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Lytechinus semituberculatus Grüner Seeigel

Lytechinus semituberculatus wird umgangssprachlich oft als Grüner Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Admin Meerwasser-Lexikon

Foto: Puerto Villamil, Galapagos, Equador

CC BY-SA 2.0
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Admin Meerwasser-Lexikon

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14264 
AphiaID:
513379 
Wissenschaftlich:
Lytechinus semituberculatus 
Umgangssprachlich:
Grüner Seeigel 
Englisch:
Green Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Toxopneustidae (Familie) > Lytechinus (Gattung) > semituberculatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Valenciennes in L. Agassiz, ), 1846 
Vorkommen:
Equador, Galápagos-Inseln, Kolumbien, Peru, San Salvador, Süd-Pazifik, Westküste USA 
Meerestiefe:
0 - 134 Meter 
Größe:
bis zu 16,3cm 
Temperatur:
20,1°C - 26,9°C 
Futter:
Algen, Herbivor (pflanzenfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-11-25 06:37:31 

Haltungsinformationen

Lytechinus semituberculatus ist ein grüner Seeigel, der nur von der Westküste Süd-Amerikas und den Galapagos-Insen bekannt ist. Der grüne Seeigel kommt dort in großen Mengen vor und gilt als zweithäufigste Seeigelart in den Felsriffen der Galápagos-Inseln.

Untersuchungen der Seeigel und Riffbarschpopulationen von Gelbschwanz-Riffbarschen Stegastes arcifrons, die in ihren Territorien Algenrasen pflegen, zeigten dass die Barsche die Seeigelarten Eucidaris galapagensis und Lytechinus semituberculatus sofort stark attackierten, wenn diese auf die Algenrasen der Fische verbracht wurden.

Die Riffbarsche griffen die Eindringlinge im Allgemeinen einzeln oder paarweise an, mit Ausnahme von Bleistift-Seeigeln in Farmen, wo es üblich war, dass 3-4 Riffbarsche den Eindringling angriffen. Wenn sie angegriffen wurden, landeten die Eindringlinge fast immer in Felsspalten oder auf Sand, wobei die Seeigel oft kopfüber liegen blieben.

Eingebrachte Meeresschnecken wie Thais melones oder Steine wurden deutlich weniger von den Riffbarschen attackiert.

Das aggressive Verhalten der Barsch, die ihrer Algenrasen gegen die hungrigen Seeigel vergeigten, verdeutlichte, dass die massenhafte Entwicklung der Seeigel zumindest in Teilen der Riffe eingeschränkt werden konnte.

Mehr zum Experiment können Sie hier lesen: https://besjournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2745.2008.01467.x

Synonyme:
Anapesus semituberculatus (Valenciennes in L. Agassiz, 1846)
Echinus (Psammechinus) semituberculatus Valenciennes in L. Agassiz, 1846
Psammechinus semituberculatus Valenciennes in L. Agassiz, 1846
Schizechinus semituberculatus (Valenciennes in L. Agassiz, 1846)
Toxopneustes semituberculatus (Valenciennes in L. Agassiz, 1846)

Bilder

Allgemein


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