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Tubipora musica Orgelkoralle

Tubipora musica wird umgangssprachlich oft als Orgelkoralle bezeichnet.



Steckbrief

lexID:
786 
Wissenschaftlich:
Tubipora musica 
Umgangssprachlich:
Orgelkoralle 
Englisch:
Pipe Organ, Green 
Kategorie:
Röhrenkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Tubiporidae (Familie) > Tubipora (Gattung) > musica (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Arabisches Meer, Australien, Bahrain, Bangladesch, Bismarck Archipel, Britisches Territorium im Indischen Ozean, Brunei Darussalam, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Golf von Aden, Golf von Oman, Great Barrier Riff, Guam, Houtman-Abrolhos-Archipel, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korallenmeer, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar, Nauru, Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Pazifischer Ozean, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
12 - 786 Meter 
Größe:
bis zu 50cm 
Temperatur:
6°C - 28°C 
Futter:
Azooxanthellat, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Meeressäuger, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Anhang II 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-10 07:46:44 

Nachzuchten

Tubipora musica lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Tubipora musica haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Tubipora musica Linnaeus, 1758

Die Orgelkoralle kommt im Roten Meer und im tropischen Indopazifik auf Riffdächern vor. Sie lebt an sehr hellen bis extrem hellen Standorten. Tubipora musica bildet massive, polsterförmige Kolonien, die einen Durchmesser von zehn Zentimetern bis einen Meter erreichen können. Die Bezeichnung Orgelkoralle bezieht sich auf das Skelett, welches an Orgelpfeifen erinnert.

In Abhängigkeit von der Stärke der Wasserbewegung variieren Röhrenabstand und Durchmesser. In der Brandung des Riffrandes wachsen die Röhren am dichtesten.In jeder Röhre steckt ein Polyp, der meist grau, hellbraun oder grünlich gefärbt ist.

Tubipora musica hat als Basis einen auffällig roten Stolon (Kalkskelett). Die Orgelkoralle wächst bei richtiger Pflege recht schnell. Man legt einen kleinen Ableger auf ein Substrat (am besten einen Stein). Bei guten Wasserverhältnissen entwickelt sich dann der Ableger relativ schnell zu einer ansehnlichen Koralle, die den ganzen Stein überzieht. Abgebrochene Stücke sollen im Aquarium verdriften und an den Landungsstellen zügig wachsen.

Da die Koralle gesammelt wird, um aus ihrem getrockneten Skelett Souvenirs herzustellen, ist sie leider in der Natur sehr selten geworden!

Von den ebenfalls wissenschaftlich beschriebenen Arten Tubipora chamissonis, Tubipora fimbriata, Tubipora hemprichi und Tubipora syringa existieren keine lebenden Exemplare mehr, nur noch teilweise liegen Materiealien der Holotypen vor.

Synonym:
Tubipora purpurea Pallas, 1766

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Octocorallia (Subclass) > Alcyonacea (Order) > Stolonifera (Suborder) > Tubiporidae (Family) > Tubipora (Genus)

Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Muelly am 22.06.18#9
Danke Dir Achillides für deine Haltungsinformationen und auch für den berechtigten Hinweis. Ich habe den Artikel umgehend aktualisiert.
lg von Muelly (Admin)
Achillides am 17.06.18#8
Schließe mich vorigen Meinung an.
Die Haltungsinformation sollte unbedingt einmal überarbeitet werden.
Diese Koralle ist nicht schwierig in der Haltung.
Die Art wurde oder wird gerne bei Touristenmitbringsel verarbeitet was ihren Bestand in der Natur wohl dezimiert hat. Ist je nach Gebiet selten geworden und Rarität. Dennoch sollte man hier nicht zwei Themen vermischen. Aquaristiktechnisch leicht in Haltung und Pflege. Habe schon sehr viele Ableger abgegeben und durchweg positiv berichtet. Würde sie sogar als leicht parasitär bezeichnen. Da immer mal Stücke abbrechen und woanders im Aquarium wächst! Das nicht langsam! Also wenn es mal eine Koralle gibt die aus Aquaristik Kultur in Natur wieder angesiedelt wird, DANN die!
Vorher sollten man Leuten erklären das mit Basteleien nicht so toll ist und auf Dynamitfischen steht diese Koralle auch nicht! ;-)
Baghira am 24.01.13#7
Ein sehr schönes Tier, dass bei mir sehr gut wächst.
Cyanos vertragen sie gar nicht.
Hier kann ich allen, die dieses Tier pflegen und Probleme mit Cyanos haben aber einen guten Rat geben.

Wenn sich die Cyanos in das Kalkgebilde einnisten, so kann man das Tier mit einem Trick einigermaßen reinigen und über die kritische Zeit bringen.
Man sollte warten bis kein Licht mehr im Becken brennt und sich die Koralle schließt.
Dann mit einer (5ml) Spritze Wasser aus dem Becken aufziehen und die Cyanos aus dem Kalkgebilde der Orgelkoralle "spühlen". Das darf ruhig mit etwas Kraft getan werden. Nur nicht direkt in die Polypen spritzen (die lösen sich sonst bei dem Druck auf).
Sollte man dies das erstemal versuchen, kann es sein, dass die Koralle einen Tag braucht, bis sie wieder voll öffnet. Wenn man die Behandlung allerdings mehrmals wiederholt, scheint sie sich daran zu gewöhnen und steht am nächsten Tag sehr gut da.

Einfach mal probieren. :-)

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