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Haltungserfahrungen

Pilumnus hirtellus thumbnail

Schnubbel @ Pilumnus hirtellus am 20.09.19

Diese Krabbe ist sehr gut in einem kühleren Aquarium haltbar, einige Tage mit 26° werden gut weggesteckt, im Winter ist das Aquarium meist um die 16-18° kühl. Das Männchen habe ich jetzt schon über zwei Jahre, das Weibchen starb leider bei einer Häutung.
Mittlerweile konnte ich ein junges Weibchen auftreiben. Es ist noch sehr klein, entlässt aber in den nächsten Tagen die Larven.
Diese kleinen Krabben sind sehr unkompliziert. Sie werden mit Mysis, Krill und vor allem kleinen Sandgarnelen gefüttert, dazu gibt's noch Meersalat und andere Algen (frisch zum selbstbedienen).

Idotea balthica thumbnail

Schnubbel @ Idotea balthica am 17.02.19

Ich habe diese Klippenasseln jetzt seit einem guten halben Jahr im Aquarium (ungeheiztes/ungekühltes, aber kühl stehendes Nordseeaquarium). Ich habe sie mit japanischem Beerentang von Borkum "importiert". Diese Asseln ernähren sich sehr gerne von diesem Tang.
Die großen Asseln paaren sich recht gut und die Kinderschar ist riesig.
Ich halte sie zusammen mit Caprella mutica und Jassa falcata/marmorata in einem 10-Liter-Aquarium, das funktioniert sehr gut.
Die kleinen Nachwuchsasseln brauchen zunächst sehr feine Algen, später gehen sie dann sehr gerne auf den Beerentang (Sargassum muticum), der ist dann nach recht überschaubarer Zeit aufgefressen. Wenn man diese Tierchen halten möchte, sollten Tange vorhanden sein.
Festere Rotalgen werden nicht gefressen.

Ansonsten sind diese Asseln sehr nett zum beobachten!

Caprella mutica thumbnail

Schnubbel @ Caprella mutica am 10.12.18

Diese kleinen Krebstiere kann man gut in einem kleinen Aquarium halten. An der Nordseeküste habe ich sie in den Häfen von Borkum und Norderney gefunden. Dort leben sie in feinen Algen an Schwimmstegen, Hydroidkolonien gibt es dort keine. Jedoch leben sie im Aquarium sehr gerne auf Hydroiden, wenn ich angeschwemmte am Watt gefunden hatte.

Nachzucht ist ganz einfach möglich, die Weibchen entlassen sehr regelmäßig vollentwickelte Jungkrebse. Man sollte nur nichts im Aquarium haben, was den kleinen Krebschen nachstellt, dann sind sie ganz schnell weg.

Der Transport der Caprella ist schwierig, da sie einen sehr hohen Sauerstoffbedarf haben.

Palaemon macrodactylus thumbnail

Schnubbel @ Palaemon macrodactylus am 13.11.17

Diese Garnelen sind sehr gut zu halten, sie sind auch vermehrungsfreudig. Die Larven lassen sich sehr gut in einer leicht belüfteten hohen Vase nur mit Artemia-Nauplien großziehen, Umwandlung nach ca. 3 Wochen.

Hemigrapsus takanoi thumbnail

Schnubbel @ Hemigrapsus takanoi am 11.11.17

Ich hatte 15 dieser munteren Krabbler in einem 90 Liter Aquarium (bis zur Auflösung des Aquariums insgesamt 15 Monate wegen Beendigung meines Zuchtprojektes).
In diesen 15 Monaten ist lediglich eine Krabbe verschwunden. Die Männchen zicken sich mal an, wenn 4 auf einem Haufen sitzen, dabei ist aber noch nie etwas passiert. Die Weibchen sind etwas scheuer.
Eine große Grundfläche ist m.M. nach für das Aquarium wichtig und Möglichkeiten für einen kleinen Landgang, sodaß die Krabben auch mal oberhalb der Wasseroberfläche unterwegs sein können.
Als Aquarieneinrichtung haben sich bei mir leere Austernschalen bewährt, die man prima stapeln kann. Hier macht es auch nichts, wenn die Krabben umräumen, anders bei Steinen. Das Aquarium muss absolut dicht abgedeckt sein, diese Krabben sind wahre Ausbruchskünstler.

Gefüttert wurde mit Algen aller Art, frischen Miesmuscheln, Strandschnecken plus Krabbentabs und Frostfutter.

Man kann diese Krabben auch gut nachzüchten ;-)

"Was ist das?"

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Schnubbel @ Krustentiere am 01.01.20

Die Larven müsstest du abfischen und separat z.B. in einer hohen Vase mit grobperliger Luftzufuhr und Artemianauplien großziehen.
Im Aquarium wird das nichts.
Die Larven werden vom Weibchen frisch entlassen, sehen kann man die Eier schwer, da sie sich im Häuschen des Weibchens entwickeln.

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Schnubbel @ Krustentiere am 01.01.20

Das sind m.M. nach Larven eines Einsiedlerkrebses.

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Schnubbel @ Korallen & Co am 22.11.17

Ich würde mich da Elisabeth anschließen. Sieht aus, als hätte die Scheibenanemone ein Stückchen abgeschnürt.

LG, Steffi

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Schnubbel @ Korallen & Co am 22.11.17

Die Medusen wachsen und gedeihen. Thorsten Walter von der Ostseestation war sich ganz sicher, Aurelia.

So sehen die größten heute aus:
http://up.picr.de/31025203eb.jpg
http://up.picr.de/31025205gt.jpg

Thorsten Walter hat dann noch einen Buchtitel, den es als kostenloses PDF gibt, mitgeschickt, und da sind Grafiken zur Bestimmung von Ephyren drin.
Conway, D.V.P. (2012). Marine zooplankton of southern Britain. Part 1: Radiolaria, Heliozoa,. Foraminifera, Ciliophora, Cnidaria, Ctenophora,
http://plymsea.ac.uk/5631/1/occ_pub_25.pdf
Davon gibt es auch noch Band 2 und 3.

Auf S. 29 ist das Muster, das die Nauplien orange eingefärbt haben, eindeutig zu sehen.

Liebe Grüße,
Steffi

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Schnubbel @ Sonstige Meeresbewohner am 22.11.17

Das sind auf jeden Fall schon mal Skelett- oder Gespenstkrebschen (Caprellidae).
Eine Wikipedia-Seite gibt's leider nur auf Englisch: https://en.wikipedia.org/wiki/Caprellidae

Oder auch hier im Lex: https://www.meerwasser-lexikon.de/kategorie/122.html#caprella

Ich tue mich mit der genauen Bestimmung sehr schwer. Was ich sagen kann, es ist ein Männchen ^^

LG Steffi