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Grapsus albolineatus Weißgebänderte Springkrabbe, Weißlinien-Felsenkrabbe

Grapsus albolineatus wird umgangssprachlich oft als Weißgebänderte Springkrabbe, Weißlinien-Felsenkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3213 
Wissenschaftlich:
Grapsus albolineatus 
Umgangssprachlich:
Weißgebänderte Springkrabbe, Weißlinien-Felsenkrabbe 
Englisch:
Mottled Sally-light-foot crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Grapsidae (Familie) > Grapsus (Gattung) > albolineatus (Art) 
Erstbestimmung:
Latreille, in Milbert, 1812 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, China, Hawaii, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Kambodscha, Madagaskar, Malediven, Mosambik, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Seychellen, Taiwan, Thailand, Timor-Leste, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Muschelfleisch, Nori-Algen, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2010-06-07 01:50:11 

Haltungsinformationen

Latreille, in Milbert, 1812

Grapsus albolineatus, die Weißlinien-Felsenkrabbe, ist ein typischer Bewohner der Brandungszone.
Sie leben auf Felsen und weiden – vor allem nachts - Algen ab.

Dabei verschmähen sie auch fleischliche Nahrung (Kleinkrebse, Aas) nicht, sind aber keine Räuber.
Ihre löffelförmigen Scheren sind zum Abkratzen von Algen spezialisiert.

Sie verbringen tatsächlich die meiste Zeit an Land bzw. überhalb der Wasserlinie, benötigen das Wasser aber zum Befeuchten ihrer Kiemen.
Gerne nutzen sie dafür Gezeitentümpel an der felsigen Küste.

Ihre flache Körperform hilft ihnen dabei, sich an die Felsen zu klammern und nicht weggespült zu werden.
Irre schnell!

Synonyme:
Cancer strigosus Herbst, 1799
Grapsus (Goniopsis) flavipes MacLeay, 1838
Grapsus albolineatus Lamarck, 1818
Grapsus longipes Stimpson, 1858
Grapsus peroni H. Milne Edwards, 1853
Grapsus strigosus Herbst, 1799
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Brachyura (Infraorder) > Eubrachyura (Section) > Thoracotremata (Subsection) > Grapsoidea (Superfamily) > Grapsidae (Family) > Grapsus (Genus) > Grapsus albolineatus (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Deniz am 10.08.10#1
Ein Exemplar wurde mir von meinem Händler kürzlich als "Percnon"-Krabbe verkauft. Die Grapsus hält sich jedoch zumeist - für Percnon untypisch - oberhalb der Wasserlinie auf und sucht sich einen Platz in der "Brandungszone". Bei mir ist das der Abfluß zum Filterbecken, das von der Grapsus als Revier erkoren wurde. Mein Exemplar lebt auf dem Rohr, bei Näherkommen verschwindet er blitzschnell im Rohr. Den Beschreibungen nach ist er ein harmloser Algen- und Allesfresser. Einmal hat er sich bereits gehäutet. Preis € 18.-.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Grapsus albolineatus

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