 1-2 Tage. Seit ich dies regelmäßig praktiziere ist alles andere verschohnt geblieben.
Michael Ortner am 01.05.05#1
Ich pflege meinen Pentaceraster (genaue Bestimmung ist m.E. sehr schwierig) seit zwei Jahren. Er hat schon vor einiger Zeit seine jetzige Größe von gut 16cm erreicht und scheint eigentlich nicht mehr zu wachens - entweder ist daher die 40cm Endgröße falsch oder ich pflege eine andere ähnliche Art.
Ich halte meinen im Riffbecken und konnte noch keine Übergriffe auf andere Beckenbewohner feststellen - nur Gorgonien (Rumphella und pseudogorgonia) hat er mir angefressen, aber immer nur an der Fußscheibe und das auch selten (die Tiere erholten sich alle rasch wieder). Andere Weichkorallen, Steinkorallen (SPS uns LPS) lässt er in Ruhe - aufpassen würde ich auch bei Muscheln (habe zwar selber keine), aber diese scheinen auch ins "Beuteschema" zu passen, denn ich glaube mich zu erinnern, dass auch in der Natur Muscheln zu ihrem Nahrungsspektrum zählen. Wichtig ist, wie oben beschrieben, die ausreichende Fütterung.
Ich füttere ihn mindestens jeden zweiten Tag mit einem Muschelstück (Mies- oder Herzmuschel) oder einer Sandgarnele. Am besten ist er zu füttern, wenn er sich auf der AQ-Scheibe aufhält (wo er meistens ist) - dann kann man auch wunderschön beobachten, wie er den Darm ausstülpt und mehrere Stunden für die Mahlzeit braucht. Nebenbei frisst er auch noch Detritus und Algen, besonders hartnäckige Drahtalgen hat er bei mir restlos beseitigt. Auch die Algen die ich für meine Doc's ins Becken lege, holt er sich so schnell es geht.
Fazit: ein wunderbarer Blickfang im Aquarium, der viel Freude bereitet und m.E. auch "Riff-tauglich" ist, wenn man auch kleinere Fraßstellen bei Gorgonien in Kauf nimmt (eigentlich kein Problem bei großen Stöcken, schwieriger bei Ablegern).
3 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pentaceraster mammillatus

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