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Ophiarachna incrassata Olivgrüner Schlangenstern

Ophiarachna incrassata wird umgangssprachlich oft als Olivgrüner Schlangenstern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
705 
Wissenschaftlich:
Ophiarachna incrassata 
Umgangssprachlich:
Olivgrüner Schlangenstern 
Englisch:
Green Brittle Star 
Kategorie:
Schlangensterne 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Ophiuroidea (Klasse) > Ophiurida (Ordnung) > Ophiodermatidae (Familie) > Ophiarachna (Gattung) > incrassata (Art) 
Erstbestimmung:
(Lamarck, 1816) 
Vorkommen:
Australien, Caroline-Atoll, Fidschi, Indonesien, Indopazifik, Madagaskar, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Sri Lanka, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 20 Meter 
Größe:
25 cm - 60 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Aas, Garnelen, Große Fische, Kleine Fische, Krabben 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-04-30 16:40:50 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Ophiarachna incrassata sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Ophiarachna incrassata interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Ophiarachna incrassata bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Lamarck, 1816)

Ophiarachna incrassata ist allgemein als Olivgrüner Schlangenstern bekannt und regelmässig im Handel zu finden.

Die große, robuste und gut haltbare Art hat einen auffällig großen Scheibendurchmesser und im Verhältnis dazu recht kurze Arme.

Diesen Schlangenstern gibt es auch in selteneren gelblichen Farbvarianten.
Literaturangaben zu Folge, könnte es sich hierbei um Tiere aus tieferen Regionen oder auch um Jungtiere handeln, die sich später noch umfärben.
Der Schlangenstern ernährt sich von Detrius, Aas und kleinen Wirbellosen, die im Boden leben – nimmt aber auch Ersatzfutter an.

Ergänzung: Hungrige Schlangensterne dieser Art können sich auch an kleinen Fischen vergreifen!!!
Wer den Stern trotzdem mit "zarten" Tieren vergesellschaften möchte, sollte immer ausreichend füttern...

Markus Köchle fügte hinzu:
Man sollte sich bewußt sein, daß er kleinere Fische fressen kann.
Sonst ist das Tier problemlos zu pflegen.
Ich füttere jeden zweiten Tag mit Miesmuscheln, bisher hatte ich noch keine Verluste.
Manche Besitzer berichten auch, daß dieser Schlangenstern Xenien frißt.

Erweiterte Info zur gelben Variante von baba:
Die gelbe Variante des Schlangenseestern hat beim Vorgänger diverse Fische (Mandarinenfische, Leierfische, Riffbarsche) gefressen und 2 Muscheln aufgeknackt, er wurde aber auch nicht zugefüttert.
Als er seinen ersten Stint bekam, hat er ihn sehr schnell verschlungen und sich in den Riffaufbau zurückgezogen.
Ohne Fütterung und mit Hunger kann es daher immer zu Übergriffen kommen, dafür ist der Schlangenseestern auch bekannt.

Synonyme:
Ophiocoma ocellata v. Martens, 1867
Ophiura incrassata Lamarck, 1816

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Asterozoa (Subphylum) > Ophiuroidea (Class) > Ophiurida (Order) > Ophiurina (Suborder) > Ophiodermatina (Infraorder) > Ophiodermatidae (Family) > Ophiarachninae (Subfamily) > Ophiarachna (Genus)

Weiterführende Links

  1. Nachzuchtenregister (de)
  2. WoRMS (en)



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

amadeo am 11.09.16#24
Ich kann nicht bestätigen dass der Olivgrüne Schlangenstern auf Aquariumbewohner los geht. Allerdings füttere ich Ihn spätestens alle 2 Tage mit Futtertabletten von Tetra Tabi Min. Diese Verschluckt er gänzlich und hat anschließend einen recht aufbeblähten Kopf.
Ich nehme hierzu einfach eine Futterzange und platziere die Futtertablette im Bereich seiner Arme. Der Schlangenstern scheint mit seinen Rezeptoren in den Beinen die Tablette zu schmecken und zieht die Futtertabletten gleicht gierig unter seinen Körper.
stefank am 25.06.16#23
Heute war wider "Vermessungstag"
Er hat nun eine Spannweite von genau 60cm erreicht.
Heimes2 am 15.02.15#22
Ich habe wieder junge Schlangensterne im Becken gefunden.
das heißt, dass es keine einmalige Sache war.
das ist jetzt das dritte mal gewesen, daß die sich vermehrt haben.Es ist schön, wenn mann sieht, das sich die Tiere wohl fühlen und sich dann auch vermehren.
Ich hoffe, daß ich die rosa oder gelbe Sorte mal bekomme um diese auch zu vermehren.
Leider ist diese ja nicht leich zu bekommen.
Auch wenn einige jetzt behaupten, daß diese Schlangensterne Räuber sind kann ich nur drüber lächeln.
Wenn ich sehe, daß selbst meine Putzergarnelen ihnen das Futter streitig machen.
Man sollte sich nur solche Tiere anschaffen, wenn mann auch bereit ist sie zu füttern, denn nur Reste von den anderen langt nicht.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Ophiarachna incrassata

WEUD am 14.05.17#1
Hallo

nur ein kleiner Bericht über meinen Ophiarachna incrassata, habe ihn seit Feb. 1998 und er hat mir den ein oder anderen langsamen Bodenbewohner schon verputzt wie zB. Grundel, Mandarinfisch .. alles was langsam ist und am Boden wohnt.
Ihm fehlet schon ein Bein das wieder schön nachgewachsen ist. Er wird mit Sera O-Nip gefüttert.

Ich habe natürlich auch eine Frage dazu:
Hat irgend wer eine Aufzeichnung oder ein Literaturnachweis wie alt sie werden?

Lg Udo

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