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Lytechinus variegatus Lila Seeigel

Lytechinus variegatus wird umgangssprachlich oft als Lila Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.




Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
1069 
AphiaID:
367850 
Wissenschaftlich:
Lytechinus variegatus 
Umgangssprachlich:
Lila Seeigel 
Englisch:
Assorted Variegated, Pin Cushion Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Toxopneustidae (Familie) > Lytechinus (Gattung) > variegatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, ), 1816 
Vorkommen:
Belize, Costa Rica, Golf von Mexiko, Guatemala, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Panama, Puerto Rico, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
0 - 50 Meter 
Größe:
bis zu 11cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Allesfresser (omnivor), Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-05-11 10:09:30 

Haltungsinformationen

(Lamarck, 1816)

Lytechinus variegatus kommt aus der Karibik.
Über die längerfristige Haltung ist uns bisher wenig bekannt, wir verweisen daher gerne auf die Kommentare der Pfleger.

Ansonsten sicherlich ein Algen- und Restefresser, wobei scheinbar immer wieder mal auch Weichkorallen gefressen werden sollen. Ist ein opportunistischer Allesfresser und kann das Vorkommen anderer Wirbellose in Seegrasgemeinschaften stark verändern, indem diese Seeigel juvenile und erwachsene Muscheln als auch Schneckenlaich fressen.

Die Farbe variiert von komplett weiß, rötlich,lila bis zu grün.

Da Seegraswiesen wenig Sicht zum Beutefang bieten haben Experimente festgestellt, das dieser Seeigel seine Beute auf 1 m Entfernung durch chemische Reize findet.

Synonyme:
Anapesus blainvillei (Des Moulins, 1837)
Echinus blainvillei Des Moulins, 1837
Echinus excavatus Blainville, 1825
Echinus variegatus Lamarck, 1816
Lytechinus excavatus (Blainville, 1825)
Lytechinus thieryi Koehler, 1927
Lytechinus thiéryi Koehler, 1927
Psammechinus excavatus (Blainville, 1825)
Psammechinus variegatus (Lamarck, 1816)
Psilechinus variegatus (Lamarck, 1816)
Schizechinus excavatus (Blainville, 1825)
Schizechinus variegatus (Lamarck, 1816)
Toxopneustes atlanticus (A. Agassiz, 1863)
Toxopneustes variegatus (Lamarck, 1816)

Subspezies:
Lytechinus variegatus carolinus A. Agassiz, 1863
Lytechinus variegatus pallidus H. L. Clark, 1925
Lytechinus variegatus plurituberculatus Kier, 1963
Lytechinus variegatus variegatus (Lamarck, 1816)


Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Echinozoa (Subphylum) > Echinoidea (Class) > Euechinoidea (Subclass) > Carinacea (Infraclass) > Echinacea (Superorder) > Camarodonta (Order) > Echinidea (Infraorder) > Odontophora (Superfamily) > Toxopneustidae (Family) > Lytechinus (Genus) > Lytechinus variegatus (Species)

Weiterführende Links

  1. smartech.gatech.edu (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 23.09.16#7
Hatte eigentlich einen Salmacis viridis bestellt und dieses Tier irrtümlich erhalten. Ich kann meinen Vorschreibern nur zustimmen, er weidet zwar die Steine ab, verschmäht allerdings höhere Algen, weshalb er sich zur Bekämpfung meiner Kugelalgenplage als gänzlich ungeeignet erwiesen hat.
Er scheint mir eher opportunistisch veranlagt zu sein, was seine Nahrungsgewohnheiten betrifft: Meine 5 cm große Tridacna hat er komplett verspeist, die Muschel war allerdings bereits am Verenden.
Übergriffe auf Korallen gab es bisher keine, möglicherweise kann sich dies bei Futtermangel jedoch ändern. Daher immer Zusatznahrung anbieten.
am 12.10.13#6
Dieser Seeigel fraß bei mir meinen blauen Seestern an, sowie tötete er meinen Sanddoller indem er sich mittig auf ihn setzte und von oben her den Sanddoller knackte und aussaugte.

Sehr schönes Tier aber wohl nicht mit allen niederen Tieren haltbar!
am 14.11.12#5
Ich halte seit einiger Zeit ebenfalls diesen Seeigel. Jedoch ist er bei mir überhaupt nicht an höhere Algen gegangen, wie die Globulis in unserem anderem Aquarium. Stattdessen hat er nicht nur einen ca handflächengroßen Sinularia Ableger auf dem Gewissen, den er restlos vom Stein genagt hatte.
Fischstückchen sowie normale Welstabletten nimmt er ebenfalls an und ist in meinen Augen ein absolut verfressender Allesfresser - leider :(
Zu halten ist der Seeigel, wie jeder andere auch, jedoch aufgrund seines Fressverhaltens eher etwas für 'Sammler', die speziell auf diese Tiere abgestimmte Becken haben.
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